Stefani Weiss – författare
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Häftad, Tyska, 2007
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Gefahren für die globale Sicherheit gehen heute vor allem von schwachen und zerfallenden Staaten aus. Überall dort, wo Regierungen die öffentliche Ordnung nicht mehr sicherstellen können, eskaliert nicht nur die Gewalt und leiden M- schen. Die staatsfreien Zonen werden insbesondere von warlords, international agierenden Terroristen und der organisierten Kriminalität für ihre Ziele genutzt. Spätestens mit den Terroranschlägen vom September 2001 sind die globalen Sicherheitsimplikationen, die sich mit schwach oder gar nicht ausgebildeter Staatlichkeit verbinden, schlaglichtartig in das Bewusstsein der internationalen Gemeinschaft gerückt worden. Wie ungefestigt viele der „neuen“ bzw. inzwischen „nicht mehr ganz so neuen“ Staaten in den postkolonialen und postimperialen Räumen Afrikas, Asiens, und Lateinamerikas sind, wurde just zu jenem Zeitpunkt offenkundig, an dem mit dem definitiven Ende der europäischen Imperien (1989/91) jeder W- kel der Welt formell von einem unabhängigen Staat besetzt und die Staatenwelt insofern vollendet schien. Doch nicht überall, wo Staat drauf steht, ist Staat drin. Vielmehr zeigt sich immer deutlicher, dass der Ost-West-Gegensatz ebenso wie die jahrzehntelange äußere Unterstützung in Form von Entwicklungshilfe die grundlegende Problematik prekärer Staatlichkeit mit all ihren internen Dysfu- tionalitäten nur überlagert, aber nicht gelöst hat. Die offensichtliche Schwäche einer ganzen Reihe von Staaten wirkt sich unmittelbar auch auf die internationale Ordnung aus, als deren Träger die in den Vereinten Nationen vertretenen Staaten fungieren. Diese Ordnung ist selbst - fährdet, wenn und solange sich immer mehr ihrer Bausteine als brüchig erw- sen. Angesichts dieser Realität erscheinen Begriffe wie Staatszerfall,insofern er zuvor gefestigte Staaten suggeriert, und Postkonfliktmanagement beschönigend.
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PDF, Tyska, 2008565 kr
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Gefahren für die globale Sicherheit gehen heute vor allem von schwachen und zerfallenden Staaten aus. Überall dort, wo Regierungen die öffentliche Ordnung nicht mehr sicherstellen können, eskaliert nicht nur die Gewalt und leiden M- schen. Die staatsfreien Zonen werden insbesondere von warlords, international agierenden Terroristen und der organisierten Kriminalität für ihre Ziele genutzt. Spätestens mit den Terroranschlägen vom September 2001 sind die globalen Sicherheitsimplikationen, die sich mit schwach oder gar nicht ausgebildeter Staatlichkeit verbinden, schlaglichtartig in das Bewusstsein der internationalen Gemeinschaft gerückt worden. Wie ungefestigt viele der „neuen“ bzw. inzwischen „nicht mehr ganz so neuen“ Staaten in den postkolonialen und postimperialen Räumen Afrikas, Asiens, und Lateinamerikas sind, wurde just zu jenem Zeitpunkt offenkundig, an dem mit dem definitiven Ende der europäischen Imperien (1989/91) jeder W- kel der Welt formell von einem unabhängigen Staat besetzt und die Staatenwelt insofern vollendet schien. Doch nicht überall, wo Staat drauf steht, ist Staat drin. Vielmehr zeigt sich immer deutlicher, dass der Ost-West-Gegensatz ebenso wie die jahrzehntelange äußere Unterstützung in Form von Entwicklungshilfe die grundlegende Problematik prekärer Staatlichkeit mit all ihren internen Dysfu- tionalitäten nur überlagert, aber nicht gelöst hat. Die offensichtliche Schwäche einer ganzen Reihe von Staaten wirkt sich unmittelbar auch auf die internationale Ordnung aus, als deren Träger die in den Vereinten Nationen vertretenen Staaten fungieren. Diese Ordnung ist selbst - fährdet, wenn und solange sich immer mehr ihrer Bausteine als brüchig erw- sen. Angesichts dieser Realität erscheinen Begriffe wie Staatszerfall,insofern er zuvor gefestigte Staaten suggeriert, und Postkonfliktmanagement beschönigend.
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PDF, Engelska, 201044 kr
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The end of the Cold War radically changed both classic policies of national and collective security and international strategies for conflict management and the stabilization of precarious states. The threat of Islamic extremism and the wars in Afghanistan and Iraq have shattered any illusions of a peace dividend and have given strategies against state failure a new urgency.The growing awareness of the complex and intertwined problems of human security, socioeconomic underdevelopment and governance deficits as root causes of precarious statehood made policy coherence the new mantra for Western national governments and international organizations. Henceforth, it was envisaged to relinquish the existing division between diplomacy, development and defense in favour of the new comprehensive "3D"-approach.This book is an attempt to assess the extent to which both international organizations and states have lived up to the new insights of the "3D" continuum and adopted strategies corresponding institutional settings and policy instruments to provide the necessary culture of policy coherence for tackling the problems of precarious statehood and the international security challenges those states pose. On the national level, the cases studied are the United States, the United Kingdom, Germany and the Netherlands. On the international level, the United Nations and the European Union were examined.It is hoped, that the lessons learned from whole-of-government approaches and the recommendations drawn from this survey will help both governments and international organizations to excel in dealing with precarious states, thereby making policy coherence a reality in risk assessment, decision-making and policy implementation.