Michael Wehren – författare
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Häftad, Tyska, 2025
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Tyska, 2025105 kr
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"e;Andymonaden"e; prasentiert eine neue Generation deutschsprachiger Autor:innen, die mit Kurzgeschichten auf den beliebtesten Science-Fiction-Roman der DDR antworten. Erschienen 1982, ist "e;Andymon"e; eine positive Utopie aus einer anderen Moderne, Social Fiction ebenso weit entfernt von der Helden- und Technikverehrung klassischer SF wie vom Jargon der DDR. Im Fokus steht vielmehr der Neubeginn der Menschheit im All und eine Gesellschaft von Geschwistern. "e;Andymonaden"e; versammelt zwolf neue, eigenstandige Erzahlungen von Autor:innen, die sich durch "e;Andymon"e; bewegen lassen, den Roman gegen den Strich lesen, und seine Welt neu erzahlen: unterhaltsam, poetisch, divers, queer, kritisch, engagiert und immer wieder auch utopisch. Mit Erstveroffentlichungen von: Patricia Eckermann, Aiki Mira, Dietmar Dath, Lena Richter, Zeinab Hodeib, Luise Meier, Zara Zerbe, Jol Rosenberg, Anna Zabini, Mert Akbal, Nelo Locke und Michael Wehren.
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PDF, Tyska, 2016209 kr
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In einer Zeit, in der eine anonym verfasste Kampfschrift über den 'kommenden Aufstand' zum Beststeller wird und die arabischen Länder durch Revolten und Revolutionen erschüttert werden, deren Funke sich weltweit verbreitet, wird es Zeit, sich auch hierzulande auf die Geschichte vergangener Erhebungen und gescheiterter Revolutionen zu besinnen. Oftmals markieren Meutereien, Befehlsverweigerungen, Ungehorsam den Beginn von Aufständen, die zu radikalen Umwälzungen führten. Bertolt Brechts Fatzer-Fragment handelt von einer Gruppe Deserteure, die im Jahre 1917 beschließen: "Ich mache keinen Krieg mehr." Sie verstecken sich in Mülheim an der Ruhr und warten auf einen "allgemeinen Aufstand des Volkes".Im April 2011 fanden im Ringlokschuppen die Ersten Mülheimer Fatzer Tage statt, die sich inzwischen zu einem jährlichen Festival entwickelt haben. In ihrem Zentrum stand die Auseinandersetzung mit dem sperrigsten und herausforderndsten Text von Brecht, laut Heiner Müller ein "Jahrhunderttext". Der Titel Kommando Johann Fatzer erinnert an die Praxis militanter Gruppen, im Namen gefallener Kameraden zur Aktion überzugehen. Nur ist im Falle Fatzers der Gefallene zum Opfer seiner eigenen Kameraden geworden. Zugleich bezeichnet ein Kommando nicht nur eine aktive Einheit, sondern auch einen Appell, Befehl, Aufruf zur Tat. Doch wozu fordert Fatzer auf, außer dazu, keinem Befehl mehr zu gehorchen, nicht länger mitzumachen, auszusteigen, aufzuhören, abzuhauen?Kommando Johann Fatzer, der erste Band der Mülheimer Fatzerbücher, die als Buchreihe auch die folgenden Fatzer Tage begleiten und dokumentieren werden, setzt die künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Fragment fort. Er enthält neben Vorträgen des im Rahmen der Fatzer Tage veranstalteten Symposions umfangreiche Dokumentationen der gezeigten Fatzer-Produktionen: FatzerBraz von andcompany&Co. sowie die in diesem Rahmen entstandenen tropikalistischen Collagen von Jan Brokof, play:Fatzer* vol.3 von kainkollektiv und Fatzer vom Spinnwerk Leipzig.
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PDF, Tyska, 2013209 kr
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Im Nirgendwo beginnt die Desertion: Fatzer scheißt auf die Ordnung der Welt und seine Kameraden machen es ihm zunächst nach. Brechts Fragment, das vom Untergang des Egoisten Johann Fatzer berichtet, untersucht in immer neuen Ansätzen auch das Verhältnis von (Un-)Ordnung und (Ent-)Ortung sowie ihre Potentialität für die Verhandlung des Kollektiven. So steht der vermeintlichen Offenheit der Straße als eines Orts des Kollektivs und der Menge in Fatzers Rundgang durch Mülheim, mit dem er die Stadt vermisst, die Beengtheit der Kellerwohnung gegenüber, in der die Deserteure auf die Revolution warten und sich an die Gurgel gehen."Die Erkenntnis kann an einem anderen Ort gebraucht werden, als wo sie gefunden wurde." – diese Notiz aus dem Fatzer-Fragment nahm das Symposion der Zweiten Fatzer Tage im Juni 2012 als Einladung, gemeinsam der Verbindung von Räumen, Orten und Kollektiven nachzuforschen. Denn die Frage nach dem Raum und dem Ort ist im Fatzer-Fragment zugleich eine Frage nach dem Kollektiv, seinem Auftritt ebenso wie seiner Abwesenheit oder seiner Konstitution. Brechts Notiz folgend wurde zudem nach den Möglichkeitsräumen gefragt, die sich an der Schnittstelle von gegenwärtigen Aufführungsformen und Brechts vielleicht radikalstem Experiment öffnen. Wo und wie können die Widersprüche, Paradoxien und Spannungen, die Brecht in Fatzer festhält, heute gebraucht und produktiv gemacht werden? Welche Perspektive erlauben neuere theoretische wie praktische Ansätze für die Beschäftigung mit Brechts Text und welche Perspektiven eröffnet dieser für die Gegenwart?Der zweite Band der Mülheimer Fatzerbücher – Räume, Orte, Kollektive – gibt das Symposion der Fatzer Tage 2012 sowie weitergehende Überlegungen wieder und dokumentiert ausführlich die während des Festivals gezeigten Aufführungen: Kill Your Darlings! Streets of Berladelphia von René Pollesch, die norwegische Fatzer-Inszenierung von Tore Vagn Lid und Wessen Stadt ist die Stadt? Ein Aufstand von LIGNA.
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PDF, Engelska, 2015172 kr
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Der Raum der Stadt ist nicht nur ein Ort des Konsums, des Verkehrs, des Politischen oder des Wohnens, immer ist er auch ein akustischer Raum: ein Netz von Klängen, Bewegungen und Rhythmen an der Schnittstelle von Öffentlichem und Privatem, Individuellem und Kollektivem. Auf den Spuren der Brüche und Neuverhandlungen überkommener Wahrnehmungsmuster fragt der Sammelband Verortungen / Entortungen: Urbane Klangräume nach anderen Erfahrungsräumen des Urbanen und den Möglichkeiten einer Mikropolitik des Alltags. Vor dem Hintergrund einer zunehmendauch auf Klangdesign abzielenden Ästhetisierung dieses Alltags – beispielsweise umsatzfördernde Hintergrundmusik in Kaufhäusern oder die Eliminierung störender Stimmen in Wohngebieten – stellt sich die Frage nach dem ästhetischen, politischen und ethischen Potential von Sound Art heute in Relation zu Performance und Medienkunst. Was hören wir, wie hören wir und wie setzt uns das Hören in Bewegung oder in Beziehung zu Anderen?Verortungen / Entortungen: Urbane Klangräume greift die Allgegenwart des Klangs im urbanen Raum auf und fragt nach dem Ungehörten im Gehörten, dem Unbekannten im ''allzu'' Bekannten. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem ästhetischen und politischen Potential künstlerisch-experimenteller Verhandlungen der Verhältnisse und Erfahrungsformen von Klang und Ort.
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PDF, Tyska, 2016209 kr
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Es ist Krieg, vor hundert Jahren und heute. Während aus den im Schlamm eingegrabenen Stellungen des Ersten Weltkriegs die Soldaten zu entkommen versuchten, ergreift heute der Krieg, wie z. B. in Syrien, jeden Ort eines Landes und macht große Teile der Zivilbevölkerung zu Flüchtenden. Kriege sind Bewegungen hin zu und fort vom Ort des Gefechts, des Tötens und Sterbens, der Zerstörung. Das Theater scheint dabei 'weit vom Schuss' und bietet doch einen Ort der Reflexion über unser Verhältnis zum Krieg an. Dem historischen Krieg sind wir durch Erinnerung verbunden, mit den gegenwärtigen Kriegen wirtschaftlich – Waffenexporte – und politisch – Geo-Interessen, Geflüchtete – verflochten.Für Brechts Fatzer-Fragment ist Krieg ein zentraler Bezugspunkt. Er erscheint dort als eine radikale Form politischen Handelns, die in sich Potential und Gefahr der Zerstörung allen sozialen Zusammenhalts, aber zugleich auch Potential und Versprechen der Schaffung anderer, neuer sozialer Verhältnisse trägt. Heute meint Krieg häufig Bürgerkrieg, doch ohne Klassenkampf, den der Aufruf zum Bürgerkrieg in Fatzer intendiert. Andererseits wirken andere Formen der Krise und des Kampfes um politische und ökonomische Hegemonie, andere Waffen, so dass im Blick zurück nach vorn neu nach den Figuren von Freund und Feind und der Ziehung von Fronten gefragt werden muss. Und wie sich der Krieg abbrechen lässt – auch diese Frage gilt weiter.Der vierte Band der Mülheimer Fatzerbücher versammelt die wissenschaftlichen Beiträge des Symposiums der Vierten Fatzer Tage 2014 und dokumentiert die dort gezeigten Theaterarbeiten: Fatzer – eine Zeremonie von Futur II Konjunktiv, Sounds like war: Kriegserklärung von andcompany&Co. und die drei aus dem Open Call der Fatzer Tage entstandenen Arbeiten Fatzer oder Selbstkritik der kgi des Performancekollektivs kgi – büro für nicht übertragbare angelegenheiten, Absagen an Krieg von Ewert Nitschke und DIY-Fatzer von Tilman Aumüller, Jacob Bussmann, Bettina Földesi und Ruth Schmidt.
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PDF, Tyska, 2020295 kr
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Nicht Gesten, sondern Gestisches als Vorgang und Prozess, als Disposition und Haltung steht im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen dieses interdisziplinär angelegten Bands. Damit verschiebt sich die Frage nach der Bedeutung von Gesten auf Fragen der Wahrnehmung, Erforschung und Beschreibbarkeit von Gestischem in unterschiedlichen Kontexten. Die Autor*innen stoßen auf diese Weise inhaltlich wie formal in höchst aktuelle und zudem gesellschaftlich, philosophisch und wissenspolitisch relevante Themenfelder vor.Die Beiträge aus verschiedenen Künsten und Wissenschaften fokussieren das Gestische als spezifische Perspektive des Forschens. Sie lenken den Blick auf Bereiche, in denen gestische Phänomene bisher noch wenig untersucht oder auch kaum vermutet wurden. In jeweils fachbezogener Weise spüren die Autor*innen Gestischem als einem leibbasierten Modus nach, in dem spezifische Erfahrungen gemacht, Handlungen ermöglicht und Wissenserträge gewonnen werden können. Zugleich machen sie es sich zur Aufgabe, solche Annäherungen in künstlerischer wie wissenschaftlicher Praxis entsprechend zu reflektieren und zu formulieren.So thematisieren sie Gestisches unter anderem als Movens in der Architektur, als Suchbewegung in performativen Konstellationen, als formales Element von Sprache und Dichtung, als Duktus des Zeichnens, als Figur des Denkens oder als prägende Praxis in Dokumentation und Aufzeichnung. Neben der Untersuchung solcher Gegenstände befassen sich die hier versammelten Autor*innen vor allem auch mit den grundlegenden Konditionen und gestischen Implikationen der forschenden Praxis selbst. Dabei treffen sie nicht zuletzt auf die Frage nach der Forschungshaltung, wie sie sich etwa in der Gestaltung der Beziehung zu den Forschungsgegenständen und den an einem Forschungsprojekt Beteiligten ausprägt.
Häftad, Engelska, 2024
299 kr
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Häftad, Tyska, 2025
392 kr
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