Theorie des Sozialen und kulturellen Wandels – serie
Visar alla böcker i serien Theorie des Sozialen und kulturellen Wandels. Handla med fri frakt och snabb leverans.
2 produkter
2 produkter
Häftad, Tyska, 2013
564 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
I Kausalität in der Geschichte Jede Wissenschaft konstituiert sich durch die Bestimmung ihres Gegen standes, seine Abgrenzung gegenüber anderen Gegenständen sowie durch die Definition von Begriffen und Methoden, die für seine Erforschung von besonderer Relevanz sind. Als in der griechischen Antike der Gegen stand der Natur reflexiv eingeholt wurde, vollzog sich eben diese doppelte Bewegung: "Natur" entstand als eigenständiger Bereich des Wissens zu gleich mit der Wissenschaft, die auf ihre Erforschung gerichtet ist und dafür spezifische theoretische Mittel bereithält, zugleich also mit der Philosophie der Natur. Es ist nicht allein die Naturphilosophie, sondern Philosophie schlechthin, die sich hier konstituiert, denn korrespondierend zum Begriff der Natur bildet sich ein neuer Begriff des Künstlichen heraus, unter den insbesondere die menschlichen Gestaltungen fallen, und der die Reflexionen über die geistig-kulturelle Lebensführung des Menschen in neue Bahnen lenkt. Der Schritt vom Mythos der Natur zur Philosophie der Natur markiert einen Dezentrierungsprozeß: Natur als Gegenstand des Philosophierens ist von Anfang an entzauberte Natur, ein Bereich von Ereignissen in der Welt, für den anthropomorphe, magisch-animistische Deutungen ausgedient haben und neuen, wissenschaftlichen weichen müssen. Natur, soweit sie unbelebt ist, ermangelt der Vernunft, des Bewußtseins, des Willens und der Wahrnehmung - das ist die radikale Einsicht dieser neuen Philosophie. Sicher, auch die Lebewesen bilden eine Teilklasse der Natur, und ihre Aktivitäten lassen sich als selbsttätig und bewußt, vielleicht sogar als willentlich beschreiben.
Häftad, Tyska, 2003
564 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Das Buch stellt die Frage, welche Rolle die konkreten Maschinen für die Entstehung des abstrakten Maschinenparadigmas spielten. Der systematische Zusammenhang zwischen der konkreten Ebene der Technikgeschichte und der abstrakten Ebene der Entwicklung der naturwissenschaftlichen Reflexion wird an der kategorialen Strukturentwicklung festgemacht. Die Homogenisierung von Raum und Zeit, sowie die entsprechende Quantifizierung der Kausalität, die sich in der Frühen Neuzeit zeigen, sind z.T. Resultat der vorlaufenden allgemeinen Mechanisierung. Diese kategorialen Entwicklungen mussten sich in der theoretischen Reflexion ausprägen, denn sie waren mit dem traditionellen Weltbild nicht mehr vereinbar. Die Wissenschaft der Physik bildet sich dabei auch als Reflexion auf die veränderten kategorialen Formen aus. Und das Maschinenpradigma drückt so die physikalische Identität der Weltmaschine und der menschlichen Maschinen aus.