Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 2,3, Universitat Duisburg-Essen (Historisches Institut), Veranstaltung: Rom und die Christen bis zum Ende der Verfolgungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Schuldfrage des Brandes anhand der Annalen zu untersuchen und den Zusammenhang zur Verfolgung der Christen zu uberprufen. Folglich beschaftigt sich die Arbeit mit der Fragestellung Inwiefern kann anhand der Annalen schlussgefolgert werden, dass Tacitus dem Kaiser Nero die Schuld am Brand Roms und die Christenverfolgung als Strafe fur diesen zugeschrieben hat?"e;. Demnach wird analysiert, in welchem Ausma diese Quelle als glaubwurdig erscheint und welche Aspekte moglicherweise als verzerrt oder widerspruchlich angesehen werden konnen. Um einen umfassenden Uberblick in das Thema zu bieten, widmet sich das erste Kapitel einer Biografie Neros und Tacitus'. Auf diese Weise wird eine erste Vorstellung bezuglich der beiden Hauptpersonen ermoglicht. Hierbei bieten vor allem die Werke von Sonnabend und Waldherr adaquate Anhaltspunkte. Damit einhergehend wird das zu analysierende Werk kurz und bundig vorgestellt und ebenfalls auf den Brand Roms eingegangen. Anschlie end erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Quelle. Demnach werden unter anderem die Aspekte des Namens Chrestiani, der Schuldfrage, des Vorgehens der Bestrafung und der Moglichkeit des Begrunders der Christenverfolgung untersucht. Fur die Analyse gilt die Quelle mit dem Titel Annalen von Tacitus als Hauptwerk. Unterstutzende Erkenntnisse liefern diesbezuglich unter anderem die Werke von Baudy, Fuchs, Lund und Meier. Schlussendlich rundet das Fazit die Arbeit mit den interpretierten Ergebnissen ab.