Rom und Protestantismus - Schriften des Melanchthon Zentrums in Rom – serie
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Del 1 - Rom und Protestantismus - Schriften des Melanchthon Zentrums in Rom
Rombilder im deutschsprachigen Protestantismus
Begegnungen mit der Stadt im "langen 19. Jahrhundert"
Häftad, Tyska, 2012
582 kr
Tillfälligt slut
"Rombilder" sind beides: konkrete Bilder einer konkreten Stadt (gemalte oder erinnerte Bilder) und zugleich vielschichtige Sprachbilder und Metaphern. Dieser Band bewegt sich genau an der Schnittstelle, an der sich aus der konkreten Begegnung mit der Stadt Rom ein verarbeitetes Rombild in der Theologie, im Geistesleben und im Kunstschaffen des Protestantismus entwickelt. Der Untersuchungszeitraum beginnt im späten 18. Jahrhundert, weil zu dieser Zeit die konkrete Begegnung mit Rom neu an Bedeutung gewinnt. Er endet mit den Jahren um den Ersten Weltkrieg, der eine tiefe Zäsur darstellt. In dieser Zeit gewinnt umgekehrt auch die Präsenz von Protestanten in der Ewigen Stadt eine gewisse Konsistenz, die Aspekte des kulturellen Lebens prägte. Demnach kombinieren die Autoren der hier gesammelten Beiträge zwei methodische Zugänge: einerseits einen Theologie- und Theologen-zentrierten Zugriff mit Beiträgen zu einzelnen "großen" Gestalten, die Eindrücke von Rom verarbeiteten. Andererseits die römische Perspektive: Künstler und Intellektuelle, aber auch einfache Leute, die nach Rom kamen und für die das protestantische Bekenntnis mehr oder minder prägend war. Auf diese Weise wird der deutschsprachige Protestantismus in seiner ganzen Breite wahrgenommen. Die entstehenden kulturellen Interaktionen werden in unterschiedlichen Feldern und von unterschiedlichen Fachleuten untersucht, vor allem in den Bereichen Kunst, Literatur, Wissenschaft und Theologie. Der Band ist entstanden aus der Zusammenarbeit des Deutschen Historischen Instituts in Rom mit dem Melanchthon-Zentrum, dem protestantischen Studienzentrum in Rom.Die Reihe Rom und Protestantismus erscheint in Zusammenarbeit mit dem Verlag Claudiana SRL, Turin.
Del 2 - Rom und Protestantismus - Schriften des Melanchthon Zentrums in Rom
Umstrittene Ökumene
Katholizismus und Protestantismus. 50 Jahre nach dem Vatikanum II
Häftad, Tyska, 2013
582 kr
Tillfälligt slut
Der Dialog zwischen der römisch-katholischen Kirche und den Kirchen der Reformation befindet sich, nach Meinung der erheblichen Mehrheit der Beobachter, in einer schwierigen Lage. Im Zentrum der Debatte liegt die Frage nach den unterschiedlichen Modellen der christlichen Einheit. Dieses Problem findet bekanntlich seine Zuspitzung in der Behauptung Roms, die Kirchen der Reformation seien keine Kirchen "im eigentlichen Sinne". Die in diesem Band versammelten Aufsätze stellen einen Versuch dar, diese Problematik anhand des Erbes des 2. Vatikanums und seiner ökumenischen Rezeption zu hinterfragen, und zwar im Kontext der heutigen religiösen und weltanschaulich pluralistischen Gesellschaft. Acht Theologen beider Konfessionen, aus verschiedenen Ländern Europas stammend, beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Aspekten der Fragestellung. Unter anderem wird die eigentliche Rezeptionsgeschichte des Konzils behandelt, sowie Einsichten zur Debatte über die Modelle der kirchlichen Einheit geliefert. Im Vordergrund stehen die ekklesiologischen Implikationen vom § 8 der Konzilskonstitution Lumen Gentium und ihre Wirkungsgeschichte. Die Autoren konzentrieren sich in ihrer Untersuchung teils auf einige Aspekte der gegenwärtigen katholischen Theologie und deren Auswirkungen auf den Dialog der Kirchen, teils heben sie die ökumenischen Züge der "vorpäpstlichen" Theologie Joseph Ratzingers hervor. Zudem wird die ökumenische Lage im Kontext des interreligiösen Dialogs analysiert und eine Auswertung der Debatte und der möglichen Entwicklungen aus der Perspektive einer evangelischen Diasporakirche präsentiert.Die Reihe Rom und Protestantismus - Schriften des Melanchthon-Zentrums in Rom wird von den Verlagen Mohr Siebeck (Tübingen) und Claudiana (Turin) gemeinsam verlegt.
Del 3 - Rom und Protestantismus - Schriften des Melanchthon Zentrums in Rom
"Monotheismus, ein ganz leeres Wort?"
Versuche zur Monotheismustheorie Erik Petersons
Häftad, Tyska, 2018
670 kr
Tillfälligt slut
Recht und Grenzen der Kategorie des Monotheismus werden in der Forschung in jüngerer Zeit intensiv diskutiert. Dies betrifft eine Reihe von Gebieten, etwa die biblische Exegese, die Kirchengeschichte vor allem der Spätantike und die systematische Theologie. Erik Peterson ist einer der ersten, die sich im 20. Jahrhundert mit dieser Kategorie befasst haben. Seine Monotheismus-Theorie ist Monotheismus-Kritik ‒ nicht nur des politischen Monotheismus, wie der Titel seines berühmt gewordenen Buches von 1935 lautet. Evangelische und katholische Theologen aus den Gebieten der Exegese, der Dogmatik, der Patristik und des Kirchenrechtes gehen in diesem Band seinen Theorien nach. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Phänomen und der Theorie der Akklamation in Spätantike und Gegenwart gewidmet. In den verschiedenen Beiträgen, die auf eine in Rom gehaltene, internationale Tagung zurückgehen, wird ein häufig erwähntes, jedoch selten erforschtes Kapitel der jüngsten europäischen Theologiegeschichte beleuchtet.
Del 4 - Rom und Protestantismus - Schriften des Melanchthon Zentrums in Rom
Petrusliteratur und Petrusarchäologie
Römische Begegnungen
Häftad, Tyska, 2020
928 kr
Tillfälligt slut
Petrus ist eine zentrale Gestalt des werdenden Christentums. Sie hat einen bedeutenden Zweig der Literatur geprägt, und es gibt schon früh eine ebenso bedeutende Lokaltradition in Rom. Allerdings interagiert das eine mit dem anderen nur punktuell und erstaunlich spät. Der vorliegende Band leuchtet den differenzierten Befund aus neutestamentlicher und kirchenhistorischer Sicht aus. Die Beiträge behandeln die frühe Petrusliteratur innerhalb und außerhalb des Neuen Testaments sowie die archäologische und kirchliche Petrustradition in Rom, wie sie seit dem zweiten Jahrhundert bezeugt ist. Die Frage nach der besonderen Stellung des Bischofs von Rom ist dabei nicht explizit Gegenstand, steht aber im Hintergrund der Untersuchung.
Del 5 - Rom und Protestantismus - Schriften des Melanchthon Zentrums in Rom
Paulusmemoria und Paulusexegese
Römische Begegnungen
Häftad, Tyska, 2023
1 162 kr
Tillfälligt slut
Der vorliegende Band befasst sich mit der Beziehung von Paulus zu Rom in historischer und wirkungsgeschichtlicher Perspektive. Damit tritt er neben den 2020 in derselben Reihe erschienenen Band zu Petrus, dem anderen wichtigen Apostel Roms und des stadtrömischen Christentums. Behandelt werden die einschlägigen literarischen und archäologischen Zeugnisse der Beziehung des Paulus zu Rom und deren Bedeutung für die Rezeption des Apostels in der Geschichte des Christentums. Als wichtige literarische Dokumente werden der Römerbrief des Paulus, dessen Beziehung zum stadtrömischen Christentum intensiv diskutiert wird, die Apostelgeschichte des Neuen Testaments, der 2. Timotheus- und der 1. Clemensbrief sowie Texte der Paulusrezeption des 2. und 3. Jahrhunderts behandelt. Weitere Beiträge sind der Paulusbasilika an der Via Ostiensis über dem Grab des Paulus, dem wichtigsten archäologischen Zeugnis für Paulus in Rom, und der Bedeutung der Paulusreliquie für den päpstlichen Machtanspruch gewidmet.