Simone Horstmann – författare
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Inbunden, Tyska, 2024
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Mit dem drohenden Verschwinden der Tiere steht weit mehr auf dem Spiel, als es die naturwissenschaftlichen Diskurse andeuten: Es geht nicht allein um eine Krise versiegender Rohstoffe oder um den Verlust ökologischer Einflussfaktoren, sondern um eine existentielle Erschütterung, die das Verhältnis zwischen Menschen und (anderen) Tieren in grundsätzlicher Weise betrifft. Die Autorin beleuchtet daher die tieferliegenden theologischen und metaphysischen Gründe jener Angst vor einer Welt, die für die Wirklichkeit der Tiere keinen realen wie gedanklichen Ort mehr hat: Woher rührt das Unbehagen angesichts einer Tierindustrie, die den milliardenfachen Tod von Tieren zum gnadenlos durchexerzierten Normalfall gemacht hat? Welche Folgen hatte die radikale Pro-fanisierung von Tieren, die in der antiken Welt noch nahezu gottgleichen Status innehatten? Was also fehlt, wenn uns die Tiere fehlen?
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PDF, Tyska, 2018248 kr
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Kann man von Gott sprechen und zugleich vomTier schweigen? Der Abschiedsblick der Tiere – inden Zoos, in den industriellen Mega-Schlachthöfender Großstädte wie auch in den letzten ihnen nochverbliebenen Naturreservaten – gilt auch einer Theologie,die sich über lange Zeit damit begnügt hat,Schöpfung und Erlösung, Natur und Gnade, Christologieund Trinitätslehre einzig für den Menschen undauf diesen hin zu lehren. Eine solche Theologie hatfür viele heutige Anliegen keine Antworten: Gilt dieHoffnung auf Erlösung nicht auch den leidenden Tieren?Dieser Band verfolgt die oft übersehenen Spurender Tiere in der Welt der Theologie: in den Erzählungender Heiligen, der Wüstenväter, in den Texten derBibel, aber auch in der christlichen Kunst. Erlaubendiese bisweilen vergessenen Traditionslinien auchneue Antworten für eine Theologie der Tiere?
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PDF, Tyska, 2021260 kr
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Thomas Ruster hat stets eine Theologie getrieben, der es um die kontingente Wirklichkeit geht: um das Lebendige und Ökonomie, um die Gesellschaft und die Kirche, um das "biblische Wirklichkeitsverständnis". Rusters Theologie dreht sich um "die real verändernde Tatsache, dass Gott ist" (Karl Barth). Dieser theologische Wille zum Greifbaren und Angreifbaren prägt auch den vorliegenden Band: 30 Kolleg*innen, Freund*innen, Schüler*innen tragen in diesem Band Essays zu jeweils einem "Objekt" bei – einem Ding, einer Wirklichkeit, einem "Begriff". So entstehen gerade im subjektiven Zugang "theologische Objekte" (so wie man in der Kunst von Objekten spricht). Herausgekommen ist dabei ein tiefgründig-inspirierendes theologisches Lesebuch.
Inbunden, Tyska, 2026
792 kr
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PDF, Tyska, 2021204 kr
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Das sechste Massenaussterben von Flora und Fauna hat bereits begonnen. Die politischen Maßnahmen und zivilgesellschaftlichen Kampagnen, die darauf abzielen, die Katastrophe noch zu stoppen oder wenigstens einzudämmen, werden meist damit begründet, dass Tiere und Pflanzen verloren gehen könnten, die Menschen das Überleben sichern oder die der Menschheit in Zukunft nützlich sein könnten. In dieser Ausgabe von Tierstudien wird der Blick umgekehrt und das Artensterben von den Tieren aus perspektiviert, um auf weniger anthropozentrische Weise für den Erhalt von Arten und Individuen zu argumentieren.Dabei werden die unterschiedlichen Narrative analysiert, die sich in den wissenschaftlichen Debatten und künstlerischen Verhandlungen von Artensterben formiert haben. Aus ihrer jeweiligen disziplinären Perspektive reflektieren und deuten die Autor*innen das gegenwärtige Verschwinden bzw. den drohenden Verlust von Arten und zeigen, wie beides in Texten, Kunstwerken, Filmen und Museen als Denkfigur und ästhetische Größe produktiv gemacht wird.Im Fokus der Artikel stehen u. a. ausgestorbene Elefanten, die letzten Wandertauben, verschwundene Nebelparder und gefährdete Insekten, aber auch erfolgreicher Fischschutz, Rewilding-Narrationen und taxidermische Präparate bedrohter Spezies. Die Beiträge thematisieren musikethnologische, ethische, kultur- und literaturwissenschaftliche und theologische Debatten zum anthropogenen Ökozid sowie Fragen der zwischenartlichen Gerechtigkeit.Extinction. Das große Sterben bildet damit einen der ersten deutschsprachigen Sammelbände im Kontext des neuen Forschungsfeldes der Extinction Studies.Mit wissenschaftlichen Beiträgen von Vinciane Despret, Julia Ditter, Simone Horstmann, Daniel Lau, Nina-Marie Schüchter, Wolfgang Schwerdt, Helena Simonett, Anna Wienhues und Christian Zumbrägel.Mit künstlerischen Beiträgen von Marcus Coates, Alisa Hecke / Julian Rauter, Katrin Petroschkat / Susanne Schmitt, Christina M. Schachtschabel und Lina Tegtmeyer.