Handbuch Deutschsprachig-jüdische Literatur seit der Aufklärung. Neue Forschungszugänge in Paradigmen – serie
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Handbuch Deutschsprachig-jüdische Literatur seit der Aufklärung Bd. 3: Sprachkulturen
Inbunden, Tyska, 2024
1 378 kr
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Das Handbuch bietet eine anhand von 6 Paradigmen entfaltete Darstellung deutschsprachig-jüdischer Literatur seit der Aufklärung. Ausgangspunkt ist die These, dass jüdisches Denken und deutschsprachig-jüdische Literatur nicht primär assimilatorisch an literarischen und wissenschaftlichen Entwicklungen im deutschsprachigen Raum partizipierten, sondern diese in dialogischer Weise und Impulse gebend maßgeblich mitkonstituiert haben. Der Band Sprachkulturen befasst sich mit den politischen und kulturellen Bedingungen, unter denen die deutsche Sprache in jüdischen Lebenswelten geteilt wurde und ihre Literatur sowie die Praxis jüdischer Mehrsprachigkeit prägte. Er analysiert exemplarisch diese Sprachkulturen im jeweiligen historischen Gegenüber zur Deutschsprachigkeit der Mehrheitsgesellschaft und als produktiven literarischen Ausdruck jüdischer Selbstbehauptung und jüdischen Selbstverständnisses.Dies ist ein Open-Access-Buch.
Handbuch Deutschsprachig-jüdische Literatur seit der Aufklärung Bd. 4: Geschichtsdenken
Inbunden, Tyska, 2026
2 106 kr
Kommande
Als Heinrich Heine 1822, während seiner kurzen Beteiligung am Projekt der „Wissenschaft des Judentums“, mit der Niederschrift seiner als Fragment veröffentlichten Erzählung Der Rabbi von Bacherach begann, signalisierte er ein literarisches Geschichtsbewusstsein, das demjenigen einer strukturierten jüdischen Historiographie um Jahrzehnte voraus war. Literarische Formen historischer Selbstvergewisserung, nicht selten charakterisiert durch mehr oder weniger hintergründige Analogien (etwa der Juden Deutschlands mit denen Spaniens vor und während der Inquisition) machen einen bedeutenden Teil der deutschsprachig-jüdischen Literatur vor allem des 19. Jahrhunderts aus. Doch das Spektrum reicht viel weiter. In der ursprünglich christlichen Legende vom Ewigen Juden fand jüdische Geschichtsschreibung eine ambivalente Form der Bewältigung historischer Existenz wie Marginalität des Judentums, wie dann aber auch immer stärker die literarische Rekapitulation der jüdischen Geschichte im deutschsprachigen Raum und zusehends auch die Zeitgeschichte selbst in den Vordergrund traten. Das gilt nicht zuletzt auch für die Emigration und den Holocaust, den in der deutschsprachig-jüdischen Literatur nicht zufällig jüdische Autorinnen und Autoren als erste offen thematisierten. Der Band umfasst fünf thematische Blöcke: I. Übergeschichtlichkeit; II. In die Geschichte gefallen; III. Im Zyklus der Analogien; IV. Literatur als Geschichte und V. Geschichte als Literatur.Dies is ein Open-Access-Buch.