Felsmechanik und Ingenieurgeologie Rock Mechanics and Engineering Geology. Supplementa – serie
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Beim Entwurf von Widerlagern fUr Talsperren ist es von Bedeutung, daB man sich tiber Art und GroBe der Beanspruchung des Gebirges in der Umgebung des Widerlagers einigermaBen im klaren ist. Das Auftreten von Zugspannungen z. B. bedeutet ja im allgemeinen, daB sich der Kluftkorperverband des Gebirges lockert und daB als weitere Folge der Druck des eindringenden Wassers wirksam wird. Durch die Wahl des Bauplatzes und eines geeigneten Winkels der Krafteinleitung sowie durch geeignete VersHirkungsmaBnahmen kann man die Verhaltnisse unter Umstanden giinstiger gestalten. Da im vorliegenden FaIle beabsichtigt ist, allgemein giiltige Unterlagen zur Gewinnung einer Ubersicht zu schaffen, kann man den Modellversuch zunamst nimt fur einen bestimmten Kluftkorperverband durchfuhren, sondeI'll muB mit isotropem Modellmaterial arbeiten. Von vornherein ist dabei jedoch klar, daB man die fUr das Kontinuum erhaltenen Spannungen nicht direkt auf das wirkliche Gebirge tiber- tragen kann. Man bentitzt die am Modell gemessene Spannungsverteilung lediglich dazu, um die Reaktion des im praktischen FaIle vorliegenden Kluftkorperverbandes auf eine solche Beanspruchung zu beurteilen. II.Voriiberlegungen In jedem ebenen Schnitt durch ein Talsperrenwiderlager senkrecht zu dessen Auflagerlinie herrscht ein ebener Verformungszustand, der bekanntlich an einem ebenen Modell mit entsprechendem ebenen Spannungszustand studiert werden kann. Zur Losung des Problems bietet sich deshalb besonders der ebene spannungsoptische Modellversuch an.
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Der diesjährigen Tagung des Salzburger Geomechanik-Kreises haben wir den Namen Ludwig-Föppl-Kolloquium gegeben; wir wollten damit diesen Pionier der Geomechanik und Mitbegründer unserer Kolloquien aus Anlaß seines 80. Geburtstages, den er am 27. Februar 1967 beging, in besonderer Weise ehren. Zu einer Zeit, da noch keineswegs abzusehen war, ob dem Gedanken einer in Gemeinschaft erarbeiteten Synthese zwischen Geologie, Geophysik, Ingenieur- und Bergbauwissenschaften Erfolg oder Mißerfolg beschieden sein würde, hat sich Ludwig F ö P P I mit dem Gewicht seines Namens und mit der ihm eigenen Aktivität zu unseren Geomechanik-Bestrebungen bekannt, und es ist unser Stolz, daß dieser Forscher bei seiner Jubiläumsvorlesung an der Technischen Hochschule in München die Geomechanik selbst ein Hauptarbeitsgebiet seiner reifen Jahre genannt hat. Allein die unserem Kreise gewidmeten Beiträge sind für die Entwicklung unserer jungen Wissenschaft grundlegend gewesen und haben richtungweisende Impulse gegeben, aus denen vieles weitere erwachsen konnte. Viele Teilnehmer dieses Kollo quiums erinnern sich noch gerne der Vorträge über spannungsoptische Versuche an geschichtetem Material (1955), den Übergang von der Haftreibung zur Gleitreibung (1955), elastische Spannungszustände in Körpern mit ebenen Schnitten (Klüften) (1957), die Formänderungsarbeit als Kriterium für die Standsicherheit von Stol len (1957) und über Störungen des Spannungszustandes in der Umgebung eines Druckstollens durch Spalten (1957); über den Bodendruck unter einem belasteten Fundamentbalken (1958); die Sprengwirkung des Porenwassers beim Druckversuch (1958) und die Untersuchung der Standfestigkeit von Stollen nach der Methode der kleinen Schwingungen (1958); zusammen mit Sonntag überSpannungen im Gebirge mit plattenförmigem Aufbau (1957), über angeheftete Stützmauern mit
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Auf Anregung einiger jiingerer Kollegen fand im AnschluB an das Ludwig- Foppl-Kolloquium der Osterreichischen Gesellschaft fUr Geomechanik am 28. Okto- ber 1967 in Salzburg eine Aussprache iiber rheologische Probleme der Geomechanik statt, welche von der Abteilung Felsmechanik am Institut fUr Bodenmechanik und Felsmechanik der Universitat Karlsruhe gemeinsam mit der Osterreichischen Gesell- schaft fUr Geomechanik veranstaltet wurde. An die einleitenden Vortrage schloB sich eine lebendige Wechselrede an, welche so viele und interessante Kontakte zwischen den von den einzelnen Teilnehmern vertretenen Arbeitsgebieten anspringen lieB, daB es den Herausgebern wert er- schien, die ganze Aussprache, zwar in konzentrierter Form, im wesentlichen aber doch vollstandig, wiederzugeben. Fiir die umsichtige Mitarbeit bei der Vorbereitung und DurchfUhrung des Kol- loquiums sowie bei der Redigierung der Diskussionsbeitrage gebiihrt Herrn Dipl. -Ing. H 0 fm ann, Karlsruhe, besonderer Dank. Leopold M ii 11 e r-Salzburg Inhaltsverzeichnis Einleitende Vortriige Leipholz, H. : Grundlagen der Rheologie ...Langer, M.: Grundbegriffe der Rheologie und ihre Anwendbarkeit bei der Verformung von Gebirgskorpern ...9 Zisminsky, U. : Rheologie und Felsmechanik aus geologischer Sicht ...2L Korner, H. : Kinematische Betrachtungen zum Rankineschen Spannungszustand in der geneigten, kriechenden Schicht ...33 AU88prache 1. Begriffe 55 Elastisch - plastisch - viskos - FlieBen - Kriemen II. Kin e mat i s c h e K r i e c h the 0 r i e ...64 Frage der Standsimerheit - Probleme des Stoffgesetzes und der Bruchbedingungen III. Probleme des GroBenbereiches ...70 Kontinuum - Diskontinuum - Bestimmung von Gesteins- und Gebirgsparametern Felsmechanik u. Ingenieurgeol. , Suppl. V.
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