Tim Schanetzky – författare
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10 produkter
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Del 17 - Wissenskultur Und Gesellschaftlicher Wandel
große Ernüchterung
Inbunden, Tyska, 2006
1 212 kr
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PDF, Tyska, 20141 397 kr
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Der hohe Anspruch einer "Verwissenschaftlichung der Politik" prägte die Bundesrepublik der sechziger Jahre. Besonders euphorisch bekannte sich die Wirtschaftspolitik zum großen Wurf: Eine Steuerung der Gesellschaft schien möglich, und Entscheidungen sollten durch wissenschaftliche Expertise sachlich vorbereitet werden. Doch unter den Bedingungen des rasanten gesellschaftlichen Wandels der siebziger Jahre wurde dieser Anspruch der keynesianischen Globalsteuerung rasch in Frage gestellt. Steuerungsfehler, Strukturwandel und Stagflation ließen das Zutrauen in die "Verwissenschaftlichung" schwinden. Tim Schanetzkys Studie fragt nach diesem Zusammenhang zwischen Politik, wissenschaftlicher Beratung und gesellschaftlichem Wandel: Wie nahm Wirtschaftspolitik gesellschaftliche Komplexität wahr? Wie gelang es ihr, unter den Bedingungen dieser Wahrnehmung Entscheidungssicherheit herzustellen? Und wie veränderte sich darüber die Geltung wissenschaftlicher Expertise? Die Berater wandten sich im Laufe der siebziger Jahre monetaristischen und angebotsökonomischen Alternativen zu. Gleichzeitig ging das Vertrauen in eindeutige wissenschaftliche Handlungsanweisungen in einem Strudel aus Expertise und Gegenexpertise unter. Diese Ernüchterung ist der Ursprung einer bis in die Gegenwart durch und durch pragmatischen Wirtschaftspolitik.
Häftad, Tyska, 2015
204 kr
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PDF, Tyska, 2015419 kr
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Innovativer Zugang zu einem klassischen Thema: Was zeichnete unternehmerisches Handeln in Demokratie und Diktatur aus?Über Opportunismus, Mittäterschaft und moralische Grenzüberschreitungen von Unternehmern im Dritten Reich wird seit Jahrzehnten gestritten: Welches Verhalten findet sich in jeder kapitalistischen Wirtschaft? Was muss als typisch für den Nationalsozialismus gelten? Tim Schanetzky untersucht unternehmerisches Handeln in Demokratie und Diktatur. Er blickt auf die Karrieren zweier Großindustrieller, deren Aufstieg ohne die Staatskonjunkturen unter Hitler und Roosevelt undenkbar gewesen wäre. Henry J. Kaiser war an Bauprojekten wie dem Hoover-Damm beteiligt, stieg zum Werft- und Stahlmagnaten auf und wurde um 1944 als möglicher Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika gehandelt. Ebenso expansiv war Friedrich Flick, dem das Dritte Reich zur Umsetzung seiner Idealvorstellung vom dynastischen Unternehmertum verhalf. Ihr Erfolg zwang beide nach 1945 auf Jahrzehnte hinaus zur Selbstrechtfertigung. Die Vergleichsstudie stellt das Verhalten der Regierungsunternehmer in ihren zeitgenössischen Kontext und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Geschichte Deutschlands und der USA im 20. Jahrhundert.
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PDF, Tyska, 2020261 kr
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Die "Demokratisierung der Deutschen" war nach 1945 keine zielstrebige Erfolgsgeschichte, sondern ein ambivalenter, mitunter gefährdeter Prozess.Lange wurde die Bundesrepublik als "geglückte Demokratie" beschrieben. Erst mit den Erfolgen des "Populismus" schlug das Pendel ins andere Extrem um: Seither überschlagen sich Krisendiagnosen und Untergangsszenarien. Vor diesem Hintergrund setzt sich der Band mit den Voraussetzungen und Eigendynamiken jenes Demokratisierungsprojekts auseinander, das seine Wurzeln im demokratischen Exil und in den alliierten deutschlandpolitischen Planungen des Zweiten Weltkriegs hatte. Verfolgt wird die Geschichte der Demokratisierung bis in die Gegenwart: Erwartungen und Imaginationen geraten dabei ebenso in den Blick wie staatliche Institutionen und Strukturen, wirtschaftspolitische Weichenstellungen sowie gesellschaftliche Diskurse und Mentalitäten. Heute stellt sich die Frage nach der Aneignung demokratischer Einstellungs- und Handlungsmuster in besonderer Weise: Was konnte zu unterschiedlichen Zeitpunkten als demokratisch gelten? Wie veränderten sich Akteure und Bezugsrahmen des Demokratisierungsprozesses? Die "Demokratisierung der Deutschen" wird als ein realer, mitunter gefährdeter, fast immer aber widersprüchlicher Prozess historisiert, dessen Entwicklung für die damaligen Zeitgenossen so wenig vorhersehbar war wie heute für uns.
Del 32 - Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts
Krise der Kritik?
Inbunden, Tyska, 2025
423 kr
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Häftad, Tyska, 2025
295 kr
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PDF, Tyska, 2025418 kr
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Ein neuer Zugang zur Geschichte des Neoliberalismus: Gab es eine Krise der Kapitalismuskritik in den beiden Jahrzehnten um 1989/90?Markt vor Staat - so lautete das Mantra seit den siebziger Jahren. Gab der Neoliberalismus die besten Antworten auf die Herausforderungen der Zeit? Oder setzte er sich wegen des Lobbyismus seiner Verfechter durch? In diesem Band kehrt sich die Blickrichtung um: Statt die Erfolgsgeschichte der neoliberalen Ideenwelt nachzuzeichnen, stehen deren potenzielle Gegner im Mittelpunkt. Mit dem Wandel der Kapitalismuskritik nehmen die hier versammelten Beitrage auch jene leisen Ruckzuge in den Blick, die in ihrer Summe als Abkehr von universellen Macht- und Strukturfragen erscheinen. Nach der Krise der Kritik zu fragen, umrei t die achtziger und neunziger Jahre als Ubergangsphase. Altere Struktur-, Macht- und Verteilungsfragen traten in den Hintergrund, wahrend mit dem Aufstieg der Neuen Sozialen Bewegungen auch Identitaten und der Umwelt- und Verbraucherschutz immer wichtiger wurden. Im politischen Umbruch von 1989/90 verstanden sich viele im Westen als Sieger eines Systemwettstreits, aber auch die Linke sah ein Zeitalter ohne Utopie heraufziehen. Erst die Globalisierungskritik verhalf kapitalismuskritischen Positionen dann wieder zu neuer Zugkraft.
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PDF, Tyska, 2025283 kr
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Gefahrdung der Demokratie als Bildungsproblem: Die lange Vorgeschichte des aktuellen Streits um die politische Bildung. Mit dem Aufstieg des Rechtspopulismus ruckte politische Bildung wieder in den Blickpunkt der Politik. Im aktuellen Streit um milliardenschwere Forderprogramme gerat aber aus dem Blick, dass schon seit 1945 um die Demokratisierung der Deutschen gerungen wird. Der Streit begann mit der alliierten Reeducation, erlebte im Kalten Krieg einen ersten Hohepunkt, gehorte zu den Schauplatzen von Achtundsechzig wie der politischen Tendenzwende und setzt sich fort bis in die Gegenwart. Tim Schanetzky zeichnet die langen Linien dieser Auseinandersetzung nach und ruckt die Bundeszentrale fur politische Bildung ins Zentrum. Dort wird deutlich, wie stark sich die Vorstellungen von der Demokratie veranderten, welche Gefahren wahrgenommen und worin die Antworten gesehen wurden. Gerade das schwindende Krisenbewusstsein sturzte die politische Bildung dann in eine jahrzehntelange Dauerkrise. So blickt dieses Buch zugleich hinter die Fassade der gegluckten Demokratie und erzahlt die Geschichte eines jahrzehntelangen Kampfes, der bis heute andauert.
Del 4 - Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften im 21. Jahrhundert
Moderner Kapitalismus
Wirtschafts- und unternehmenshistorische Beiträge
Inbunden, Tyska, 2019
2 174 kr
Tillfälligt slut
Wohlstand für Massen, Bevölkerungswachstum, technischer Fortschritt in Industrie und Landwirtschaft, aber auch Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit und Krieg werden in der jüngeren Diskussion wieder häufiger mit dem Begriff des Kapitalismus verbunden. Der "Moderne Kapitalismus" habe in einer längeren Transformation seit 400 Jahren zu einer vollkommen neuen Organisation von Wirtschaft und Gesellschaft geführt, die das Bevölkerungswachstum überhaupt erst ermöglichte. Dabei wird der Begriff in der Wirtschafts- und Sozialgeschichte heute äußerst kontrovers diskutiert. Während das historische Phänomen für manche eine imperialistische Verirrung der europäischen Geschichte darstellt, die sie am liebsten revidieren möchten, werden in diesem Band Aufsätze versammelt, die das Phänomen und seine Mechanismen historisch beschreiben und begreifen. Hierbei geht es weniger um das Wissen und die Interpretationen über den Kapitalismus, als um die historischen Phänomene und Prozesse, die ihn ausmachen.