Susanne Heiter – författare
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PDF, Tyska, 2012136 kr
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Die interdisziplinäre Fachzeitschrift Tierstudien widmet sich im Kontext der neu entstandenen Animal Studies dem Verhältnis von Mensch und Tier, indem sie vor allem, aber nicht nur aus kultur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive kulturell und historisch bedingte Vorstellungen, Bilder und Repräsentationen von Tieren, aber auch aktuelle Praktiken und Theorien der Tier-Mensch-Beziehung untersucht.Die elf Beiträge der ersten Ausgabe von Tierstudien stellen kritische Analysen von aktueller bildender Kunst, Musik, Theater, Architektur und philosophischer Ästhetik im Hinblick auf die kulturellen und ästhetischen Bedeutungsschichten von Mensch-Tier-Beziehungen dar. Es wird dabei untersucht, auf welche Weise Tiere und menschliche Interaktion mit Tieren ihren Ausdruck in den Künsten finden und inwiefern Tiere und Tier-Mensch-Beziehungen die menschliche Kultur beeinflussen und mitgestalten.
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PDF, Tyska, 2018260 kr
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Marianne Sommer ist ordentliche Professorin für Kulturwissenschaften an der Universität Luzern. Sie studierte Englische Literatur und Linguistik sowie Biologie. Nach der Promotion 2000 zur Darstellung von Menschenaffen in der Geschichte des National Geographic Magazine folgten je zweijährige Postdocs am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (Berlin) und im Programm Science, Medicine, and Technology in Culture der Pennsylvania State University. Von 2004 bis 2010 war sie Oberassistentin an der ETH Zürich, wo sie 2007 in Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsforschung habilitierte. 2010 ging sie mit einer SNF-Förderungsprofessur in diesem Bereich an die Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich und erhielt den nationalen Latsis-Preis. Sie war u.a. am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK, Wien/Linz) und dem Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM, Weimar) zu Gast. Ihre letzte Monographie, History Within: The Science, Culture, and Politics of Bones, Organisms, and Molecules (Chicago UP 2016) rekonstruiert den Beitrag, den die Paläoanthropologie, evolutionäre und genetische Anthropologie seit dem 20 Jh. zu unseren Erinnerungskulturen beitragen.Denise Reimann ist seit 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität Hildesheim. Derzeit schließt sie ihr literatur- und wissensgeschichtliches Promotionsprojekt zur Vor- und Frühgeschichte der Bioakustik ab, welches von 2014–2016 vom Berliner Zentrum für Literatur- und Kulturforschung gefördert wurde. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Cultural and Literary Animal Studies, Epistemologien des Auditiven, Literatur und Wissen(schaft).
Häftad, Tyska
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PDF, Tyska, 2025569 kr
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Als bevorzugter Treffpunkt der musikalischen Avantgarden bieten die Internationalen Ferienkurse fur Neue Musik Darmstadt reichhaltiges Material fur ein historiografisches Verstandnis der komplexen Entwicklungen der 1960er bis 1990er Jahre. Die vielfaltigen, nicht selten unubersichtlich erscheinenden asthetischen Entwurfe werden aus der Perspektive des Diskussions- und Handlungsraums "e;Darmstadt"e; in einen Zusammenhang gebracht. Dieser erschlie t sich uber die gro e Zahl der im Archiv der Ferienkurse vorhandenen Audioquellen, die mundliche Debatten uberliefern und die publizierten Texte als davon zu unterscheidende mediale Ebene hervortreten lassen. Erst vor diesem Hintergrund wird deren wirkmachtige Reprasentationsfunktion analysierbar, die Prozesshaftigkeit der Verstandigung auch uber Begriffsbildungen sichtbar. Und zugleich treten die Figuren hervor, die die Debatten gestalten. Betrachtet man das "e;Ereignis Darmstadt"e; aus einer solchen Perspektive, eroffnet sich gerade fur die bisher weniger erforschten Leitungsperioden von Ernst Thomas (1962 80) und Friedrich Hommel (1981 94) die Moglichkeit, eine Geschichte dieses Zeitraums zu schreiben, die seiner asthetischen Vielfalt nicht mit systematisierender Vereinfachung begegnet.