Rudolf Frey – författare
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Häftad, Tyska, 1969
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Der Begriff "Akute Elementargefährdung" wurde zuerst von dem ver storbenen Professor Dr. HANNS BAUR geprägt. Jeder, der HANNs BAUR kannte, ehrte ihn als Arzt, Lehrer und Wissen schaftler. Er hat seinen schöpferischen Geist voll und ganz in den Dienst der Medizin und seiner Patienten gestellt. Das diesjährige Symposion fand zu Ehren von HANNs BAUR unter dem Namen "Symposion über akute Elementargefährdung und Wiederbelebung" statt. Der Ausdruck "Akute Elementargefährdung" kennzeichnet unseres Erachtens am treffendsten den Krankheitszustand, bei dem die Anwendung der Wiederbelebungsmethoden -für kürzere oder längere Zeit -unerläßlich ist. In diesem Sinne wählten wir einige Probleme der Wiederbelebung wie: Hypoxie, Grundlagen und Klinik Kohleni?Ydrate in der dringlichen Infusionstherapie, und Venendruckmessung als Themen des Symposions. Wir möchten es nicht versäumen, an dieser Stelle Seiner Magnifizenz, dem Herrn Rektor der Johannes Gutenberg-Universität, Herrn Professor Dr. A. ADAM, Seiner Spektabilität, dem Dekan der Medizinischen Fakul tät, Herrn Professor Dr. L. DIETHELM und dem Hausherrn, Herrn Professor Dr. H. BREDT, unseren Dank auszusprechen für die Unterstützung, die sie uns gewährt haben, und für die Möglichkeit, das Symposion in den Räumen der Johannes Gutenberg-Universität durchzuführen. Ebenso gebührt unser Dank den Herren Vorsitzenden für die wertvolle Mitarbeit bei der Ge staltung des Symposions. In diesem Band ist das Thema "Hypoxie" wiedergegeben. Die aufeinanderfolgende Veröffentlichung der einzelnen Vorträge aller Themen des Symposions soll den interessierten Theoretikern und Klinikern den neuesten Stand dieser Probleme vermitteln und nicht zuletzt hierdurch zur weiteren Forschung auf diesem wichtigen Gebiet derWiederbelebung anregen.
Häftad, Tyska, 1970
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Die Erkennung, Verhütung und Behandlung von Vergiftungen hat in den letzten Jahren durch die Zusammenarbeit der Grundlagenforschung (Toxikologie, Pharmakologie, Physiologie) mit der Klinik (Innere Medizin, Pädiatrie, Anaesthesiologie, Intensivtherapie) neue, bisher nicht für möglich gehaltene Dimensionen gewonnen. Selbst die nach früherer Auffassung mehrfach "tödliche" Dosis kann heute folgenlos überlebt werden, wenn die Patienten unter sachgemäßer Betreuung in die Klinik transportiert und dort durch ein Team von Experten auf der Intensivtherapiestation behandelt werden. Die Einrichtung eines Netzes von kombinierten Entgiftungszen tralen und Auskunftsstellen in den großen Ballungszentren hat sich in allen Kulturländern bewährt. Die erste ganz diesen Problemen gewidmete Experten-Tagung des deutschen Sprachgebietes fand im Oktober 1968 in Mainz statt. Der vor liegende Bericht bringt eine Kurzfassung des toxikologischen Teiles (dieser erschien ausführlich im "Archiv für Toxikologie" unter der Schriftleitung des Würzburger Toxikalogen Professor HENSCHLER) und eine ausführliche Fassung des klinischen Teiles der Tagung. Allen Beteiligten gebührt Dank für ihre wertvolle Hilfe und die zahl reichen Anregungen, vor allem dem Bundesgesundheitsministerium und dem Bundesgesundheitsamt, ohne deren tatkräftige Unterstützung dieser Band nicht hätte erscheinen können. Mainz, April 1969 Die Herausgeber Begrüßungen Eröffnungsrede von RoY GouLDING, Präsident der Europäischen Vereinigung der Entgiftungszentralen Bis vor kurzem wurdenVergiftungennur als unwesentlicher Bestandteil der klinischen Medizin angesehen. Stattdessen wurde die Toxikologie auf einen kleinen Teil der medizinischen Rechtswissenschaft beschränkt. In der Vergangenheit war diesverständlich: Cleopatra drückte eine Schlange an sich und nahm sich so das Leben und die Borgias in Italien sollen viele ihrer Zeitgenossen durch Gift beseitigt haben.
Häftad, Tyska, 1973
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Häftad, Tyska, 1976
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Der Begriff "Akute Elementargefährdung" wurde zuerst von dem ver storbenen Professor Dr. HANNS BAUR geprägt. Jeder, der HANNs BAUR kannte, ehrte ihn als Arzt, Lehrer und Wissen schaftler. Er hat seinen schöpferischen Geist voll und ganz in den Dienst der Medizin und seiner Patienten gestellt. Das diesjährige Symposion fand zu Ehren von HANNs BAUR unter dem Namen "Symposion über akute Elementargefährdung und Wiederbelebung" statt. Der Ausdruck "Akute Elementargefährdung" kennzeichnet unseres Erachtens am treffendsten den Krankheitszustand, bei dem die Anwendung der Wiederbelebungsmethoden -für kürzere oder längere Zeit -unerläßlich ist. In diesem Sinne wählten wir einige Probleme der Wiederbelebung wie: Hypoxie, Grundlagen und Klinik Kohleni?Ydrate in der dringlichen Infusionstherapie, und Venendruckmessung als Themen des Symposions. Wir möchten es nicht versäumen, an dieser Stelle Seiner Magnifizenz, dem Herrn Rektor der Johannes Gutenberg-Universität, Herrn Professor Dr. A. ADAM, Seiner Spektabilität, dem Dekan der Medizinischen Fakul tät, Herrn Professor Dr. L. DIETHELM und dem Hausherrn, Herrn Professor Dr. H. BREDT, unseren Dank auszusprechen für die Unterstützung, die sie uns gewährt haben, und für die Möglichkeit, das Symposion in den Räumen der Johannes Gutenberg-Universität durchzuführen. Ebenso gebührt unser Dank den Herren Vorsitzenden für die wertvolle Mitarbeit bei der Ge staltung des Symposions. In diesem Band ist das Thema "Hypoxie" wiedergegeben. Die aufeinanderfolgende Veröffentlichung der einzelnen Vorträge aller Themen des Symposions soll den interessierten Theoretikern und Klinikern den neuesten Stand dieser Probleme vermitteln und nicht zuletzt hierdurch zur weiteren Forschung auf diesem wichtigen Gebiet derWiederbelebung anregen.
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Die Erkennung, Verhütung und Behandlung von Vergiftungen hat in den letzten Jahren durch die Zusammenarbeit der Grundlagenforschung (Toxikologie, Pharmakologie, Physiologie) mit der Klinik (Innere Medizin, Pädiatrie, Anaesthesiologie, Intensivtherapie) neue, bisher nicht für möglich gehaltene Dimensionen gewonnen. Selbst die nach früherer Auffassung mehrfach "tödliche" Dosis kann heute folgenlos überlebt werden, wenn die Patienten unter sachgemäßer Betreuung in die Klinik transportiert und dort durch ein Team von Experten auf der Intensivtherapiestation behandelt werden. Die Einrichtung eines Netzes von kombinierten Entgiftungszen tralen und Auskunftsstellen in den großen Ballungszentren hat sich in allen Kulturländern bewährt. Die erste ganz diesen Problemen gewidmete Experten-Tagung des deutschen Sprachgebietes fand im Oktober 1968 in Mainz statt. Der vor liegende Bericht bringt eine Kurzfassung des toxikologischen Teiles (dieser erschien ausführlich im "Archiv für Toxikologie" unter der Schriftleitung des Würzburger Toxikalogen Professor HENSCHLER) und eine ausführliche Fassung des klinischen Teiles der Tagung. Allen Beteiligten gebührt Dank für ihre wertvolle Hilfe und die zahl reichen Anregungen, vor allem dem Bundesgesundheitsministerium und dem Bundesgesundheitsamt, ohne deren tatkräftige Unterstützung dieser Band nicht hätte erscheinen können. Mainz, April 1969 Die Herausgeber Begrüßungen Eröffnungsrede von RoY GouLDING, Präsident der Europäischen Vereinigung der Entgiftungszentralen Bis vor kurzem wurdenVergiftungennur als unwesentlicher Bestandteil der klinischen Medizin angesehen. Stattdessen wurde die Toxikologie auf einen kleinen Teil der medizinischen Rechtswissenschaft beschränkt. In der Vergangenheit war diesverständlich: Cleopatra drückte eine Schlange an sich und nahm sich so das Leben und die Borgias in Italien sollen viele ihrer Zeitgenossen durch Gift beseitigt haben.
Häftad, Tyska, 1953
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Habent sua fata libelli. Auch Bücher haben ihre Schicksale. In seinen bis herigen 15 Auflagen spiegelt das vorliegende Lehrbuch der Chirurgie die Entwick lung der Chirurgie seit der "Gründer- und Pionierzeit der wissenschaftlichen Chirurgie" wider. Nie aber war der Wandel der Dinge so grundlegend wie seit der letzten Doppelauflage. Tatsächlich ist die Chirurgie in eine neue Ära ein getreten. Die stürmische Nachkriegsentwicklung der Chirurgie brachte so viel Neues, daß eine völlige Neubearbeitung notwendig wurde. Sie konnte auch vor dem Grundplan des Buches nicht haltmachen. Vor allem wurden aus dem Speziellen Teil alle allgemein-chirurgischen Abschnitte herausgenommen und dem Ganzen im All gemeinen Teil vorangestellt. Dieser letztere wurde durch eine neuverfaßte "Ein führung in Geschichte und Wesen der Chirurgie" eingeleitet und entsprechend den täglichen Bedürfnissen des Chirurgen noch durch eine "Allgemeine Traumatologie", eine "Allgemeine Chirurgie des Bewegungsapparates" und durch eine bislang fehlende "Allgemeine klinische Geschwulstpathologie" erweitert. Trotzdem wurde das Buch durch Weglassen all der Teile, die in anderen Fächern der Medizin gelehrt werden, im Umfange nur unwesentlich vergrößert. Ganze Kapitel, wie z. B. die "Chirurgie des Thorax" wurden praktisch gänzlich neu geschrieben, aber auch alle anderen Abschnitte der Speziellen Chirurgie völlig neu überarbeitet. Viele alte Abbildungen wurden ersetzt und sehr viele neue gebracht. So haben über 400 neue Bilder auch das äußere Gesicht des Buches gewandelt und moder nisiert. Wir standen vor der Frage, ob wir die Neubearbeitung durch Verteilung des Stoffes auf viele Mitarbeiter beschleunigen sollten. Wir konnten uns aber der Einheitlichkeit der Darstellung wegen nicht dazuentschließen.