Ulrich Wyrwa – författare
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Inbunden, Engelska, 2019
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PDF, Engelska, 2019866 kr
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World War I marks a huge break in Central European Jewish history. Not only had the violent wartime events destroyed Jewish life and especially the living space of Eastern European Jews, but the impacts of war, the geopolitical change and a radicalization of anti-Semitism also led to a crisis of Jewish identity. Furthermore, during the process of national self-discovery and the establishing of new states the societal position of the Jews and their relationship to the state had to be redefined. These partially violent processes, which were always accompanied by anti-Semitism, evoked Jewish and Gentile debates, in which questions about Jewish loyalty to the old and/or new states as well as concepts of Jewish identity under the new political circumstances were negotiated. This volume collects articles dealing with these Jewish and gentile debates about military service and war memory in Central Europe.
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Tyska, 2022179 kr
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Es ist "von größter Wichtigkeit, daß man in Deutschland lernt, daß es sich beim Nationalsozialismus nicht um einen Betriebsunfall auf der Autobahn fortschreitender Humanität handelt, sondern daß der Unfall etwas mit der Struktur dieser Bahn selbst zu tun hat" Adorno zur Bedeutung der Studie Massings und deren Aktualität einer Übersetzung ins Deutsche 23.1.1959Die im Rahmen des Forschungsprojekts zum Antisemitismus des in die USA emigrierten Instituts für Sozialforschung entstandene geschichtswissenschaftliche Darstellung von Paul W. Massing über die Entstehung des politischen Antisemitismus im Deutschen Kaiserreich wurde erstmals 1949 in der Reihe Studies in Prejudice'' unter dem Titel "Rehearsal for Destruction" veröffentlicht und 1959 in deutscher Übersetzung in der Europäischen Verlagsanstalt.Die Stärke der seinerzeit als richtungweisend gelobten Pionierstudie liegt insbesondere darin, dass Massing die Entstehung des Antisemitismus in den politischen Kontext stellt, den Machtverhältnissen der Zeit nachgeht und die sozialen und ökonomischen Bedingungen einbezieht. Die Bedeutung seiner Studie zeigt sich auch darin, dass er herausarbeitet, wie sich das antisemitische Potential von der politischen Bewegung hin zu den Interessenverbänden des Bürgertums und Mittelstands verlagert und wie genau diese sozialen Klassen zu den entscheidenden Akteuren des Antisemitismus wurden.
Del 67 - Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo Baeck Instituts
Juden in der Toskana und in Preußen im Vergleich
Aufklärung und Emanzipation in Florenz, Livorno, Berlin und Königsberg i.Pr.
Inbunden, Tyska, 2003
1 282 kr
Tillfälligt slut
Woran scheiterte die Emanzipation der Juden in Deutschland? Ulrich Wyrwa geht dieser für die deutsche Geschichte zentralen Frage mit der Methode des historischen Vergleichs nach und arbeitet die spezifischen Errungenschaften und die besonderen Behinderungen der Juden im Zeitalter der Emanzipation am Beispiel preußischer und toskanischer Städte heraus.Ausgehend von den Einladungen an verfolgte Juden, sich in der Toskana und in Preußen niederzulassen, untersucht er die öffentlichen Debatten über die Stellung der jüdischen Bevölkerung in der Gesellschaft von der Aufklärung, über die Zeit der Französischen Revolution und die nationalen und liberalen Bewegungen des 19. Jahrhunderts bis hin zur Konstituierung der Nationalstaaten Deutschland und Italien, in deren Verfassungen das Prinzip der rechtlichen und politischen Gleichheit der Juden festgehalten wurde.Der preußisch-toskanische Vergleich zeigt, dass die besonderen Schwierigkeiten des deutschen Emanzipationsprozesses nicht so sehr in dem gebrochenen Weg der Gesetzgebung lagen, sondern ihren Ursprung in der spezifischen politischen Kultur in Deutschland sowie in den intellektuellen Dispositionen inmitten der Zivilgesellschaft hatten. Während noch im Zeitalter der Aufklärung die politischen Ausgangsbedingungen für die soziale Integration der Juden in die bürgerliche Gesellschaft in Preußen günstiger waren als in der Toskana, kehrte sich diese Situation im Verlauf des 19. Jahrhunderts um. Nun bot die toskanische Gesellschaft das Modell einer politischen Kultur, an der Juden gleichberechtigten Anteil hatten und in der antijüdische Rhetorik auf keine Resonanz stieß.