Yaman Kouli – författare
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This book asks anew whether there really was European integration before 1914. By focussing on quantitative (economic indicators) and qualitative data (the international regulation of patents, communication networks, social policy and plant protection), the authors re-evaluate European integration of the time and address the politics of seemingly apolitical cooperation. The authors show that European integration was multifaceted and cooperation less the result of intent, than of incentives. National polities and international regimes co-shaped each other. The result is a book that achieves two things: offer stand-alone chapters that shed light on specific developments and – these read altogether – develop a bigger picture. It will be of interest to researchers and students of economic history, as well as those interested in the history of internationalism and globalisation.
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Die digitale Transformation ist aus der aktuellen Wirtschaftspolitik nicht mehr wegzudenken. Breitbandausbau, 5G-Netz, Wandel des Schulunterrichts und das „Internet der Dinge“ sind nur ein paar Beispiele aus einer Gruppe von Themen, die eng mit der Digitalisierung verflochten sind. Gleichermaßen besteht bisher wenig Zweifel daran, dass die Anforderungen an die Kompetenzen und Ausbildung der Beschäftigten steigen werden. Bei all dem ist in der Debatte nicht immer ersichtlich, dass es sich bei diesen Formationen um ein ganzes Bündel von Entwicklungen handelt. Viele von ihnen – etwa das Internet als Kommunikations- und Vertriebskanal und der Aufstieg von Daten zur ökonomischen Ressource – stellen zweifellos neue Phänomene dar.
Gleichzeitig sind diese aktuellen Vorgänge mit sehr alten Prozessen verwoben. Die wissensbasierte Wirtschaft, die herausragende Rolle von Forschung und Entwicklung, die Verschiebung der Wertschöpfung in Richtung Dienstleistung und das steigende Anforderungsniveau an die Beschäftigten sind Phänomene, die sich seit Ende des 19. Jahrhunderts nachweisen lassen und das wirtschaftliche Gesicht der industrialisierten Staaten seit langem formen. Diese Vermischung von Neuem und Altem, die mit Macht die entwickelten Volkswirtschaften herausfordert und – so jedenfalls die immer wieder zu hörende Befürchtung – kaum einen Stein auf dem anderen lassen wird, verkompliziert die Debatte. Im vorliegenden Band werden erstmals Perspektiven der Wirtschaftsgeschichte, der Soziologie, der Wirtschaftswissenschaften und des Maschinenbaus zusammengebracht, um dieser Frage nachzugehen.