Rudiger Bittner – författare
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Vieles, was wir tun, tun wir aus Gründen. Was aber sind diese Gründe? Gegen die gängige Lehre, wonach es sich um geistige Zustände wie Wollen und Meinen handelt, wird hier eine neue These entwickelt: Unser Handeln begründet sich in Zuständen oder Ereignissen in der Welt. Diese Antwort, im Detail ausgearbeitet und gegen Einwände verteidigt, führt zu einer radikalen Neu-Konzeption von uns selbst als Handelnden.
Hiermit liegt die deutsche Übersetzung des viel gerühmten Doing Things for Reasons (Oxford, 2001) vor.
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Wir leben in der Bundesrepublik begrifflich über unsere Verhältnisse. Wir stützen uns auf eine politische Selbstinterpretation, die sich schon als Theorie nicht halten lässt – das ist der Verdacht, der dieses Buch antreibt.
Um ihn zu prüfen, untersucht der Philosoph Rüdiger Bittner fünf Begriffe, die für dies Selbstverständnis grundlegend sind, nämlich Freiheit, Menschenwürde, Menschenrechte, Gerechtigkeit und Demokratie. Dabei erweist sich der Verdacht als berechtigt: Unsere politische Existenz in der Bundesrepublik lässt sich unter diese Begriffe gar nicht oder nur unter radikal zurückgeschnittene Versionen von ihnen fassen.
Die Kritik zielt nicht darauf, dass die politische Praxis anders aussieht als die Theorie. Die Kritik ist, dass die Theorie, die sich auf die genannten Begriffe stützt, selbst nicht trägt. Demgemäß entwickelt das Buch nun in Grundzügen ein neues Selbstverständnis des politischen Lebens in diesem Staat, ein Selbstverständnis ohne die frommen Legenden der herrschenden politischen Philosophie.
Beide, Kritik und neues Verständnis, wenden sich an alle, die sich über ihre politische Existenz in diesem Staat Rechenschaft geben wollen.
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Wir leben in der Bundesrepublik begrifflich über unsere Verhältnisse. Wir stützen uns auf eine politische Selbstinterpretation, die sich schon als Theorie nicht halten lässt – das ist der Verdacht, der dieses Buch antreibt.
Um ihn zu prüfen, untersucht der Philosoph Rüdiger Bittner fünf Begriffe, die für dies Selbstverständnis grundlegend sind, nämlich Freiheit, Menschenwürde, Menschenrechte, Gerechtigkeit und Demokratie. Dabei erweist sich der Verdacht als berechtigt: Unsere politische Existenz in der Bundesrepublik lässt sich unter diese Begriffe gar nicht oder nur unter radikal zurückgeschnittene Versionen von ihnen fassen.
Die Kritik zielt nicht darauf, dass die politische Praxis anders aussieht als die Theorie. Die Kritik ist, dass die Theorie, die sich auf die genannten Begriffe stützt, selbst nicht trägt. Demgemäß entwickelt das Buch nun in Grundzügen ein neues Selbstverständnis des politischen Lebens in diesem Staat, ein Selbstverständnis ohne die frommen Legenden der herrschenden politischen Philosophie.
Beide, Kritik und neues Verständnis, wenden sich an alle, die sich über ihre politische Existenz in diesem Staat Rechenschaft geben wollen.
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