Gesundheitssystemforschung – serie
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Häftad, Tyska, 1985
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Wer sich mit der Entwicklung des Gesundheitszustands und der Gesundheitsversor gung in unserer Gesellschaft befaßt, wird zunächst sicher eher eine "objektivistische" Perspektive bevorzugen. Er wird Z.B. auf die Errungenschaften der modernen Hygiene und Medizin eingehen, ferner auf den Ausbau der Krankenanstalten und des Netzes von Arztpraxen, und schließlich wird er die Entwicklung des Krankenversicherungs wesens schildern, das zum mindesten in unserem Lande eine weitgehende Versorgung auch der unteren Einkommensschichten ermöglicht. Allerdings wird er nicht nur Posi tives berichten. Unser Gesundheitssystem ist ins Gerede gekommen. Kritisiert wird einerseits die explosive Kostenentwicklung. Dabei taucht die Frage auf, ob die partiell, aber eben nur partiell von Marktmechanismen abgekoppelte Gesund heitsversorgung nicht in Gefahr gerät, der Verschwendung anheim zu fallen. Denn der Patient, der für fast alle in Anspruch genommenen Leistungen versichert ist, hat kei nen Anlaß, sich sparsam zu verhalten. Daß er langfristig durch seinen Aufwand zur Erhöhung der Versicherungsabzüge beiträgt, bestimmt nicht sein aktuelles Handeln. Dadurch bremst er aber auch nicht das Verhalten seiner Partner, die durchaus ökono mische "Wachstumsinteressen" verfolgen, z.B. die pharmazeutische Industrie oder auch manche Ärzte, die z.B. durch Anschaffung teurer technischer Geräte ihre Angebotspa lette vergrößern und zu nutzen versuchen; d.h. die Regulierung des Angebots durch die Nachfrage funktioniert nicht. Zum anderen wird immer wieder behauptet, daß trotz eines scheinbar lückenlosen "sozialen Netzes" in der Gesundheitsversorgung "soziale Ungleichheit" existiere. Angehörige höherer Schichten hätten bessere Chancen, etwas für ihre Gesundheit zu tun, als etwaArbeiter und Arbeiterfrauen.
Häftad, Tyska, 1986
524 kr
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Häftad, Tyska, 1986
559 kr
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Häftad, Tyska, 1986
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Häftad, Tyska, 1987
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Häftad, Tyska, 1987
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Die Gesundheitspolitik in der Bundesrepublik Deutschland wird insbesondere in den letzten 10 Jahren von dem Dilemma geprägt, einerseits den Anstieg der Aus gaben im Gesundheitswesen zu dämpfen und andererseits den medizinischen Fort schritt in Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitszustandes der Bevölke rung umzusetzen. Für die Lösung dieses Dilemmas kommt der Frage, bis zu wel cher Kostenhöhe solche Maßnahmen durchgeführt werden sollten, eine zentrale Rolle zu. Sie steht daher auch im Mittelpunkt einer nahezu verwirrenden Fülle wissenschaftlicher Publikationen, die auf verschiedenen Konzeptionen beruhen und zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Ein weiteres Charakteristikum dieser Veröffentlichungen ist, daß meist nur Teillösungen erarbeitet werden. Diese Arbeit stellt den Versuch dar, aus den vorliegenden Ansätzen und Modellen zu Teilbereichen der oben dargestellten Frage eine in sich geschlossene Konzep tion für die Bewertung gesundheitspolitischer Maßnahmen zu entwerfen, die unter Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten des Gesundheitswesens in der Bundesrepublik Deutschland operationalisiert werden kann. Ziel der Arbeit ist es also, die theoretische und vor allem die empirische Basis der gesundheitspoli tischen Entscheidungen zu erwei terno Der Grundstein der Arbeit wurde während meiner Tätigkeit als Assistent von Prof. Dr. Maria Blohmke am Institut für Sozial- und Arbeitsmedizin der Universi tät Heidelberg gelegt. In dieser Zeit konnte ich mich in die Gebiete der Sozialmedi zin und der Epidemiologie einarbeiten, die für die Zielsetzung der Arbeit eine we sentliche Bedeutung besitzen. Frau Prof. Dr. Maria Blohmke hat mich dabei als verständnisvolle und stets gesprächsbereite Mentorin nachhaltig gefördert.Dafür schulde ich ihr großen Dank.
Häftad, Tyska, 1987
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Das Buch befasst sich mit der fallbezogenen Spezifikation der Krankenhausversorgung. Behandelt werden Theorie, Methoden und Ansatze von Produktdefinitionen aus dem Krankenhaus-, Pflege- und dem ambulanten Bereich sowie deren Bewertung und Interpretation. Fur amerikanische Krankenhauspatienten werden die Diagnosis-Related Groups (DRGs) empirisch analysiert, mit anderen Klassifikationen verglichen und die Wirkung einer Einfuhrung zur Krankenhausfinanzierung untersucht. Fur Krankenhauspatienten aus der Bundesrepublik Deutschland wird mit mehreren Datensatzen ein regressionsanalytisches Verfahren, der "Lineare Verweildauer-Index" entwickelt. Der Einsatz zur Finanzierung und zum Wirtschaftlichkeitsvergleich wird gezeigt. Ergebnisse einer Befragung von Krankenhausarzten, die deutliche Handlungsspielraume bei der Verweildauer angeben, unterstreichen die Relevanz des fallstandardisierten Verweildauer-Vergleichs.
Häftad, Tyska, 1988
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Die zunehmende Informationsflut macht auch im Krankenhauswesen den Einsatz von EDV-Systemen unumgänglich. Dieses Buch beschreibt den sinnvollen Einsatz dieses "neuen" Informationssystems in der Krankenhausverwaltung und -organisation, welche Ziele mit der EDV-Unterstützung verfolgt werden, welche Auswirkungen sich dadurch für das Krankenhaus und seine Verwaltung ergeben und wie letztlich die EDV-Systeme bewertet werden können. Besonderes Augenmerk wird dabei auf eine erschöpfende Darstellung der Beurteilungskriterien, der Beurteilungsmethodik sowie auf die Auswirkungen auf den "Humanfaktor" im Krankenhaus gelegt. Aus dem Blickwinkel dieser Zielsetzungen werden die wichtigsten Hard- und Software-Systeme beurteilt. Schließlich wird auf die Durchführung der Evaluation eingegangen, wobei der Schwerpunkt der Beurteilung auf dem Planungsstadium liegt. Das Buch vermittelt Krankenhausträgern, Krankenhausmanagement und allen in der Krankenhausverwaltung tätigen Mitarbeitern einen umfassenden Überblick über den Aufbau, die Ziele, Auswirkungen und Beurteilung von EDV-gestützten Krankenhausinformationssystemen.
Häftad, Tyska, 1991
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Der Begriff "Public Health" ist geprägt von den amerikanischen Schools of Public Health und läßt sich nicht unmittelbar ins Deutsche übertragen. Die Aufgaben im Bereich Public Health beinhalten die Analyse, Bewertung und Organisation von Ursachen, Entwicklungen und Maßnahmen, die die Gesundheit der Bevölkerung oder größerer Bevölkerungsgruppen betreffen. Public Health berücksichtigt sowohl Aspekte der biologisch-naturwissenschaftlich geprägten Medizin als auch der sozial- und verhaltensorientierten und ökonomischen Leitwissenschaften. In diesem Bereich bestehen in der Bundesrepublik erhebliche Defizite, die bereits erkannt wurden und zur Einrichtung bzw. Planung entsprechender Zusatzstudiengänge an verschiedenen Universitäten geführt haben. Hier setzt das vorliegende Buch an. Es stellt wichtige Forschungsfelder im Bereich Public Health exemplarisch an deutschen Arbeitsbeispielen vor und vermittelt einen Einblick in die Thematik und Arbeitsweise. Der an Forschungsfragen und Forschungsförderung auf diesen Gebieten Interessierte kann sich anhand dieses Buches umfassend über eine Thematik informieren, deren forschungspolitische Bedeutung ständig wächst. Das Buch ist ebenfalls für Studium und Unterricht geeignet. Zahlreiche Hinweise auf weiterführende Literatur regen zum Selbststudium an.
Häftad, Tyska, 2011
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Häftad, Tyska, 2012
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Untersucht die Aussagekraft epidemiologischer Studien zum Thema "Wirkung vonUmweltfaktoren auf die menschliche Ge- sundheit". Dargestellt wird, welche Zusammenh{nge zwischen Umweltkontaminanten und Gesundheit der Bev|lkerung auf der Basis epidemiologischer Studien gesichert, hinreichend ge- st}zt, m|glich oder nicht belegt erscheinen. Au~erdem wurde herausgearbeitet, wo die Chancen, aber auch Problemzonen epidemiologischer Arbeit zu umweltmedizinischen Fragestel- lungen liegen.