Steffen Lepa – författare
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The global COVID-19 pandemic, the resulting lockdown imposed in many countries, as well as related safety measures taken by governments and authorities, have posed significant challenges to classical music culture. However, they may also have had a stimulating effect on music festivals and opera houses’ streaming offerings. This book brings together experts from the fields of musicology and music management to share their current empirical research findings on the pandemic-evoked digital transformation of the classical music scene, addressing either the institutional or the reception perspective. Furthermore, it documents discussions with opera dramaturgs and artistic directors, as well as music managers and event producers in the classical field, to share their practical lockdown experiences and current strategies in dealing with the digital transformation of opera. In this way, the volume combines the perspective of academic researchers with that of practitioners in the field.
This book is particularly useful for students and researchers in music and media management, as well as musicology. It is also intended to help practitioners from concert houses and opera management, such as dramaturges, artistic directors, marketing and communication directors.
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Die vergangenen Jahre waren für Musikkultur und Musikwirtschaft durch tiefe Krisen gekennzeichnet. Die Maßnahmen gegen die Covid-19 Pandemie griffen nicht nur tief in den Alltag der Menschen ein, sondern mit der zeitweisen Absage jeglicher Clubveranstaltungen, Festivals und dem öffentlichen Konzertwesen kam ausgerechnet jener Bereich komplett zum Erliegen, der in den Jahren davor ein starkes Wachstum verzeichnet hatte und im Tonträgermarkt wegbrechende Einnahmen kompensierte. Für viele AkteurInnen der Branche ist damit zumindest kurzfristig die gesamte Existenzgrundlage zusammengebrochen. Der vorliegende Band richtet sich an ForscherInnen wie auch PraktikerInnen aus Musikwirtschaft und Musikkultur und betrachtet das Thema aus diesem Anlass einmal ganz grundlegend. Denn Musik kann auch und gerade in Krisenzeiten vielfältige Rollen spielen: Sie kann Stellung beziehen, Trends thematisieren oder geteilten Emotionen eine Form geben. Zugleich steckt in jeder Krise ein transformatorisches Potential: Krisen beschleunigen Entwicklungen und können hierzu leider auch missbraucht werden. Der Band liefert Beiträge zu Fragen wie: Wie haben MusikkünstlerInnen auf die Corona-Situation reagiert? Wie verändern sich gegenwärtig der Musikmarkt und Musikkulturen? Welche Rolle spielt (und spielte) Musik in Transformationsprozessen, die durch Krisen ausgelöst werden?