Stephan Huck – författare
Der Erste Weltkrieg Zur See
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Der Erste Weltkrieg war in erster Linie ein Krieg, der an verschiedenen Fronten in West-, Ost- und Südeuropa, aber auch im Mittleren Osten, in Afrika und im Fernen Pazifik ausgefochten wurde. Der Erste Weltkrieg war aber von Beginn an auch ein Seekrieg, ausgetragen auf den Ozeanen der Welt.Die Schlachten zu Lande dominieren nach wie vor das öffentliche Gedenken an den Ersten Weltkrieg. Das spiegelt sich auch in den großen neuen Erzählungen über das Kriegsgeschehen: Der Seekrieg wird hier allenfalls am Rande behandelt. Zudem haben nationale Perspektiven immer noch Vorrang vor vergleichenden Analysen. Vor diesem Hintergrund erschien es sinnvoll, mit einschlägigen Fachleuten Bilanz zu ziehen und neue Perspektiven der Forschung zu diskutieren.Auf der Grundlage des gegenwärtigen Forschungsstandes und aus internationaler, vergleichender Perspektive beleuchten daher in diesem Tagungsband Historiker aus Deutschland, Großbritannien und Kanada, aus den USA, Australien und Russland, aus Frankreich und Österreich die Planungen für den Krieg zur See, dessen Verlauf und dessen vielfältige Wandlungen, aber ebenso den Alltag in den damaligen Marinen sowie die verschiedenen Formen der Erinnerung an das Geschehen.
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Der Erste Weltkrieg war in erster Linie ein Krieg, der an verschiedenen Fronten in West-, Ost- und Südeuropa, aber auch im Mittleren Osten, in Afrika und im Fernen Pazifik ausgefochten wurde. Der Erste Weltkrieg war aber von Beginn an auch ein Seekrieg, ausgetragen auf den Ozeanen der Welt.Die Schlachten zu Lande dominieren nach wie vor das öffentliche Gedenken an den Ersten Weltkrieg. Das spiegelt sich auch in den großen neuen Erzählungen über das Kriegsgeschehen: Der Seekrieg wird hier allenfalls am Rande behandelt. Zudem haben nationale Perspektiven immer noch Vorrang vor vergleichenden Analysen. Vor diesem Hintergrund erschien es sinnvoll, mit einschlägigen Fachleuten Bilanz zu ziehen und neue Perspektiven der Forschung zu diskutieren.Auf der Grundlage des gegenwärtigen Forschungsstandes und aus internationaler, vergleichender Perspektive beleuchten daher in diesem Tagungsband Historiker aus Deutschland, Großbritannien und Kanada, aus den USA, Australien und Russland, aus Frankreich und Österreich die Planungen für den Krieg zur See, dessen Verlauf und dessen vielfältige Wandlungen, aber ebenso den Alltag in den damaligen Marinen sowie die verschiedenen Formen der Erinnerung an das Geschehen.
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1776 überließ der Braunschweiger Herzog der britischen Krone 4000 Soldaten zum Kampf gegen die Aufständischen in Nordamerika. Die Arbeit geht basierend auf umfangreichem seriellen Quellenmaterial und Selbstzeugnissen zunächst der Frage nach, wer diese Soldaten waren, wo sie herkamen, wie sie sozialisiert waren und warum sie Militärdienste nahmen. Sie leistet damit einen Beitrag zur Vervollständigung unseres Bildes vom Soldaten des 18. Jahrhunderts. Ihre Lebenswirklichkeit im spezifischen Kontext des Kriegsschauplatzes Nordamerika und des Unabhängigkeitskrieges, der zunächst als Kampf um Partizipation begann und sich später zum Bürgerkrieg ausweitete, steht im Mittelpunkt der Arbeit, die sich mit der Lebenswelt der Soldaten im Kampf, im Garnisonsleben und in der Kriegsgefangenschaft im Vergleich auseinander setzt. Darüber hinaus untersucht sie die Selbst- und Fremdbilder der Soldaten, ihrer Verbündeten und der indigenen Bevölkerung.