Tim Schuster – författare
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PDF, Tyska, 2021180 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Evangelische Hochschule Ludwigsburg (ehem. Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg; Standort Ludwigsburg), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit beleuchte ich kritisch den Umgang mit "e;gendergerechter"e; Sprache und Hintergrunde bezuglich deutscher Grammatik und Rechtschreibung. Hierbei ziehe ich u.a. den Duden fur gendergerechte Sprache zu Rat. Dieses Thema habe ich gewahlt, da es mir oft zu einseitig erscheint und ich eine kritische, wissenschaftliche Auseinandersetzung wunschte. Die deutsche Sprache ist sehr vielfaltig und besteht schatzungsweise aus bis zu 500.000 Wortern. Fasziniert hat sie mich seit eh und je, was mich fruh dazu gebracht hat, uber Worter und deren Bedeutung nachzudenken. In der Linguistik nennt man die Herkunft eines Wortes und dessen Bedeutung die Etymologie. Wenn ich mich nun einmal naher mit einzelnen Wortern, insbesondere deren Wortstamm, sowie deren Verwendung beschaftigt habe, fiel mir etwas auf. Im taglichen Sprachgebrauch bin ich dazu geneigt, uberwiegend die mannliche Form eines Wortes zu verwenden. In den bislang erarbeiteten Erkenntnissen unseres Gender-Moduls ist mein Verdacht bestatigt worden und die Entscheidung fur eine Hausarbeit mit dieser Thematik fiel mir leicht. Doch ist dies tatsachlich so, oder fuhlen sich manche Menschen zu Unrecht benachteiligt, da die deutsche Sprache eigentlich neutral ist?
Häftad, Tyska, 2009
337 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Häftad, Tyska, 2010
337 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Häftad, Tyska, 2012
486 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Häftad, Tyska, 2013
372 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
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PDF, Tyska, 2013217 kr
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Im Nirgendwo beginnt die Desertion: Fatzer scheißt auf die Ordnung der Welt und seine Kameraden machen es ihm zunächst nach. Brechts Fragment, das vom Untergang des Egoisten Johann Fatzer berichtet, untersucht in immer neuen Ansätzen auch das Verhältnis von (Un-)Ordnung und (Ent-)Ortung sowie ihre Potentialität für die Verhandlung des Kollektiven. So steht der vermeintlichen Offenheit der Straße als eines Orts des Kollektivs und der Menge in Fatzers Rundgang durch Mülheim, mit dem er die Stadt vermisst, die Beengtheit der Kellerwohnung gegenüber, in der die Deserteure auf die Revolution warten und sich an die Gurgel gehen."Die Erkenntnis kann an einem anderen Ort gebraucht werden, als wo sie gefunden wurde." – diese Notiz aus dem Fatzer-Fragment nahm das Symposion der Zweiten Fatzer Tage im Juni 2012 als Einladung, gemeinsam der Verbindung von Räumen, Orten und Kollektiven nachzuforschen. Denn die Frage nach dem Raum und dem Ort ist im Fatzer-Fragment zugleich eine Frage nach dem Kollektiv, seinem Auftritt ebenso wie seiner Abwesenheit oder seiner Konstitution. Brechts Notiz folgend wurde zudem nach den Möglichkeitsräumen gefragt, die sich an der Schnittstelle von gegenwärtigen Aufführungsformen und Brechts vielleicht radikalstem Experiment öffnen. Wo und wie können die Widersprüche, Paradoxien und Spannungen, die Brecht in Fatzer festhält, heute gebraucht und produktiv gemacht werden? Welche Perspektive erlauben neuere theoretische wie praktische Ansätze für die Beschäftigung mit Brechts Text und welche Perspektiven eröffnet dieser für die Gegenwart?Der zweite Band der Mülheimer Fatzerbücher – Räume, Orte, Kollektive – gibt das Symposion der Fatzer Tage 2012 sowie weitergehende Überlegungen wieder und dokumentiert ausführlich die während des Festivals gezeigten Aufführungen: Kill Your Darlings! Streets of Berladelphia von René Pollesch, die norwegische Fatzer-Inszenierung von Tore Vagn Lid und Wessen Stadt ist die Stadt? Ein Aufstand von LIGNA.
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PDF, Tyska, 2016280 kr
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Sie gelten häufig als zwei Antipoden des deutschsprachigen Gegenwartstheaters: René Pollesch und Laurent Chétouane. Das Theater des einen ist trashig, popkulturell, bildreich und schnell, es bedient sich aus allen Diskursen und schreibt diese in der Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Fragen der Gegenwart weiter; das Theater des anderen ist minimalistisch und schöpft seine Kraft aus der Reduktion, ist ganz auf das einzelne Wort, die einzelne Bewegung bedacht, die auf der Bühne erscheint.In dem Bestreben, die Bühne zum Denkraum zu machen, sieht Tim Schuster allerdings eine entscheidende Gemeinsamkeit des Theaters von Pollesch und Chétouane, die ihn in Räume, Denken zu einem Vergleich ihrer so unterschiedlichen Theaterästhetiken führt. Ausgehend von einer theoretischen Eröffnung zu Raumdenken, Verräumlichung und dem relationalen Entstehen von Theaterräumen zeigt Schuster an ausgewählten Inszenierungen der beiden Theatermacher die parallele Auseinandersetzung mit dem Denken der Bühne, von Text, Körper und Raum auf. Er analysiert anhand ihrer Arbeiten unterschiedliche Formen, den Raum zu denken, vorzustellen und als einen Raum gemeinsamer Erfahrung zu gestalten.