Sascha Salatowsky – författare
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PDF, Tyska, 2018655 kr
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Die Aufklärung bezeichnet nicht nur eine historische Epoche, sondern auch einen Anspruch, der bis in die Gegenwart reicht. Der Sammelband spürt diesem historisch-systematischen "Projekt der Aufklärung" nach, indem er zum einen wichtige Debatten vor allem der deutschen Aufklärung vor und nach Kant beschreibt und zum andern aus philosophischer und theologischer Sicht kritisch danach fragt, welche Bedeutung dem "Projekt der Aufklärung" gegenwärtig zukommt. Hierbei soll an das Werk Walter Sparns angeknüpft werden, der in seinen thematisch sehr breit und interdisziplinär angelegten Forschungen das weite Feld der Geschichte der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart hinein vermessen und mit systematischen Studien zum Wesen der Theologie und Philosophie ergänzt hat. Die Festschrift erscheint im Nachgang zum 75. Geburtstag von Walter Sparn am 15. November 2016.[The Enlightenment Project. Philosophical-Theological Debates from the Early Modern Period to the Present. In Honour of Walter Sparn]What is Enlightenment? Even without recurring to the famous words of Immanuel Kant, it could be regarded as more than a mere episode, narrowly confined to a specific historical period. In one sense, Enlightenment represents a claim or question that poses a challenge, relevant even to modern readers. This book traces the historical and systematic aspect of such a "project Enlightenment". The articles shed light on the one hand over important conjectures and problems before and after Kant, on the other hand they ask what theological and philosophical impact they may signify for the present. Taken together, the articles reflect the breath and scope of Walter Sparn''s scientific production, ranging from Early Modern History to (post-) modern themes and questions. The occasion for the Festschrift? Walter Sparn celebrated his 75th birthday November 15, 2016.
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PDF, Tyska, 2016688 kr
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Die Ausdifferenzierung des Christentums in verschiedene Konfessionen und Sekten im Verlauf des 16. Jahrhunderts lie eine Frage akut werden, die auch mit dem Westfalischen Frieden von 1648 keiner endgultigen politischen bzw. religiosen Losung zugefuhrt werden konnte: Durfen Andersglaubige und 'Haretiker' in einem christlichen Gemeinwesen geduldet werden? Wahrend die Forschung diese Frage im Blick auf das Zeitalter der Reformation sowie der Fruhaufklarung wiederholt untersucht hat, liegen fur den dazwischenliegenden Zeitraum von ca. 1580 bis 1670 kaum tiefergehende Studien vor. Diese als konfessionelles Zeitalter beschriebene Epoche markiert jedoch jenen Diskursrahmen, der auch noch fur die Fruhaufklarung relevant war. Dieser Band vereint philosophische, theologische, (kirchen-)historische, juristische, literaturwissenschaftliche und sozialgeschichtliche Zugriffe. Die Beitrage arbeiten die konfessionellen Differenzen bei der Toleranzfrage heraus und nehmen die theoretischen und praktischen Umbruche in den Blick, die der religiose und gesellschaftliche Wandel im Verlauf des 17. Jahrhunderts bewirkt hat.
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PDF, Tyska, 2016688 kr
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Johann Gerhard ist einer der bedeutendsten lutherischen Theologen des 17. Jahrhunderts. Bekannt ist er vor allem aufgrund seines dogmatischen Hauptwerks Loci theologici, das eine umfangreiche Rezeption im Protestantismus, aber auch im Katholizismus erlebt hat. Daruber hinaus verfasste er zahlreiche Erbauungsbucher, die hohe Auflagen erzielten. Neben seiner Funktion als Professor der Theologie in Jena, die er von 1616 bis zu seinem Tod 1637 inne hatte, wirkte er viele Jahre als Prediger, Seelsorger sowie als Berater von Furstinnen und Fursten. Dieser Band bietet die erste zusammenfassende Darstellung des Gelehrten aus interdisziplinarer Sicht. Dabei stehen insbesondere die bei Gerhard festzustellenden Interdependenzen zwischen Theologie, Politik und Gelehrtenkultur, ihre Verortung innerhalb der zeitgenossischen konfessionell-politischen Situation sowie der reichs- und territorial(-politischen) Rahmenbedingungen im Mittelpunkt des Interesses. Viele Beitrage greifen fur ihre Darstellungen auf den in der Forschung bisher weitestgehend unberucksichtigten Gerhard-Nachlass in der Forschungsbibliothek Gotha zuruck und erschlie en so neue Zusammenhange im Leben und Werk des Gelehrten.
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PDF, Tyska, 2018764 kr
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Die Erforschung der fruhneuzeitlichen Bildungsgeschichte hat in den letzten Jahren ein neues Profil gewonnen. Vor allem dem 16. und 17. Jahrhundert werden hierbei in der Entwicklung und Umgestaltung des Schul- und Bildungswesens eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Die Autorinnen und Autoren greifen diese Thematik und diesen Zeitraum in ihren Beitragen auf und stellen konfessionelle Aspekte fruhneuzeitlicher Bildung, reformpadagogische Elemente im Schul- und Bildungssystem sowie institutionelle Einbindungen von Schulen in das obrigkeitliche Verwaltungssystem im deutschsprachigen Raum vor. Neben Erziehungs- und Bildungskonzepten rucken aber auch die sozialen und politischen sowie epistemischen Kontexte der Erziehungs-, Bildungs- und Schulgeschichte in den Blick. So werden neben lutherischen, reformierten und katholischen Bildungssystemen auch strukturelle, methodische und inhaltliche Ubereinstimmungen sowie Unterschiede im Schul- und Bildungswesen aufgezeigt.
Inbunden, Tyska
1 592 kr
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PDF, Tyska, 2020764 kr
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Die Anthropologie der Fruhen Neuzeit war vielfaltigen Entwicklungen unterworfen: Die Ideen von Renaissance, Humanismus, Reformation und Scholastik pragten in unterschiedlicher Intensitat das Bild vom Menschen, der im 16. und 17. Jahrhundert zum bedeutenden Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen und kunstlerischer Darstellungen wurde. Die Folge war eine im Vergleich zum Mittelalter auffallige Ausdifferenzierung des Menschenbildes, die ganz gegensatzliche Tendenzen umfasste. Neu waren die konfessionellen Konflikte zwischen Katholiken, Protestanten und Dissidenten um das rechte religiose Verstandnis des Menschen, das wiederum von den (natur)philosophischen, medizinischen und juristischen Entwicklungen beeinflusst wurde bzw. auf diese zuruckwirkte. Der Mensch geriet hiermit ins Spannungsfeld von ganz unterschiedlichen, teils entgegengesetzten Beschreibungen wie Sterblichkeit und Auferstehung oder Abhangigkeit und Gleichheit. Der Sammelband stellt exemplarisch die Vielfalt dieser Anthropologien im Rahmen eines inter- bzw. transdisziplinaren Zugangs von Philosophie, Theologie, Medizin, Wissenschaftsgeschichte und Literatur dar.
Inbunden, Tyska
911 kr
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PDF, Tyska, 2022866 kr
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Wie verandert sich der Forschungsgegenstand, wenn man den umstrittenen Begriff "e;lutherische Orthodoxie"e; vermeidet und stattdessen neutraler von "e;fruhneuzeitlichem Luthertum"e; spricht? Die Autorinnen und Autoren gehen dieser Frage nach und zielen in ihren Beitragen darauf ab, das Luthertum zwischen 1580 und 1750 in seiner Pluralitat und Pluriformitat, aber auch in seinen Eigentumlichkeiten - wie sie sich in der Dogmatik und in der Praxis zeigen - sowie in den mit den anderen Konfessionen geteilten Grundansichten und Praktiken darzustellen. Auf diese Weise soll der integrative Charakter des Luthertums sichtbar werden, der bei klar definierten Grund- und Eckpfeilern auf Basis der "e;Identitatsmarke"e; Confessio Augustana verschiedene Positionen inkorporieren und gewisse Varianzen in der sozialen, kulturellen, politischen und sogar religiosen Praxis zulassen konnte. Die Beitrage stammen aus den Bereichen der Kirchen-, Profan-, Literatur-, Musik-, Bildungs- und Ideengeschichte.
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PDF, Engelska, 2023713 kr
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The reformation of the Western Church was a series of momentous events that uprooted many things previously taken for granted. In the wake of these dramatic changes, adherents to the various emerging confessional cultures in the sixteenth century sought assurance with the help of historiography. They created specific narratives of the events surrounding the Reformation and a historical continuity from early Christianity to legitimize their own religious teaching and practice. Subsequently, the Reformation, as a process of reform, renewal, or upheaval of church and society, shaped the way contemporary actors and the following generations dealt with history in the pre-modern era. The authors of the present volume pursue inquiries into these and other related developments, taking a wide range of denominational perspectives in various European contexts into account, until well into the eighteenth century.
Inbunden, Tyska, 2025
370 kr
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