Thomas Woelki – författare
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Inbunden, Tyska, 2018
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PDF, Tyska, 2018774 kr
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Wie kaum ein zweiter hat sich der Berliner Mediävist Johannes Helmrath in seinen Forschungen dem sprachlichen Ausdruck der Welt sowie des menschlichen Wissens und Wollens gewidmet – und dabei seinen Erkenntnissen stets einen ganz eigenen rhetorischen Glanz verliehen. Kolleginnen und Kollegen ehren den Jubilar deshalb mit diesem Band. Er enthält Beiträge aus den Bereichen ''Humanismus und Renaissance'', ''Kirchen- und Konziliengeschichte'' sowie , ''Oratorik und repräsentative Versammlungen'', auf denen Helmrath sich im Laufe seines Forscherlebens höchstes internationales Ansehen erarbeitet hat.
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PDF, Tyska, 20231 247 kr
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Die »Acta Cusana« gehören zu den profiliertesten Editionswerken zur spätmittelalterlichen Geschichte. Der kürzlich abgeschlossene zweite Band dokumentiert die Lebensgeschichte des großen Philosophen und Kirchenpolitikers Nikolaus von Kues in den Jahren 1452 bis 1458, in denen er als residierender Bischof der Diözese Brixen wirkte.Die in diesem Band versammelten 16 Beiträge bieten ausgehend von dem in Band II vorliegenden breiten Quellenmaterial modellhafte Einzelstudien zu verschiedenen Aspekten der Brixner wie der spätmittelalterlichen Lebenswelt überhaupt, ihrer Überlieferung und kommunikativen Praxis. In ihnen werden exemplarisch Möglichkeiten und Grenzen spätmittelalterlicher Reforminitiativen ebenso aufgewiesen wie Herausforderungen und Techniken der Herrschaftsorganisation geistlicher Territorien sowie die politische Kultur und die Bildungsstandards der Zeit.Mit diesem Band werden die »Beihefte zu den Acta Cusana« eröffnet, die monographischen Studien und Sammelbänden zu den vielfältigen durch die Acta Cusana erschlossenen Kontexten Platz bieten werden.
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PDF, Tyska, 20262 106 kr
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Das Jahr 1462 verbrachte der alternde Nikolaus von Kues als vertriebener Bischof in Italien. Wichtigstes Thema war der noch immer ungeloste Dauerkonflikt mit Herzog Sigismund von Osterreich. Eine Friedensdiplomatie auf mehreren europaischen Buhnen blieb erfolglos. Vermittlungsinitiativen des Bischofs von Konstanz, der Eidgenossen und der Republik Venedig uberlagerten sich zunachst. Eine Gesandtschaft des venezianischen Patriziers Paolo Morosini in Tirol schuf dann die Voraussetzungen fur hoffnungsvolle Friedensgesprache, die ab November 1462 in Venedig anliefen. Die fieberhafte Suche nach Kompromissen erwies sich bald als aussichtslos, nicht nur wegen der umstrittenen Hohe der Restitutionsforderungen, sondern vor allem, weil die erbarmungslose Logik von Kirchenstrafen und Absolution nicht mit dem Verstandnis von furstlicher Ehre in Einklang zu bringen war. Fundament dieser unbeugsamen Haltung gegen Pius II. waren die giftigen Angriffe des langst haretisierten Tiroler Hofjuristen Gregor Heimburg gegen die Grundpfeiler des papstlichen Amtsverstandnisses, die immer deutlicher zeigen, wie eng landesfurstliches Machtbewusstsein mit postkonziliaristischen Ideen verflochten war. Daneben gibt der Band gibt Einblicke in die Welt eines Kurienkardinals. Cusanus trat hier vor allem als engagierter Fursprecher der Stadt Breslau in Erscheinung, die im Klammergriff des Hussitenkonigs Georg Podiebrad von Bohmen verzweifelt nach Unterstutzung suchte.