Wolfgang Lamers – författare
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Del 3 - Impulse: Schwere und mehrfache Behinderung
Teilhabe von Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung an Alltag | Arbeit | Kultur
Häftad, Tyska, 2018
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PDF, Tyska, 2021406 kr
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Das praxisorientierte Lehrwerk enthält strukturiertes Grundlagenwissen und anregende Orientierungshilfen für die bildungspädagogische Unterstützung von erwachsenen Menschen mit schwerer Behinderung. Pädagogische Fachkräfte finden hier Ansätze und Ideen, wie sie dieser Klientengruppe die Teilhabe an Arbeit und Bildung ermöglichen können. In Fallbeispielen wird die Gestaltung von Arbeits- und Bildungsangeboten vorgestellt sowie Grundlagenwissen der Behindertenpädagogik vermittelt. Zentrale Themen sind: Selbstbestimmung, Personenzentrierung, Kommunikation, Inklusion und Sozialraumorientierung. Das anschauliche Buch richtet sich an Mitarbeiter:innen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe mit erwachsenen Menschen, aber auch an Schüler:innen und Lehrer:innen in heilpädagogischen Ausbildungsgängen sowie Studienanfänger:innen und Eltern. Die Publikation erscheint in Kooperation mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. und wird ergänzt durch die Webseite https://qualitaetsoffensive-teilhabe.de/. Dort finden sich zusätzliche Texte, Videos und Verweise auf weiterführende Materialien für die vertiefende Auseinandersetzung.
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PDF, Tyska, 2018361 kr
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Der vorliegende Band beleuchtet theoretische und praxisorientierte Aspekte der Teilhabe von Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung an Alltag, Arbeit und Kultur. Er richtet sich an Mitarbeiter/innen und Leitungen von Einrichtungen, die für diesen Personenkreis Angebote gestalten, sowie an Angehörige, Wissenschaftler/innen und Student/innen. Teilhabe am Alltag umfasst immer wiederkehrende Tätigkeiten im Tages- und Wochenablauf, wie z. B. Pflege, Mobilität und sozial-kommunikative Betätigungen. Für den Lebensbereich Alltag, der bei Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung oft fremdbestimmt ist, werden Aktivitätsmöglichkeiten präsentiert, die die Grundbedürfnisse auf physiologischer (Wohlbefinden, Regeneration, Bewegungs- und Wahrnehmungsaktivitäten), personal-sozialer (Gestaltung von Raum und Zeit, Strukturierung, Transparenz, Sicherheit, Eigenaktivität) und geistiger Ebene (Handlungsorientierung, Kommunikation, Selbst- und Mitbestimmung) berücksichtigen. Teilhabe an Arbeit im engeren Sinne ist für Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung immer noch nicht möglich, da sie selten Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt oder zum Arbeits- und Berufsbildungsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen haben. Legt man jedoch ein erweitertes Verständnis von Arbeit zugrunde, das anthropologisch in allen menschlichen Tätigkeiten die Struktur von Arbeit sieht, dann ist auch für diesen Personenkreis eine Teilhabe an Arbeit möglich. Für den Lebensbereich Arbeit wird aufgezeigt, wodurch Tätigkeiten zu Arbeit werden, was Beschäftigungsangebote zu Arbeitsangeboten macht und wie arbeitsweltorientierte Angebote für Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung zur Erweiterung ihrer Handlungskompetenz und zum Erfahren von Sinn und Selbstwirksamkeit durch gesellschaftliche Wertschätzung und Anerkennung beitragen können. Kulturelle Teilhabe bezieht sich auf produktive, rezeptive und reflexive Prozesse in den verschiedenen künstlerisch-kulturellen Bereichen. Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung werden aktive Handlungs- und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Dabei sind sowohl die ritualisierte kulturelle Praxis in den Einrichtungen als auch spezifische Angebote innerhalb und außerhalb der Förder- und Betreuungsbereiche (z. B. kreatives Gestalten, performative Angebote, Medienbildung, Nutzung verschiedener Kulturinstitutionen) von Bedeutung.
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PDF, Tyska, 2014217 kr
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Das vorliegende Buch ist der erste Band einer neuen Reihe. Sie will in enger Verzahnung von Praxis und Theorie und aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Disziplinen und Professionen Impulse für die Arbeit mit Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung geben. Die Notwendigkeit, diesem Personenkreis eine eigene Reihe zu widmen, ergibt sich aus der Tatsache, dass Menschen mit besonderen Beeinträchtigungen und hohem Unterstützungsbedarf in allen Lebensbereichen - sowohl in der Praxis als auch in der Wissenschaft und Politik - trotz mancher Lippenbekenntnisse am Rande stehen. Es widerspricht den Zielen von Teilhabe und Inklusion, wenn Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit schwerer Behinderung mit ihren Bedürfnissen, Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten nach wie vor kaum beachtet und ernst genommen werden. Mit dem ersten Band dieser Schriftenreihe wollen wir Grundfragen des Lebens mit schwerer und mehrfacher Behinderung thematisieren, Probleme deutlich machen und Lösungswege ansprechen. Es geht darum, theoretisch und praktisch konkret aufzuzeigen, was betroffene Menschen von uns - ihren Eltern, den Fachleuten und Wissenschaftlern sowie von Gesellschaft und Politik - an Angeboten und Unterstützung benötigen und erwarten dürfen. Mit Beiträgen von Karl-Ernst Ackermann, Melanie Behrens, Michel Belot, Pia Bienstein, Markus Dederich, Klaus Fischer, Ute Fischer, Andreas Fröhlich, Peter Fuchs, Norbert Heinen, Birgit Hennig, Theo Klauß, Wolfgang Lamers, Lars Mohr, Jeanne Nicklas-Faust, Philipp Osten, Wolfgang Praschak, Thomas Sabo, Klaus Sarimski, Saskia Schuppener, Monika Seifert, Karin Terfloth.