Tobias Ebbrecht-Hartmann – författare
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PDF, Engelska, 2016362 kr
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This book explores docudrama as a creative response to troubled times. With generic characteristics formed via traditions in theatre as well as film, and with claims to fact underscored by investigative journalism, television docudrama examines key events and personalities in unfolding national histories. Post-Fall of the Berlin Wall, docudrama has become a means for nations to work through traumatic experiences both within national borders and Europe-wide. In this regard, it is an important genre for television networks as they attempt to make sense of complex current events. These authors offer a template for further study and point towards ways in which European television cultures, beyond those discussed here, might be considered in the future.
Häftad, Engelska, 2018
286 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
This book explores docudrama as a creative response to troubled times. With generic characteristics formed via traditions in theatre as well as film, and with claims to fact underscored by investigative journalism, television docudrama examines key events and personalities in unfolding national histories. Post-Fall of the Berlin Wall, docudrama has become a means for nations to work through traumatic experiences both within national borders and Europe-wide. In this regard, it is an important genre for television networks as they attempt to make sense of complex current events. These authors offer a template for further study and point towards ways in which European television cultures, beyond those discussed here, might be considered in the future.
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PDF, Tyska, 2014140 kr
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In den letzten Jahren hat das israelische Kino weltweit auf zahlreichen Festivals Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Viele der gezeigten Filme sind Koproduktionen und es ist schon längst nicht mehr die Ausnahme, dass auch deutsche Filmförderungen israelische Regisseur*innen bei ihren Projekten unterstützen – nicht zuletzt dann, wenn Episoden aus der deutsch-israelischen Geschichte oder grenzüberschreitende Begegnungen Thema und Gegenstand der Filme sind. Solche deutsch-israelischen Filmbeziehungen aber haben eine lange Tradition, sogar bis in die Zeit vor der Staatsgründung, als jüdische Filmemacher*innen aus Deutschland die Region bereisten, um den zionistischen Aufbau auch in ihrer Heimat publik zu machen. Spätere Filme erzählten Geschichten von deutschsprachigen Einwanderer*innen oder zeigen Israelis in Deutschland, Deutsche in Israel und Figuren, die sich zwischen beiden Ländern bewegen. Diese Geschichten und Episoden bilden zusammen Elemente einer deutschisraelischen Filmgeschichte, die bis heute fortwirkt. Übergänge. Passagen durch eine deutsch-israelische Filmgeschichte rekonstruiert erstmals diese Geschichte anhand zahlreicher Filme, Ereignisse und Begegnungen.
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PDF, Tyska, 2019167 kr
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Die auf Marvel-Comics basierenden X-Men sind seit zwei Jahrzehnten im superheroischen Kino als Subjekte intersektionaler Konflikte und Bündnisse aktiv. In sieben Filmen, von X-Men (2000) bis Dark PhoeniX (2019), sowie in Ablegern mit den Mutanten Logan/Wolverine und Deadpool spielen sie politische Perspektivierungen der Gegenwart, ihrer Geschichte und ihrer offenen Zukünfte durch. Das reicht von Holocaust-Erinnerungen und Rassismuskritik über bürgerrechtliches Handeln und Widerstand gegen Normalisierung bis zur Wahrnehmung solidarischer Beziehungen anstelle einer Überhöhung des Kampfes.In diesem Sammelbändchen wird Selbst-Displays der Warenform nachgegangen, für die das Franchise beispielhaft ist. Und es werden Eigendynamiken von Mutation und Prothesenkörperlichkeit festgehalten sowie Erfahrungsräume einer politischen Sachlichkeit, die nicht in Verdinglichung aufgehen. Die Beiträge – von David Auer, Tobias Ebbrecht-Hartmann, Karin Harrasser, Drehli Robnik und Ulrike Wirth – suchen X-Men-Filme auf und mit Hingabe ab. Heraus kommen (Durch-)Kreuzungen von Pop-Kino und Politik-Konzeptionen: Arten, am Gesellschaftlichen dessen Unbestimmtheit zu sichten.Sind Film, Politik und Theorie so etwas wie defekte Superheld*innen? Jedenfalls geht es um Ansätze, Einsätze und (Er)Setzungen ihrer Powers, Positionen und Deformationen. Und darum, dass sie aneinander das eine oder andere X ausmachen.
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PDF, Tyska, 2022149 kr
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Jüdische Filmgeschichte, davon geht dieser Band aus, steht quer zu Erzählungen des Nationalkinos. Sie lässt sich deshalb am besten von den Rändern der Filmgeschichte her schreiben. Im Rahmen des Forschungsnetzwerks "Deutsch-jüdische Filmgeschichte der BRD" ist deshalb eine besondere Form kollaborativen Schreibens erkundet worden: Zu elementaren Stichworten werden kurze Texte unterschiedlicher Autor*innen versammelt, die ihren Fokus jeweils auf einzelne Anekdoten, Details und Irregularitäten legen, die zwar besonders auffällig oder beziehungsreich sind, die aber im wissenschaftlich und methodisch reflektierten Schreiben dennoch oft nur den Status von Fußnoten erlangen.Dabei sind es durchaus methodische Überlegungen, die es geboten erscheinen lassen, eine deutsch-jüdische Filmgeschichte nach 1945 auf einer solchen Basis zu entwickeln: Die Jüdischkeit zahlreicher Filmschaffender in der Bundesrepublik kommt nämlich in der kanonischen Filmhistoriografie in der Regel nur durch vereinzelte Biografismen oder implizit verbleibende Zuschreibungen zur Geltung oder wird als lebensgeschichtliches Datum erwähnt. In jedem Fall gewinnt sie kein eigenes filmgeschichtliches Profil, sondern bleibt bruchstückhaft.Die Kompilation solcher historiografischer Bruchstücke kann es jedoch ermöglichen, so die These, durch Serialität die darin enthaltenen Muster erkennbar zu machen und zugleich ein Mosaik unterschiedlicher Erfahrungen zu gewinnen. Darüber hinaus ermöglicht das kollaborative Schreiben, eine Vielzahl von Autor*innen, die mit ganz unterschiedlichen Perspektiven und mit spezifischen Expertisen zu einer Vielzahl von Archivbeständen, Nachlässen und Filmen arbeiten, zusammenzubringen und zueinander in Beziehung zu setzen.Diese Serie wurde in der Zeitschrift Medaon bereits erprobt und erscheint nun in erweiterter Form auch als Buch.Mit Beiträgen von Tobias Ebbrecht-Hartmann, Imme Klages, Simone Nowicki, Johannes Praetorius-Rhein, Raphael Rauch, Naomi Rolef, Claudia Sandberg, Ulrike Schneider, Lisa Schoß, Julia Schumacher, Tirza Seene und Lea Wohl von Haselberg.
Del 20 - Relationen
Gewalt als Bild
Häftad, Tyska
184 kr
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PDF, Tyska, 2025160 kr
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Am 7. Oktober 2023, dem Tag des Angriffs der Hamas, eskaliert nicht nur die Gewalt gegen die Einwohner:innen im Suden Israels. Weltweit werden Menschen auch Zeug:innen einer Eskalation der Bilder. Mit an Helmen und Uniformen befestigten Kameras filmen die Terrorist:innen ihre Graueltaten und streamen sie live. Zivilist:innen in Gaza laden demutigende Filme ins Netz, die entfuhrte und ermordete Israelis zeigen. Aber auch die Betroffenen, Bewohner:innen von Kibbuzim und Besucher:innen des Nova-Festivals, dokumentieren die Gewalt. Manche dieser Fotos und Videos sind die letzten Zeugnisse kurz darauf ausgeloschter Leben. In seinem Essay verdeutlicht Tobias Ebbrecht-Hartmann, warum es notwendig ist, diese Bilder anzuschauen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, ihren Bezugen nachzugehen und sie in resonante Beziehungen zu fruheren Gewalterfahrungen, insbesondere der visuellen Geschichte der Shoah, zu bringen, wenn man ihre Bedeutung als bildgewordene Gewaltakte und damit die spezifische Qualitat der genozidalen Gewalt des 7. Oktober verstehen mochte. Diese Aufnahmen sind nicht nur Bilder der Gewalt, sondern manifestieren die an diesem Tag eskalierende Gewalt als Bild. Die Bilder und Videos haben eine doppelte Erniedrigung der Opfer zum Ziel: Es geht nicht nur um die Dokumentation der physischen, sondern auch um die Ausubung von symbolischer Gewalt, die ganz deutlich auf die visuelle Geschichte von Gewaltbildern Bezug nimmt. Auch wenn viele vor den Bildern lieber die Augen verschlie en oder sie in den Archiven gegenwartiger und vergangener Konflikte ablegen mochten, bleibt es notwendig, der Gewalt als Bild standzuhalten.