Wilhelm Köller – författare
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8 produkter
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Inbunden, Tyska, 2004
3 838 kr
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Die Untersuchung zeigt auf, warum das Perspektivitätsphänomen ein unaufhebbares Urphänomen ist, das auf apriorische Weise alle menschlichen Sinnbildungsanstrengungen strukturiert. Der Perspektivitätsbegriff wird dabei so bestimmt, dass mit ihm alle Faktoren erfasst werden können, die Einfluss darauf nehmen, dass wir Sachverhalte nie objektiv und in ihrer Gänze, sondern immer nur perspektivisch von einer bestimmten Position aus und hinsichtlich bestimmter Aspekte wahrnehmen. Aus den Erscheinungsformen der Perspektivität in der Malerei werden Kriterien für die Beschreibung der Perspektivitätsproblematik in Denk- und Sprachformen abgeleitet. Eine ähnlich weit gespannte Untersuchung zu sprachlichen Perspektivitätsphänomenen, die sich von grammatischen Zeichen bis zu Textmustern erstreckt, gibt es bisher nicht.Das Werk ist insbesondere für Sprachwissenschaftler, Philosophen und Kulturwissenschaftler von Interesse.
Del 79 - Studia Linguistica Germanica
Narrative Formen der Sprachreflexion
Interpretationen zu Geschichten über Sprache von der Antike bis zur Gegenwart
Inbunden, Tyska, 2006
2 622 kr
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Die Interpretationen zu Geschichten über Sprache aus drei Jahrtausenden zeigen, dass sich unser Denken und Wissen über Sprache nicht nur begrifflich in Form von Theorien konkretisieren lässt, sondern auch narrativ in Form von Erzählungen. Die narrative Objektivierungsweise hat gegenüber der begrifflichen ganz bestimmte Vorteile. Wir lernen die Sprache nicht in methodisch motivierten abstrakten Vereinfachungen kennen, sondern in konkreten kognitiven und kommunikativen Handlungszusammenhängen. Dadurch tritt sie für uns als ein sehr komplexes Phänomen in Erscheinung, das nicht leicht auf Begriffe zu bringen ist. Geschichten über Sprache fordern deshalb nicht nur unser allgemeines sprachtheoretisches Sinnbildungsvermögen heraus, sondern auch unsere hermeneutische Kraft, ihren kulturgeschichtlichen Stellenwert adäquat einzuschätzen.
Del 109 - Studia Linguistica Germanica
Sinnbilder für Sprache
Metaphorische Alternativen zur begrifflichen Erschließung von Sprache
Inbunden, Tyska, 2012
3 018 kr
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Unser Wissen von Sprache können wir in Form von Begriffen, Erzählungen oder Bildern objektivieren, wobei die begriffliche Repräsentation üblicherweise als höchste Stufe der Wissensbildung gilt. Gleichwohl sollten wir die narrativen und sinnbildlichen Objektivierungen von Sprache keineswegs nur als defizitäre Vorstufen der begrifflichen ansehen, sondern eher als ergänzende Formen. Die begriffliche Erschließung von Sprache hilft uns, Sprache als Erfahrungsgegenstand kategorial einzuordnen und uns argumentativ über sie zu verständigen. Die narrative hilft uns, das pragmatische Funktionspotenzial der Sprache in konkreten Lebenszusammenhängen kennenzulernen. Die sinnbildliche hilft uns, die komplexen Strukturen und Funktionen von Sprache über Analogien zu empirisch fassbaren Erfahrungsgegenständen in den Blick zu bekommen. Deshalb lassen sich Sinnbilder über Sprache als hermeutisch-heuristische Hypothesen verstehen, die mehr als ornamentale Funktionen haben. Sie gehen aus einem experimentellen Denken hervor und wollen unserer Nachdenken über Sprache dialektisch in Fluss halten. Sie veranschaulichen uns die Genese und die Substrukturen unseres Wissens von Sprache und wollen dieses nicht abschließend auf statische Begriffe bringen.
Inbunden, Tyska, 2016
1 729 kr
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Üblicherweise wird die Negation als logisch-grammatische Denkoperation verstanden, die den faktischen Geltungsanspruch von Vorstellungen und Aussagen aufheben soll. Das Buch geht über dieses etwas verkürzte Verständnis des Phänomens hinaus und nimmt primär die anthropologischen, erkenntnistheoretischen, semiotischen und sinnbildenden Funktionen von Negationsformen in den Blick, die bisher selten Gegenstand der Analyse waren.
Del 135 - Studia Linguistica Germanica
Die Zeit im Spiegel der Sprache
Untersuchungen zu den Objektivierungsformen für Zeit in der natürlichen Sprache
Inbunden, Tyska, 2019
2 067 kr
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Dieses Buch befasst sich mit der Objektivierung des praktisch nutzbaren Wissens über das Zeitphänomen, das sich historisch in den lexikalischen, grammatischen und textuellen Formen für Zeit in der natürlichen Sprache angesammelt und erhalten hat. Dabei zeigt sich dann, dass es in diesen Sprachformen primär nicht um die Objektivierung von Zeit als ein messbares Naturphänomen geht, sondern eher um die hermeneutische Erschließung von Zeit als ein sinnbildendes polyfunktionales Kulturphänomen. Auf diese Weise tritt die natürliche gewachsene Sprache dann im Kontrast zu den formalisierten Fachsprachen als ein lebender Spiegel für Zeit in Erscheinung, der nicht nur auf anderes, sondern immer auch auf sich selbst verweist. Die Frage nach der Zeit im Spiegel der natürlichen Sprache wird so gesehen dann nicht nur eine Frage nach der Zeit, sondern auch eine Frage nach der Struktur der natürlichen Sprache, die nach Bühler als geformter Mittler das Zeitphänomen semiotisch und pragmatisch zu bewältigen hat. Dabei muss sie dann auch im Sinne Humboldts von ihren endlichen Mitteln einen unendlichen Gebrauch machen, was wiederum zu aufschlussreichen semantischen Inkohärenzen in ihren Mitteilungen führen kann bzw. zu einer Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen.
Häftad, Tyska, 2021
380 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Dieses Buch befasst sich mit der Objektivierung des praktisch nutzbaren Wissens über das Zeitphänomen, das sich historisch in den lexikalischen, grammatischen und textuellen Formen für Zeit in der natürlichen Sprache angesammelt und erhalten hat. Dabei zeigt sich dann, dass es in diesen Sprachformen primär nicht um die Objektivierung von Zeit als ein messbares Naturphänomen geht, sondern eher um die hermeneutische Erschließung von Zeit als ein sinnbildendes polyfunktionales Kulturphänomen. Auf diese Weise tritt die natürliche gewachsene Sprache dann im Kontrast zu den formalisierten Fachsprachen als ein lebender Spiegel für Zeit in Erscheinung, der nicht nur auf anderes, sondern immer auch auf sich selbst verweist. Die Frage nach der Zeit im Spiegel der natürlichen Sprache wird so gesehen dann nicht nur eine Frage nach der Zeit, sondern auch eine Frage nach der Struktur der natürlichen Sprache, die nach Bühler als geformter Mittler das Zeitphänomen semiotisch und pragmatisch zu bewältigen hat. Dabei muss sie dann auch im Sinne Humboldts von ihren endlichen Mitteln einen unendlichen Gebrauch machen, was wiederum zu aufschlussreichen semantischen Inkohärenzen in ihren Mitteilungen führen kann bzw. zu einer Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen.
Inbunden, Tyska, 2023
1 881 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Die Publikation hat das Ziel, Analogierelationen als heuristische Zauberstäbe bzw. als semiotische Universalien anzusehen, über die sich Unbekanntes mit Hilfe von Bekanntem heuristisch erschließen lässt. Das bedeutet, dass Analogien zugleich analysierende, synthetisierende und spielerische Grundfunktionen zukommen, die uns sehr vielfältige Resonanzräume eröffnen können. Es beinhaltet weiter, dass Analogieannahmen auch dazu dienlich sind, die Welt der Objekte in einen fruchtbaren Interaktionszusammenhang zu der Welt der Subjekte zu bringen. Dadurch lässt sich dann auch die These Cassirers sehr gut exemplifizieren, das der Mensch ein genuines Zeichenwesen (animal symbolicum) ist, das sich seine Lebenswelt mit Hilfe kultureller Zeichen erschließen kann und muss. Deshalb richtet sich das Erkenntnisinteresse hier dann auch nicht nur auf die allgemeinen kulturgeschichtlichen, philosophischen und semiotischen Aspekte des Analogiephänomens, sondern insbesondere auch auf die Analogieimplikationen unserer lexikalischen, grammatischen, metaphorischen, funktionalen und textuellen Sinnbildungsmuster, um die Welt der Objekte mit der Welt der Subjekte in einen fruchtbaren Interaktionszusammenhang miteinander zu bringen.
Häftad, Tyska, 2026
724 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Ausgehend von der von Augustin inspirierten Frage „Was also ist Sprache?“ geht es dem Autor in seinem Essay darum, unser Verständnis der natürlichen Sprache darzulegen – nicht in einem umgreifenden begrifflichen System, sondern aus unterschiedlichen Blickwinkeln v.a. in Bezug auf die unterschiedlichen Funktionszusammenhänge, in die Sprache und Menschsein eingebettet sind. Die natürliche Sprache und ihre unterschiedlichen Gebrauchsweisen – vom negierenden über den fragenden bis zu metaphorischem, spielendem und aphoristischem Sprachgebrauch – werden als zentrale anthropologische Eigenschaft ausgewiesen, die sich evolutionär entwickelt. Die natürliche Sprache wird abgegrenzt von formalisierten Fachsprachen, die zwar informationsgenauer, aber bedeutungsärmer sind. Ihre Erkenntnis erfordert über eine systemtheoretisch und morphologisch verengte Perspektive hinaus die Bezugnahme auf erkenntnistheoretische, evolutionäre, semiotische und kulturgeschichtliche Aspekte, die in diesem Buch im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei das intuitive Wissen, das aus einem komplexen Sprachgefühl für die Verwendungsmöglichkeiten sprachlicher Formen resultiert.