Tobias Held - Böcker
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Einblick: Videotelefonie und Design
Potenziale und Perspektiven im Kontext von Nähe und Distanz
Häftad, Tyska, 2024
821 kr
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Der Band beschäftigt sich mit der Erforschung sozio-interaktiver Potentiale der Videotelefonie im Kontext von Nähe und Verbundenheit mit Fokus auf dem Eigenbild sowie dem Rederechtswechsel. Die Videotelefonie als Kommunikationsform hat sich – und darauf deuten die Erfahrungen der Covid-19-Pandemie hin – im lebensweltlichen Alltag der Menschen etabliert und wird dort in naher Zukunft nicht mehr wegzudenken sein. Auf Basis ihrer Möglichkeiten und Errungenschaften ist es inzwischen Realität und Lebenswirklichkeit, dass die Kommunikation sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Kontext mittels verschiedenster Kanäle stattfindet. Der Videotelefonie kommt hierbei als solche nicht nur eine tragende Funktion, sondern auch eine herausragende Rolle bei der vermeintlichen Reproduktion der Face-to-Face-Kommunikation im digitalen Raum zu und wird wie selbstverständlich zum zwischenmenschlichen Austausch genutzt. Just an diesem Punkt knüpft die Forschungsarbeit an. Zentral stand dabei das Vorhaben einer dezidierte Untersuchung des Forschungsgegenstandes Videotelefonie, sowohl aus Kultur- als auch Technikhistorischer, aber auch Medien-, Wahrnehmungs- wie Kommunikations- theoretischer Perspektive, indem analytische und phänosemiotische Perspektiven miteinander in Beziehung gesetzt werden (z.B. Wahrnehmungsbedingungen, Interaktionsmerkmale, realisierte Kommunikationsprozesse etc.). Die Arbeit ist damit vor allem im Bereich des Produkt- und Interactiondesigns zu verorten, adressiert jedoch auch Motive der Medien- und Wahrnehmungstheorie. Darüber hinaus hat sie das Ziel der Darlegung und Begründung der Videotelefonie als eigenständige Kommunikationsform, welche durch eigene, kommunikative Besonderheiten, die sich in ihrer jeweiligen Ingebrauchnahme sowie durch spezielle Wahrnehmungsbedingungen äußern, und die die Videotelefonie als »Rederechtswechselmedium« avant la lettre konsolidieren, gekennzeichnet ist. Dabei soll der Beweis erbracht werden, dass die Videotelefonie nicht als Schwundstufe einer Kommunikation Face-to-Face, sondern als ein eigenständiges Mediatisierungs- und Kommunikationsereignis zu verstehen sei. Und eben nicht als eine beliebige – sich linear vom Telefon ausgehende – entwickelte Form der audio-visuellen Fernkommunikation darstellt, sondern die gestalterische (Bewegtbild-)Technizität ein eigenständiges Funktionsmaß offeriert, welches wiederum ein innovatives Kommunikationsmilieu im Kontext einer Rederechtswechsel-Medialität stabilisiert.
Designforschung und Designwissenschaft
Methoden und Theorien gestalterischer Episteme
Häftad, Tyska, 2024
1 025 kr
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Von Gestaltung jenseits ästhetischer Traditionslinien zu sprechen, heißt zwangsläufig das moderne Design in den Blick zu nehmen. Zwischen Alltagskultur und Design-Avantgarden bewegen sich vielfältige interdisziplinäre Strömungen, deren theoretische Modelle in Kontextualisierungen und Analysen der Designwissenschaft zusammenlaufen. Hier zeigt sich bereits eine geisteswissenschaftliche Durchdringung und Akzeptanz des Designs als epidemisches Gegenstück zur freien Kunst, wobei diese Meta-Perspektive letztlich eine Forschung „über Design“ darstellt. Design als konkrete Praxis begriffen artikuliert sich jedoch als Relation von Problem, Entwurf und Prototyp, so dass ein handlungstheoretisches Modell einer Forschung „durch Design“ angesetzt werden kann. Designforschung steht damit im Kontrast zur Designwissenschaft, denn sie agiert dynamisch, empirisch und operativ und bündelt zwar Theoriemodelle und konkrete Werkzeuge, lässt diese aber innerhalb konkreter Gestaltungsweisen zu pragmatischen Erkenntnissen werden.Der Band adressiert konkrete Designfelder, arbeitet Aspekte der konkreten und empirischen Designforschung heraus und nimmt gleichzeitig eine Verortung innerhalb der medientheoretischen Bezugsfelder vor. Denn Forschung „durch Design“ geschieht immer durch Medien, Werke, Instrumente und ästhetische Zeichen und Zustände hindurch.
770 kr
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Das Werk des Formgestalters Karl Clauss Dietel nimmt innerhalb der Designforschung eine besondere Stellung ein, da es ein konsistentes Verständnis nachhaltiger, modularer und nutzer:innenorientierter Gestaltung formuliert, das weit über seinen Entstehungskontext hinausweist. Zentral ist dabei das „offene Prinzip“, das auf Austauschbarkeit, Langlebigkeit, Reparierbarkeit, Ressourceneffizienz und langfristige Adaptierbarkeit von Produkten zielt und damit wesentliche Leitlinien heutiger Diskurse zu Open Design, Maker Culture und ökologischer Resilienz antizipiert.Trotz der häufig kontextgebundenen Rezeption blieb die theoretische Tragweite des offenen Prinzips sowie die gestalterische Qualität lange unterbelichtet. Das vorliegende Buch unternimmt daher eine systematische Analyse von Dietels Gestaltungsphilosophie, ihrer methodischen Grundannahmen und ihrer Anschlussfähigkeit an gegenwärtige Debatten der Designtheorie und -praxis. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern das offene Prinzip als frühe konzeptionelle Vorform nachhaltiger und partizipativer Gestaltungspraktiken verstanden werden kann. Durch diese Relektüre wird Dietels Designauffassung nicht primär als historisches Artefakt im Kontext des Designs in der DDR, sondern als relevanter theoretischer Beitrag ausgewiesen, der Impulse für aktuelle wie zukünftige Herausforderungen in Gestaltung, Gesellschaft und Umwelt liefert.
Integration Virtueller Marktplätze in Die Beschaffung: Eine Empirisch Gestützte Methodenentwicklung Am Beispiel Der Deutschen Schiffbauindustrie
Häftad, Tyska, 2003
719 kr
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333 kr
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