Zur Ambiguitaet des weiblichen Herrschers in der Liebestragoedie der englischen Renaissance
Das Phaenomen des "Wavering"
AvBirte Sause,Rüdiger Hillgärtner
Inbunden, Tyska, 2009
Del 19 i serien Studien Zur Germanistik Und Anglistik
786 kr
Tillfälligt slut
Beskrivning
Im «wavering» der weiblichen Herrscher artikulieren sich die Diskontinuitäten und Brüche, aber auch Hoffnungen und Visionen, die die krisenhafte Übergangszeit der gesellschaftlichen Rekonfiguration in England um 1600 charakterisieren. Das Schwanken schafft mentale und argumentative Freiräume, in welchen die Dramatiker ein transgressives Abweichen von unzulänglich gewordenen Normen und Konventionen vollziehen. Jede weibliche Herrscherfigur repräsentiert somit einen Lösungsvorschlag an das frühneuzeitliche Individuum, mithilfe welcher Strategien sich die Phase soziopolitischer Restrukturierung unter Umständen sozial erfolgreich bewältigen läßt.