Thomas Klinkert – författare
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Literatur, Wissenschaft und Wissen seit der Epochenschwelle um 1800
Theorie – Epistemologie – komparatistische Fallstudien
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Trotz der um 1800 gewonnenen Autonomie kommt es in der Literatur seither immer wieder zu poetologisch relevanten Auseinandersetzungen mit dem fremden System Wissenschaft. Dieses Phänomen wird hier aus komparatistischer Perspektive und unter Berücksichtigung folgender Fragestellungen betrachtet:
Systemtheoretisch: Welchen Autonomiestatus besitzt ein System, wenn es sich durch nicht bloß punktuelle Anleihen mit einem anderen System vernetzt? Darstellungsästhetisch: Welche Folgen haben die Bezugnahmen auf Wissenschaft für literarische Darstellungsformen und Schreibweisen? Epistemologisch: Vermittelt Literatur ein ihr eigenes Wissen? Wenn ja, worin besteht dieses Wissen und wodurch unterscheidet es sich von nicht-literarischem Wissen?Epistemologische Fiktionen
Zur Interferenz Von Literatur Und Wissenschaft Seit Der Aufklärung
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Vor dem Hintergrund der im 18. Jahrhundert erstmals manifest werdenden funktionalen Ausdifferenzierung der modernen Gesellschaft wird das Verhältnis zwischen Literatur und Wissenschaft an Beispielen aus dem französischen (Diderot, Rousseau, Balzac, Flaubert, Zola, Proust, Houellebecq), deutschsprachigen (Goethe, Freud, Musil), italienischen (Vico, Manzoni, Pirandello, Svevo, Calvino, Del Giudice) und spanischsprachigen Bereich (Pío Baroja, Borges, Cortázar, Volpi) untersucht.
Dabei zeigt sich, dass es trotz der zunehmenden Trennung der Bereiche (die C. P. Snow auf die Formel der ‚zwei Kulturen‘ gebracht hat) immer wieder zu poetologisch und epistemologisch aufschlussreichen Interferenzen von Literatur und Wissenschaft kommt. Während im 18. Jahrhundert literarische Texte noch einen Platz in der offiziellen Wissensordnung hatten, wächst im 19. Jahrhundert das Bewusstsein für die grundlegende Differenz der Bereiche. Aufgrund der Dominanz der Naturwissenschaften und des Positivismus versuchen literarische Texte seit Balzac sich durch die poetologische Funktionalisierung (natur-)wissenschaftlicher Modelle zu legitimieren. Im 20. Jahrhundert werden in der teilweise skeptischen Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Modellen die Grenzen der Literatur ausgelotet.
Katastrophe und Gedächtnis
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Der Band untersucht den Zusammenhang von Katastrophe und (kulturellem) Gedächtnis anhand von Beispielen aus der deutschsprachigen, französischen, italienischen, englischen, nordamerikanischen, spanischsprachigen und ungarischen Literatur sowie an Filmbeispielen. Die Beiträge versuchen diesen Zusammenhang sowohl theoretisch zu fundieren als auch durch exemplarische Fallanalysen zu illustrieren.
Der historische Schwerpunkt der Untersuchungen liegt im 20. und 21. Jahrhundert. Behandelt werden der Erste Weltkrieg, der Zweite Weltkrieg und die Shoah, der Genozid an den Armeniern, der Bürgerkrieg in Jugoslawien und der 11. September 2001.
Mit Beiträgen von Bettina Bannasch, Dorothee Birke, Vittoria Borsò, Claudia Brodsky, Michael Butter, Günter Butzer, Angelika Corbineau-Hoffmann, Gesa von Essen, Ursula Hennigfeld, Alexander Honold, Aurelia Kalisky, Thomas Klinkert, Peter Kuon, Monika Neuhofer, Günter Oesterle, Rolf G. Renner, Thomas Schmidt, Silke Segler-Meßner, Marisa Siguan und Lutz Winckler.
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Einführung in die französische Literaturwissenschaft
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Dante in Der Romanischen Welt
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Le mot « biologie », inventé au début du xixe siècle, marque la formation d’un nouvel objet d’étude qui suscite dès sa création l’engouement des spécialistes d’autres disciplines et des écrivains. La littérature française du xixe siècle s’empare très vite des savoirs biologiques, les commente, les prolonge et y trouve des thèmes et des formes. Elle participe ainsi à leur promotion en un fait culturel global par des discours qui ont à leur tour infléchi la réception et, parfois, la pensée des savants eux-mêmes. C’est ce dialogisme qu’aborde cet ouvrage centré autour des questions suivantes : quel est l’impact de ces savoirs ? Quels sont les enjeux épistémologiques, idéologiques et esthétiques de leur mise en texte ? Enfin, quel est le rôle de la littérature dans la métamorphose et la diffusion de représentations ou de modèles de pensée devenus prégnants dans la culture ?
Muße und Erzählen: ein poetologischer Zusammenhang
Vom "Roman de la Rose" bis zu Jorge Semprún
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Tillfälligt slut
Die Raumzeitlichkeit der Muße
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