Im Essener Norden der 60er und 70er Jahre, zwischen Kiosken, Kneipen und Fuballstadien, wachst Schulabbrecher Uli im Schatten der Zeche Zollverein auf. Wahrend seine Umgebung von harter Arbeit und schragen Gestalten gepragt ist - einem speedsuchtigen Kommissar, klauenden Messdienern, Grafin Mariza in der Imbissstube, der AG nicht praktizierender Heterosexueller oder der geilen Schantalle - findet er in Geschichten ein Tor in andere Welten. Vor der rauen Kulisse des Ruhrgebiets geht es um mehr als ums tagliche Uberleben: um Freundschaft, um den Mut, gegen den Strom zu schwimmen, um schragen Humor - und um die Liebe zur Literatur. Bis zum ersten "e;Verlagsburo"e;, das nicht mehr ist als eine umgebaute Pommesbude, fuhrt diese ungewohnliche Lebensreise eines Traumers quer durch ein Revier, das sich standig neu erfindet - und in dem alles moglich scheint, wenn man sich nur etwas ausdenkt.