Anthropologie – Technikphilosophie – Gesellschaft – serie
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8 produkter
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Häftad, Tyska, 2016
564 kr
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Technik bestimmt auf die mannigfaltigste Weise unser Leben und Zusammenleben. Obgleich sie von Platon und Aristoteles bis in das zwanzigste Jahrhundert in Einzelaspekten betrachtet worden ist, wurde sie erst in den letzten Jahrzehnten zu einem eigenständigen Gegenstand der Philosophie. Dennoch werden ihre philosophischen Probleme immer noch eher beiläufig behandelt. So geht es um die Klärung ganz zentraler und herausfordernder Aufgaben – von der menschlichen Schöpferkraft über eine Klärung, was ein technisches Artefakt ist, zum technischen Wissen, in all diesen Elementen verknüpft mit dem Verantwortungsproblem. Das Ziel ist eine Darstellung dieser faszinierenden philosophischen Fragen vor dem Hintergrund der Tradition.
Häftad, Tyska, 2017
665 kr
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Dieses Buch bietet erstmals den Versuch, die digitale Technologie, das Internet und die digitale Kommunikation umfassender zu verstehen und in einem größeren interdisziplinären Kontext zu interpretieren. Die digitale Technologie ist nicht nur ein Instrument, sondern eine Sichtweise, uns selbst und die Welt zu verstehen. Was kennzeichnet diese Art die Welt in ihrem digitalen Sosein zu verstehen? Wer sind wir im digitalen Zeitalter? Diese Fragen lassen sich deskriptiv und normativ erörtern. Mit dem Internet entstand eine interaktive horizontale Kommunikationsform, welche die vertikale massenmediale Eins-zu-vielen-Struktur der Informationsverbreitung grundlegend veränderte. Aus passiven Botschaftsempfängern sind global agierende aktive Sender geworden. Wir leben in einer digitalen interaktiven message society. Die durch das Internet eröffneten Möglichkeiten freier Kommunikation haben inzwischen zu Monopolbildungen durch global players geführt. Die interaktive digitale Kommunikationzeigt sowohl positive Möglichkeiten als auch Verfallsformen wie Ausbeutung, Überwachung, Abschottung und kriminelle Aktivitäten aller Art.
Häftad, Tyska, 2017
564 kr
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Ist Leben mehr als eine Leistung „natürlicher Systeme“? Wie unterscheiden sich Lebewesen von Artefakten? Lassen sich Lebewesen genauso herstellen wie Maschinen? Diese Fragen werden mit dem Siegeszug der „converging technologies“ besonders dringlich, denn je mehr Biologie, Ingenieurswissenschaften, Informatik und Physik zusammenfinden, desto weniger scheinen gewohnte Unterscheidungen zu treffen. Doch zeigt eine systematische Rekonstruktion der Lebenswissenschaften in ihrer aktuellen Form als Systembiologie und synthetische Biologie, daß es sich dabei um ein Selbstmissverständnis der Logik wissenschaftlicher Darstellung handelt. Eine alternative Auffassung der begrifflichen Struktur unserer Rede über Lebendiges ist Anliegen dieses Buches. Leben ist danach eine Formbestimmung von Tätigkeitsverhältnissen, die sowohl theoretische wie praktische Begründungen ermöglicht. Die Entfaltung der spezifisch technischen Form dieses Wissens über das Lebendige gestattet es nicht nur, szientistische Verkürzungen zu vermeiden, sondern zudem den methodischen Ort wissenschaftlicher Strukturierungen von Lebendigem auszuzeichnen. Auf dieser Grundlage wird schließlich auch „der Menschen“ durch Lebenswissenschaften darstellbar – und zwar so, wie es der historischen Form des Gegenstandes angemessen ist.
Häftad, Tyska, 2018
463 kr
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Das Buch untersucht den Körper in doppelter Perspektive: Zum einen nimmt es den Körper in einem geometrischen Sinne beim Wort und fragt danach, welche realen und welche imaginären Grenzen dieser hat, wie weit er in reale, augmentierte oder virtuelle Räume hineinreicht, welche Interventionen an seinen Grenzen und Oberflächen ansetzen und nicht zuletzt, welche Aushandlungen sich an seinen Enden, an seinen räumlichen Umgrenzungen und an seiner vermeintlichen Geschlossenheit anlagern. In den Blick geraten so jene Kontaktpunkte, Schnittstellen und Interfaces, die den Körper mit einer Welt verbinden (z.B. im Fall smarter Wohn- und Arbeitsumgebungen) oder ihn von ihr abgrenzen. Der zweite Zugang handelt von der zeitlichen Dimension des Körpers, also von all den Szenarien des Endes, des Untergangs, des Verschwindens und Überflüssigwerdens, die dem Körper prognostiziert wurden. Diesen Szenarien steht eine Vielzahl von Strategien gegenüber, die darauf abzielen, den scheinbar verlorenen Körperwieder zu restituieren.
Häftad, Tyska, 2019
513 kr
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In der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts hielt der Informationsbegriff insbesondere durch die Molekularisierung der Genetik und die entstehende Kybernetik Einzug in die Biologie und avancierte zu einem der zentralen Begriffe der Lebenswissenschaften. Dass es sich dabei jedoch nicht um einen theoretischen Term handelt, sondern um einen schillernden Begriff, der innerhalb unterschiedlicher lebenswissenschaftlicher Paradigmen ganz verschiedenes bedeutet, lässt sich besonders deutlich am Beispiel der Biosemiotik und der Synthetischen Biologie aufzeigen. In beiden Paradigmen sind mit dem Informationsbegriff und dessen semantischem Feld auch diverse Erklärungsansprüche verbunden, die im vorliegenden Band einer wissenschaftsphilosophischen Kritik unterzogen werden.
Häftad, Tyska, 2020
564 kr
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Der Band versammelt Beiträge, die sich mit ethischen, anthropologischen und wissenschaftstheoretischen Aspekten informationstechnologischer Anwendungen, insbesondere Big Data, befassen. In unterschiedlichen disziplinären Perspektiven werden die Auswirkungen dieser Technologien auf Individuum, Gesellschaft und Wissenschaft in den Blick genommen.
Häftad, Tyska, 2023
716 kr
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Das vorliegende Buch zielt darauf ab, die verschiedenen Konzeptionen des „Menschen“, die eng mit der Produktion von anthropologischem Wissen in einem technowissenschaftlichen Umfeld verbunden sind, zu untersuchen. Hierfür sollen historische und philosophische Perspektiven auf die anthropologische Frage, die den Technowissenschaften des 21. Jahrhunderts innewohnt, zusammen gebracht werden und ein Beitrag zur aktuellen historischen und philosophischen Debatte über die kognitiven, produktiven und anthropologischen Modi geleistet werden. Die unterschiedlichen Problematisierungen, die dabei relevant sind, drehen sich um die Fragen: Ist die technowissenschaftliche Wissensproduktion immer mit einem bestimmten Bild des Menschen verbunden? Inwieweit sind die zugeschriebenen Eigenschaften des Menschen konstitutiv für die Entwicklung der Technowissenschaft? Welche Rolle spielt das (vergeschlechtlichte) Konzept „Mensch“ in den modernen Wissenschaften? Und wie ändert sich das Menschenbild epistemologisch und praktisch?
Häftad, Tyska, 2025
513 kr
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Schlüsseltechnologien wirken auf andere Technologien, die sich entwickeln oder schon existieren und verändern diese. Die Voraussetzung hierfür ist, dass es überhaupt parallel existierende Technologien gibt, sonst gäbe es nichts zu verbessern oder zu ermöglichen. Überlappende Innovationszyklen bringen parallel existierende Technologien mit vergleichbaren Funktionalitäten hervor, weshalb die Diskussion ihrer Beziehungen untereinander von Interesse für Technikgestaltung wie für Technikfolgenabschätzung ist. Das kann z.B. anhand der Energiewende und der Digitalisierung gezeigt werden. Eine zu schnelle Rücknahme von zwei parallelen Technologen bei der Energieversorgung hätte den rechtzeitigen Ausbau einer weiteren parallel existierenden Technologie, eben die der erneuerbaren Energien, erfordert. Deren zu später Einsatz und deren mangelnde Digitalisierung dürften Mitursachen der gegenwärtigen Energiekrise sein. Parallele Technologien müssen daher schon existieren, wenn man Technologien gleich von vorneherein als reversibel gestalten möchte. Reversible Technologien sind solche, die man zurücknehmen kann, d.h. sie können abgeschaltet, abgebaut und ggf. durch bestehende neue Technologien ersetzt werden. Angeblich irreversible Technologien stellen eine Belastung dar. Der Autor entwickelt und diskutiert eine Typologie der Rücknehmbarkeit resp. Reversibilität anhand von alternden und irreversiblen Technologien. Er schlägt vor, Reversibilität als ein Wertekriterium der Technikbewertung zu etablieren und stellt einige Überlegungen zur Gestaltung von reversiblen Technologien vor. Für die Analyse von Technologien findet sich ein erster Ansatz in einer Logik der technologischen Durchführbarkeit, da damit Widerspruchstypen sichtbar gemacht werden können – Widersprüche, wie sie in Technologien selbst als auch bei der Wechselwirkung zwischen parallel existierenden Technologien auftreten können.