Rudiger Gorner – författare
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Mythen dienen der Selbstverständigung. Ihre Deutung, aber auch Umwertung prägt die Diskurse über Kultur. Mythen verstehen sich somit als kulturelle Substanzen, die immer wieder neu befragbar, um- oder überformbar sind. Ihr ästhetisches, soziales, aber auch politisch-ideologisches Potenzial bedarf kritischer Überprüfung; es verlangt aber auch nach vergleichenden Untersuchungen, zumal dann, wenn diese Mythen für die kulturellen Wechselbeziehungen zwischen zwei Ländern so maßgeblich (gewesen) sind wie im Falle Britanniens und Deutschlands. In diesen Beziehungen stehen neben der Wahrheit der Mythen auch die Wirklichkeit der Vorurteile, nicht minder aber Versuche, auf das jeweils Andere konstruktiv einzugehen. Angelsächsische und deutschsprachige Mythentheorien werden in diesem Band ebenso einander gegenüber gestellt wie exemplarische Ausprägungen der Mythen in Literatur, Kulturtheorie und bildender Kunst. Dabei werden die ästhetischen wie politischen Implikationen mythenbewusster Ausdrucksformen ebenso berücksichtigt wie motivgeschichtliche Ansätze und die Frage nach dem, was die „Gegenwärtigkeit des Mythos“ in beiden Kulturen bedeutet und wie sie das britisch-deutsche Verhältnis weiterhin konditioniert.
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In der kaum noch überschaubaren Literatur zum Werk Franz Kafkas fällt eine überraschende Leerstelle auf: Sein schriftlicher Umgang mit akustischen Phänomenen. Diese Monographie untersucht erstmals zusammenhängend die klang- und geräuschbezogene Seite des ‚Kafkaesken’, hier als ‚Sonantik’ bezeichnet.
In zwölf thematischen Einheiten werden die für Kafkas Texte symptomatischen Bezüge zum Akustischen – auch im Kontext der Anti-Lärm Bewegung der Zeit – in ihrer narrativen und psychologischen Bedeutung analysiert. Dabei können die sonantischen-kakophonen Phänomene – auch im Vergleich zu Rilke und Joyce, ebenso wie in ihrer musikalischen Verarbeitung durch György Kurtág – als konstitutive Elemente im Schaffen Kafkas erwiesen werden.
Einen Schwerpunkt bilden die erzählten Geräusche und andere auditive Verwandlungen, ebenso wie diese Studie den Hörspuren in Kafkas Briefen und Tagebüchern nachgeht, dem Geräusch der Dinge und dem verdinglichten Geräusch in seinen Texten – und das im Hinblick auf das Herausarbeiten einer Poetik des Akustischen in diesem Werk.
Die Befunde sind für die Kafka-Forschung wie auch für eine kulturanalytisch verstandene Literaturwissenschaft von Interesse, aber auch als Anregung für weitere Studien im zu entwickelnden Bereich der sonantischen Erzähltheorie.
1 683 kr
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In der kaum noch überschaubaren Literatur zum Werk Franz Kafkas fällt eine überraschende Leerstelle auf: Sein schriftlicher Umgang mit akustischen Phänomenen. Diese Monographie untersucht erstmals zusammenhängend die klang- und geräuschbezogene Seite des ‚Kafkaesken’, hier als ‚Sonantik’ bezeichnet.
In zwölf thematischen Einheiten werden die für Kafkas Texte symptomatischen Bezüge zum Akustischen – auch im Kontext der Anti-Lärm Bewegung der Zeit – in ihrer narrativen und psychologischen Bedeutung analysiert. Dabei können die sonantischen-kakophonen Phänomene – auch im Vergleich zu Rilke und Joyce, ebenso wie in ihrer musikalischen Verarbeitung durch György Kurtág – als konstitutive Elemente im Schaffen Kafkas erwiesen werden.
Einen Schwerpunkt bilden die erzählten Geräusche und andere auditive Verwandlungen, ebenso wie diese Studie den Hörspuren in Kafkas Briefen und Tagebüchern nachgeht, dem Geräusch der Dinge und dem verdinglichten Geräusch in seinen Texten – und das im Hinblick auf das Herausarbeiten einer Poetik des Akustischen in diesem Werk.
Die Befunde sind für die Kafka-Forschung wie auch für eine kulturanalytisch verstandene Literaturwissenschaft von Interesse, aber auch als Anregung für weitere Studien im zu entwickelnden Bereich der sonantischen Erzähltheorie.
1 570 kr
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Der Band nimmt Thomas Manns Arbeiten über Goethe, Schiller, Wagner, Shaw, Kleist und Platen erstmals in einen zusammenhängenden Blick. Rüdiger Görner zeigt, dass sich die essayistischen Porträts zumeist wie verkappte Biographien und mithin als Spiegel von Thomas Manns eigenem Ich lesen lassen. Dabei werden insbesondere Fragen nach dem problematischen Verhältnis zwischen essayistischer und fiktiver (Auto-)Biographie aufgeworfen.
1 528 kr
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Der Band nimmt Thomas Manns Arbeiten über Goethe, Schiller, Wagner, Shaw, Kleist und Platen erstmals in einen zusammenhängenden Blick. Rüdiger Görner zeigt, dass sich die essayistischen Porträts zumeist wie verkappte Biographien und mithin als Spiegel von Thomas Manns eigenem Ich lesen lassen. Dabei werden insbesondere Fragen nach dem problematischen Verhältnis zwischen essayistischer und fiktiver (Auto-)Biographie aufgeworfen.
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Tillfälligt slut