Traudl lacht das Gluck
Der Bergpfarrer 527 - Heimatroman
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Beskrivning
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie lauft seit uber 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant fur Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefuhle, Sinn, Orientierung, Bodenstandigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit uber 400 Romane zeugen. Diese Serie enthalt alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert. Traudl Urbanek schloss um zwanzig Uhr ihren Friseurladen und begab sich in ihre Wohnung, die sich in der ersten Etage ihres Hauses befand. Seit zwei Wochen war sie wieder alleine in dem Haus. Ihre Freundin, Celine Jaugstetter, die sich von ihrem Mann getrennt und einige Zeit bei ihr gewohnt hatte, war in St. Johann auf Wohnungssuche gegangen, hatte Gluck gehabt und war fundig geworden. Sie hatte eine kleine Dachgeschosswohnung bezogen und pendelte tagtaglich nach Garmisch-Partenkirchen, wo sie einen eigenen Friseursalon betrieb. Seit Celine eine eigene Wohnung bezogen hatte, fiel Traudl das Alleinsein viel schwerer, als es vor dem Einzug ihrer Freundin der Fall gewesen war. Bis vor etwas mehr als anderthalb Jahren war Traudl mit einem Mann namens Bernhard Sauer liiert gewesen. Der hatte sie jedoch in niedertrachtiger Art und Weise betrogen, sodass sie einen Schlussstrich gezogen hatte. Seitdem hatte es in Traudls Leben keinen Mann mehr gegeben. Warum das so war, konnte Traudl selbst nicht sagen. Aber sie fuhlte sich plotzlich einsam in ihrer Wohnung. Die Abende verbrachte sie alleine vor dem Fernsehapparat. Sicher, tagsuber hatte sie ihre Kundschaft. Sie sehnte sich aber nach einem Partner, nach jemand, an den sie sich anlehnen konnte, der mit ihr alle Sorgen teilte, der fur sie da war. Sobald sie abends den Laden schloss, war ihr Leben grau und eintonig. Ihr Telefon klingelte. Sie warf einen Blick aufs Display und nahm das Gesprach an. Gru di, Celine. Hast du auch Schluss gemacht fur heut'. Ja