Wolfgang Seifert – författare
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13 produkter
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Häftad, Engelska, 2003
617 kr
Skickas inom 7-10 vardagar
Feminism in Modern Japan is an original and path-breaking book which traces the history of feminist thought and women's activism in Japan from the late nineteenth century to the present. The author offers a fascinating account of those who struck out against convention in the dissemination of ideas which challenged accepted notions of thinking about women, men and society generally. Feminist activism took diverse forms as women questioned their roles as subjects of the Emperor, or explored the limits of citizenship under the more liberal post-war constitution. The story is brought to life through translated extracts of the writings of Japanese feminists. This cogent, carefully documented analysis will be welcomed by students from a range of disciplines including those working on gender studies and feminist history, where nothing comparable is currently available.
Häftad, Engelska, 2005
290 kr
Skickas inom 7-10 vardagar
Language and Society in Japan deals with issues important to an understanding of language in Japan today, among them multilingualism, language and nationalism, and literacy and reading habits. It is organised around the theme of language and identity, in particular how language is used to construct national, international and personal identities. Contrary to popular stereotypes, Japanese is far from the only language used in Japan, and does not function in a vacuum, but comes with its own particular cultural implications. Language has played an important role in Japan's cultural and foreign policies, and language issues are intimately connected both with technological advance and with minority group experiences. Nanette Gottlieb is a leading authority in this field. This book builds on and develops her previous work, and promises to be essential reading for students, scholars, and all those wishing to understand the role played by language in Japanese society.
Häftad, Tyska
240 kr
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PDF, Tyska, 2013449 kr
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In dieser Arbeit versuche ich, mit einer politikwissenschaftlichen Fragestellun- welche Institutionen und Verfahren der Interessenvermittlung zwischen Gewerk schaftsverbänden, dem Staat und den Unternehmerverbänden gibt es und wie haben sie sich verändert - das unübersichtliche Feld, auf dem wichtige kollektive Akteure der japanischen Politik ihre Interessen zu realisieren versuchen, für die Zeit von 1970 bis 1990 zu strukturieren. Die Fragestellung verdient allgemein Aufmerksamkeit, jedenfalls für hochentwickelte kapitalistische Gesellschaften, doch der Fall Japan ist wie jeder Fall ein besonderer. Wenn die Untersuchung nun endlich als Buch erscheint, so vor allem deshalb, weil ich der Überzeugung bin, daß die von der sogenannten Ölkrise 1973/74 ausgelöste Erschütterung des bis dahin weithin anerkannten Musters der Interessenvermittlung bis heute wirk same Folgen hatte. Sie sind es wert, analysiert zu werden - umso mehr, als sich die Bundesrepublik und Japan gegenwärtig einem ähnlich tiefgehenden Umbruch ihres politisch-sozialen Institutionengefüges gegenübersehen wie Japan damals. Der vorliegende Text ist die stark gekürzte, geringfügig veränderte und stili stisch überarbeitete Fassung meiner Habilitationsschrift, die seinerzeit im Fachbe reich Außereuropäische Kulturen der Philipps-Universität Marburg eingereicht wurde. Inzwischen haben sich zu dieser Thematik neue Forschungsansätze ent wickelt, von denen ich hier nur die Studien zu policy-networks erwähnen möchte. Meine Untersuchung wurde in großzügiger Weise von der Alexander-von Humboldt-Stiftung im Verein mit der Japan Society for the Promotion of Science unterstützt. Diese Institutionen ermöglichten mir 1984/85 einen einjährigen For schungsaufenthalt in Japan.
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PDF, Tyska, 202376 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 2,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Hume: Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie gelangen wir zu gesichertem Wissen, zu wahrer, begründeter Meinung? Zwei große Strömungen, Rationalismus und Empirismus, stehen sich in der Zeit der Aufklärung gegenüber, in der dem Menschen der Ausgang aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit, wie Kant es gegen Ende der Epoche um 1780 formuliert, gelingen soll. Kennzeichnend für diese Zeit ist der Wunsch der Menschen, eigenverantwortlich und im Rahmen ihrer persönlichen Freiheit selbst zu Erkenntnissen gelangen zu wollen, anstatt die bestehende Ordnung unreflektiert zu übernehmen, oder ihr Leben weitestgehend als von Gott bestimmt zu begreifen. Rationalisten wie Descartes, Leibniz, Spinoza u.a. sehen in Folge der Aufklärungsphilosophie die Grundlage der menschlichen Erkenntnis in der abstrahierenden Vernunft. Descartes, von der einzigen gewissen Wahrheit „cogito – ergo sum“ (ich denke, also bin ich) ausgehend, einer Aussage, an der es keinerlei Zweifel geben kann, unterstellt, dass es den Menschen unter Gebrauch ihres Verstandes möglich sein soll, analytische und synthetische Urteile auf Basis wahrer Aussagen zu treffen, die als sicher gelten können. Rationales Denken wird beim Erwerb und bei der Begründung von Wissen für vorrangig oder sogar für allein hinreichend gehalten, es hat eine weit größere Bedeutung für die Erkenntnis als die Erfahrung. Demgegenüber sehen wichtige Vertreter des Empirismus wie John Locke, George Berkeley und auch David Hume in der sinnlichen Wahrnehmung und in der Erfahrung die Grundlage menschlicher Erkenntnis. Synthetische Aussagen über die Welt bedürfen immer der konkreten Anschauung durch die Sinne, daraus resultierten skeptische Zweifel an der Erkenntnisfähigkeit des Verstandes. John Locke bringt dies in dem Satz „Was unser Denken begreifen kann ist fast ein Punkt“, also fast gar nichts im Verhältnis zu dem, was wir nicht begreifen, zum Ausdruck. George Berkeley, der David Hume maßgeblich beeinflusste, brachte mit seiner Erkenntnis „esse est percipi“, Sein ist Wahrnehmung, seine radikal skeptische Meinung zum Ausdruck. Für ihn bestehen die Dinge nur in ihrem „Wahrgenommenwerden“. Als Theologe schreibt er die Existenz von Ideen Gott zu, der allen Menschen ähnliche Wahrnehmungen eingibt und damit verhindert, dass jeder Mensch in seiner eigenen Welt lebt. David Hume knüpft an Berkeley’s Skeptizismus an, ohne jedoch Gott eine solch hohe Bedeutung beizumessen, und entwickelt die Idee in seinem Werk „Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand“ weiter.
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PDF, Tyska, 202338 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Aufbauseminar: Metaphilosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: „Disputing (Argumentieren)“: Soll ein philosophischer Disput als sportlicher Wettstreit ausgetragen werden?Die Philosophie ist keine Erfahrungswissenschaft, sie ist weder dazu verpflichtet, noch ist es in vielen Fällen überhaupt möglich, Aussagen oder Theorien empirisch zu untersuchen. Stattdessen versuchen Philosophen, den Hintergrund der Dinge durch sprachliche Konstrukte wie Begriffe, Aussagen oder Theorien, transparent und nachvollziehbar zu machen. Während Aussagen entweder wahr oder falsch sind, müssen Theorien auf ihre Prämissen sowie die argumentative Qualität ihrer Aussagen geprüft werden. Eine wichtige Methode der Philosophie ist die Argumentationskritik, deren Ziel es ist, Fehler und Fragwürdigkeiten in philosophischen Denkgebäuden sichtbar zu machen, und gegen kritische Fragen zu verteidigen. [...]„Doing Thought Experiments“: Gedankenexperimente oder die Imagination des MöglichenTimothy Williamson beschreibt in seinem Buch „Doing philosophy“ die Durchführung von Gedankenexperimenten als ein wichtiges Instrument philosophischen Handelns. Zunächst haben Gedankenexperimente eine illustrierende Funktion und fordern dazu auf, sich mit einer Frage oder einem Problem auseinander zu setzen. Nahezu alle philosophischen Aussagen und Theorien beziehen sich nicht nur auf konkrete, reale Situationen, sondern sie erheben den Anspruch, in allen möglichen und sogar denkbaren Fällen ihren Wahrheitsanspruch zu behaupten. Ihre Validierung kann also nicht nur durch das Durchspielen real existierender und denkbarer Möglichkeiten auf die Probe gestellt werden, vielmehr müssen die Theorien auch allen vorstellbaren, möglichen Prüfungen standhalten, um sich zu beweisen, sich zu entwickeln oder um widerlegt zu werden. Im Gedankenexperiment wird die Enge der Realität durch die geistige Kraft, die Phantasie, Vorstellungskraft, Einbildungskraft oder Imagination durchbrochen und es werden neue Möglichkeiten der Erkenntnis geschaffen. [...]Deduktion: ihre Bedeutung für die PhilosophieDer Ursprung der Anwendung von Deduktion auf philosophische Fragestellungen geht auf Aristoteles zurück, der erkannt hat, dass wir mittels unserer Vernunft über das Vermögen verfügen, unmittelbare und irrtumsfreie Wahrheiten zu erfahren, aus denen wir deduktiv konkrete, wahre Sätze ableiten können. Die Basis der Deduktion sind eine bestimmte Anzahl von Prämissen (P1, P2), aus denen sich der Schluss/die Konklusion (K) notwendigerweise ergibt. [...]
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PDF, Tyska, 2023142 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Historisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar: "Ehe - Kinder - Gesinde", Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit untersucht die These, ob und wenn ja welche wesentlichen Faktoren neben der Landflucht eine Rolle für das Wachstum der Städte spielten. Sie analysiert die Ursachen des Städtewachstums und richtet ihr Augenmerk besonders auf die Art und Bedeutung der Zuwanderung. Sie sammelt Informationen, was die Menschen zur Abwanderung in die Stadt bewogen hat, welche Hindernisse es gab, und welche Rolle die Leibeigenschaft auf dem Land dabei spielte. Die Lebensverhältnisse in der Stadt waren für Zuwanderer von denen auf dem Land verschieden, und die Städte agierten nicht unabhängig, sondern waren tief in ihre ländliche Umgebung eingebettet und vernetzt. Im Verlauf der frühen Neuzeit gab es eine Expansion der Territorialstaaten, die auch die Entwicklung der Städte beeinflusste. Weiterhin veränderte sich das Bild der Urbanisierung. Während noch im Mittelalter die Zahl der Neugründungen das Städtewachstum prägte, veränderte sich die Urbanisierung beim Übergang vom Mittelalter in die Frühe Neuzeit. Es wurden deutlich weniger Städte neu gegründet, dafür stieg die Einwohnerzahl vieler existierender Städte deutlich. Im Verlaufe des Mittelalters bis hin zur Frühen Neuzeit nahm sowohl die Anzahl der Städte als auch ihre Größe deutlich zu. Diese Urbanisierung wurde stark durch Faktoren wie günstige klimatische Bedingungen und Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft unterstützt, während Epidemien, Kriege und Hungersnöte die stark wachsende demografische Bevölkerungsentwicklung zeitweise über Generationen zum Stillstand brachte. Zu Beginn war das Wachstum der Städte von der Ausnutzung von Standortvorteilen durch Handwerker und Kaufleute geprägt, im Laufe des Prozesses nahm die Verleihung städtischer Rechte an Bedeutung für den Entstehungsprozess zu. Außerdem erwiesen sich Städte als gewichtige Einkommensquelle für Steuern und Abgaben, für den Kaiser im Falle der Reichsstädte, und die Landesherren bei den landesfürstlichen Städten. Im Gegenzug erhielten die Stadtbewohner Stadt- und Marktrechte. Menschen konnten sich in Städten freier bewegen als Leibeigene auf dem Land, wo ihnen durch eine hohen Abgabenlast kaum genug zum Leben blieb. Diese Faktoren spielten eine wesentliche Rolle für die Entwicklung der Landflucht, einer Bewegung der Menschen von den Dörfern hin in die Städte, die im frühen Mittelalter begann und bis in die heutige Zeit nicht zum Abschluss gekommen ist.
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PDF, Tyska, 2023141 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Vertiefungsmodul: Die Welt als Wille und Vorstellung, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit Schopenhauers erster Begegnung mit dem Buddhismus, seinem transzendentalen Idealismus und der Rolle der Mystik."Den Menschen ausgenommen, wundert sich kein Wesen über sein eigenes Dasein." Im siebzehnten Kapitel des zweiten Bandes von "Die Welt als Wille und Vorstellung" beschäftigt sich der Philosoph Arthur Schopenhauer mit dem metaphysischen Bedürfnis des Menschen und schreibt: "Jeden Falls muß es mich freuen, meine Lehre in so großer Übereinstimmung mit einer Religion (dem Buddhaismus) zu sehen, welche die Majorität auf Erden für sich hat; .... Diese Übereinstimmung muß mir aber um so erfreulicher seyn, als ich, bei meinem Philosophiren, gewiß nicht unter ihrem Einfluß gestanden habe. Denn bis 1818, da mein Werk erschien, waren über den Buddhaismus nur sehr wenige, höchst unvollkommene und dürftige Berichte in Europa zu finden ..." Dieser Aussage sollte bald widersprochen werden. Schon im Jahr 1897 erschien das Werk "Schopenhauer und die indische Philosophie", in dem der Autor, Dr. Max F. Hecker, obigen Satz als "nicht ganz richtig" bezeichnete. Die Schopenhauer’sche Philosophie trage "von Anfang an den Stempel indischen Geistes auf der Stirn", und in seine Philosophien seien "teils bewusst, teils unbewusst, die Grundgedanken indischer Spekulation verwoben worden." Schopenhauer selbst machte aus seiner Leidenschaft für den "Buddhaismus" und für mittelalterliche Mystiker wie Meister Eckhardt und Madame Guion keinen Hehl. Heute ist belegt, dass Schopenhauer bereits sieben Jahre vor der Vollendung seines Werkes "Die Welt als Wille und Vorstellung" in einer Ethnografie Vorlesung bei Prof. Heeren mit buddhistischen Lehren aus China in Kontakt gekommen war. 1815 – immer noch ein Jahr vor dem Beginn der Niederschrift seines Hauptwerkes, erstellte Schopenhauer Notizen zu Band 6 der "Asiatick Researches", die schon die meisten Ideen, welche später die Buddhismussicht Schopenhauers kennzeichnen werden, enthalten.
145 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Historisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar: "Völkerwanderung", Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird die Herkunft der Goten und ihre ersten Kontakte mit dem römischen Reich, sowie die weitere Entwicklung bis zum Vertrag von 382 betrachtet, um dann der Forschungsfrage nachzugehen: Unterscheidet sich das Gotenfoedus von den bisherigen Verträgen mit gotischen "foederati", wenn ja wie, und welche Auswirkungen könnte es für die Zukunft des Imperiums gehabt haben?Nachdem Theodosius der Große im Jahre 382 das "Gotenfoedus" ausgehandelt hatte, herrschte für längere Zeit weitestgehend Friede. In diesem kurzen Satz verbergen sich wichtige Fragen: was genau war der Inhalt des Gotenfoedus? Den exakten Text kennen wir nicht, wir müssen auf verschiedene antike Quellen sowie moderne archäologische Untersuchungen vertrauen. Hat Theodosius den Vertrag ausgehandelt? Oder sein Unterhändler Saturninus mit Fritigern – obwohl letzterer seit 380 in den Quellen nicht mehr explizit erwähnt wird? Und wer waren die Goten? Ein Volk? Eine Ansammlung verschiedener Stämme, Familienclans, oder eine "Gewaltgemeinschaft", die sich Ihr Brot durch Raubzüge verdiente?Bereits nach den Gotenstürmen Ende des 2. Jahrhunderts kam es 332 zu einem ersten Vertrag zwischen den Goten genannten Völkerschaften und dem römischen Imperium. 376 erlaubte Valens ihre Ansiedlung auf römischem Boden, 378 in der Schlacht von Adrianopel fügten die Goten dem römischen Heer eine der empfindlichsten Niederlagen zu, die dieses je erfahren hat. Erst nach weiteren verlustreichen Schlachten wurde 382 das "Gotenfoedus" vereinbart, dessen Beurteilung durch die Zeitgenossen ich genauer untersuchen werde.
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PDF, Tyska, 202330 kr
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Essay aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: unbenotet, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Vorlesung: Philosophie des Todes, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Gedanke an das bevorstehende Ende des Lebens kann unsere Lebensfreude erheblich beeinträchtigen. Zwar können wir entscheiden, ob wir unserem Tod eine hohe Bedeutung für das Leben zuschreiben (Seneca: "Denke stets an den Tod, um ihn nie zu fürchten" ), oder den Gedanken daran so gut es geht verdrängen, aber an der Tatsache unserer Endlichkeit führt kein Weg vorbei. Verschiedene Gründe sprechen gegen eine völlige Verdrängung des Todes aus unserem Leben: Erst die Akzeptanz des Todes ermöglicht die Überwindung der Todesfurcht, um ein Leben frei von Angst zu führen. Martin Heidegger nennt in seinem Werk SEIN UND ZEIT die gedankliche Vorwegnahme des Todes "Vorlaufen in den Tod". Dadurch, dass der Mensch sich der Kürze seines Lebens bewusstwird, so Heidegger, wandelt sich das unpersönliche "man stirbt irgendwann“ in eine personalisierte „ich werde sterben“ Erfahrung und ermöglicht damit eine tiefere Verbindung mit dem eigenen Lebensentwurf. In ihrem Aufsatz „Fearing death“ führt die amerikanische Philosophin Amelie Oksenberg zwei weitere Gründe auf: weil wir wissen, dass wir sterben werden, können wir alles in unseren Möglichkeiten Liegende tun, damit der Tod nicht allzu früh eintritt. Weiterhin kann uns das Wissen um die eigene Sterblichkeit zu einer vernünftigen Lebensführung veranlassen, indem wir wirklich wesentliche Pläne und Wünsche von weniger wesentlichen unterscheiden. In diesem Essay wird versucht, in einer philosophisch rationalen Überlegung die Struktur des Problems eines „vernünftigen Lebens“, sowie die Struktur einer möglichen Lösung zu analysieren.
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PDF, Tyska, 2023145 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Vertiefungsmodul: Willensschwäche in Antike, Mittelalter und Gegenwart, Sprache: Deutsch, Abstract: Rationalität gilt in der Philosophie seit Anbeginn als zentrales menschliches Merkmal, doch gelegentlich scheint die menschliche Vernunft an ihre Grenzen zu stoßen. Das Phänomen der Willensschwäche ist sicher jedem Menschen aus seinem täglichen Leben hinlänglich bekannt, und wir können dafür beliebig viele Beispiele liefern. Wir verspüren den Wunsch, uns gesünder zu ernähren. Wir denken nach, wir wägen Argumente ab, wir sehen die Vorteile einer nährstoffreichen gegenüber einer zuckerhaltigen Ernährung, und treffen eine Entscheidung: aus guten Gründen ist es ist vernünftig, sich ab sofort besser zu ernähren. Doch kurz darauf, beim Anblick einer leckeren Torte, werfen wir sehenden Auges unsere Entscheidung über den Haufen, essen die Torte, und spüren neben dem Genuss in vielen Fällen zusätzlich ein schlechtes Gewissen, sowie ein Unverständnis gegenüber unseren eigenen Handlungen.Willensschwäche scheint also die Struktur zu haben, dass sich Menschen unter dem Einfluss einer Versuchung gegen ihre besten Gründe entscheiden und sich damit praktisch irrational verhalten. Die Irrationalität liegt in der Diskrepanz zwischen einem handlungsbezogenen Werturteil (es ist besser, sich nährstoffreich zu ernähren) und der tatsächlich vollzogenen Handlung (ich habe jetzt Lust auf diese Torte und esse sie), die offensichtlich das Werturteil nicht abbildet. Philosophisch betrachtet beschäftigen wir uns mit dem Verhältnis von Evaluation und Motivation, der Frage, warum Akteure zwar am meisten für eine Handlung motiviert sein können, diese aber dennoch nicht zwangsläufig ausführen, obwohl dies möglich wäre. Die antiken Diskussionen bei Platon und Aristoteles betrachteten die Willensschwäche im Wesentlichen unter moralphilosophischen Aspekten und als Handeln wider besseres Wissen. 1969 behandelt Donald Davidson Akrasia als ein grundlegendes Problem kausaler Handlungstheorien, indem er die Korrelation der Stärke von Gründen und Ursachen hinterfragt und damit die gesamte Konzeption von Rationalisierungserklärungen als Spielart von Kausalerklärungen in Frage stellt. Sein Aufsatz wurde in der philosophischen Welt breit diskutiert, und auch kritisiert – u.a. von C.C.W. Taylor, der in seinem 1980 in "Mind" veröffentlichten Aufsatz "Plato, Hare and Davidson on Akrasia" die These vertritt, dass selbst wenn Davidson’s logische Schlussfolgerungen korrekt seien, sie nicht erfolgreich zur Lösung des Problems beitrügen. Hat er recht?
560 kr
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In dieser Arbeit versuche ich, mit einer politikwissenschaftlichen Fragestellun- welche Institutionen und Verfahren der Interessenvermittlung zwischen Gewerk schaftsverbänden, dem Staat und den Unternehmerverbänden gibt es und wie haben sie sich verändert - das unübersichtliche Feld, auf dem wichtige kollektive Akteure der japanischen Politik ihre Interessen zu realisieren versuchen, für die Zeit von 1970 bis 1990 zu strukturieren. Die Fragestellung verdient allgemein Aufmerksamkeit, jedenfalls für hochentwickelte kapitalistische Gesellschaften, doch der Fall Japan ist wie jeder Fall ein besonderer. Wenn die Untersuchung nun endlich als Buch erscheint, so vor allem deshalb, weil ich der Überzeugung bin, daß die von der sogenannten Ölkrise 1973/74 ausgelöste Erschütterung des bis dahin weithin anerkannten Musters der Interessenvermittlung bis heute wirk same Folgen hatte. Sie sind es wert, analysiert zu werden - umso mehr, als sich die Bundesrepublik und Japan gegenwärtig einem ähnlich tiefgehenden Umbruch ihres politisch-sozialen Institutionengefüges gegenübersehen wie Japan damals. Der vorliegende Text ist die stark gekürzte, geringfügig veränderte und stili stisch überarbeitete Fassung meiner Habilitationsschrift, die seinerzeit im Fachbe reich Außereuropäische Kulturen der Philipps-Universität Marburg eingereicht wurde. Inzwischen haben sich zu dieser Thematik neue Forschungsansätze ent wickelt, von denen ich hier nur die Studien zu policy-networks erwähnen möchte. Meine Untersuchung wurde in großzügiger Weise von der Alexander-von Humboldt-Stiftung im Verein mit der Japan Society for the Promotion of Science unterstützt. Diese Institutionen ermöglichten mir 1984/85 einen einjährigen For schungsaufenthalt in Japan.
Tyska, 2025
124 kr
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