Amanda McGrey – författare
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Sherlock Holmes - Aus den Tagebüchern von Dr. Watson. Eine neue Kriminalgeschichten nach Motiven von Sir Arthur Conan Doyle. Was tut sich unter der beschaulichen Decke eines kleinen Dorfes? Wurde wirklich der Satan beschworen? Flüche beunruhigen die Bewohner und man munkelt viel über den Pfarrer. War es wirklich der Höllenfürst, der die Totenglocke der Kirche in Bewegung gesetzt hat? Der Bürgermeister schwört jeden Eid darauf. Was Sherlock Holmes dann aufdeckt, ist noch unglaublicher...
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Sherlock Holmes - Aus den Tagebüchern von Dr. Watson. Eine neue Kriminalgeschichten nach Motiven von Sir Arthur Conan Doyle. "Es ist einfach ungeheuerlich, wie Sie die junge Dame behandelt haben!" Aufgebracht schlug ich mit der flachen Hand auf den Esstisch. Sherlock Holmes lag halb in seinem Ohrensessel. Er angelte mit der rechten Hand nach der Times, die achtlos auf dem Boden lag. "Du meine Güte, Watson! Soll ich mich um ein paar Vögel kümmern, die vom Himmel fallen? Bin ich so tief gesunken?" Ich ließ mich in meinen Sessel Holmes gegenüber nieder. "Sie hätten es sich wenigstens bis zum Ende anhören können, statt " Das harte Pochen an der Haustür ließ mich verstummen. Auch Holmes horchte auf. Wir vernahmen die Stimme von Mrs. Hudson, dann die Schritte auf der Treppe und wenig später reichte sie meinem Freund ein Telegramm. "Das wurde eben abgegeben, Sir." Holmes rieb sich die Hände. "Telegramme sind in der Regel die Boten, die etwas für meine Gehirntätigkeit bringen!", rief er und riss den Umschlag hastig auf. Er überflog den kurzen Text und reichte mir das Formular. Neugierig las ich: Kommen Sie sofort nach Grow, Sussex. Es wird Sie interessieren. Lestrade. Holmes kicherte. "Ha, Watson! Wenn Lestrade schreibt, es würde mich interessieren, dann ist er mit seinem Latein am Ende!" Was uns dort erwartete und was dies alles mit den toten Vögeln zu tun hatte, konnten wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht vorstellen.
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Sherlock Holmes reichte mir die beiden Telegramme, die sein Interesse geweckt hatten. "Ein neuer Fall", fragte ich ihn? Er angelte seine Pfeife vom Kamin und begann sie zu stopfen. Ich griff zu meinem Zigarrenetui. "Darüber grüble ich die ganze Zeit", meinte er dann. "Wir müssen nach Crown Manor. Begleiten Sie mich?" "Aber alle Mal!", rief ich und griff nach dem Kursbuch im Regal neben mir. Und so begann ein merkwürdiger neuer Fall, um ein mysteriöses Schachspiel …
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Tyska, 201738 kr
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"Da ist Lestrade!", rief Sherlock Holmes aus.Direkt am Marble Arch stand der Scotland-Yard-Inspektor und schwenkte eine Laterne."Na, der scheint es ja eilig zu haben, Sie zu sehen", brummte ich verwundert. Lestrade kannte ich eigentlich meist eher überheblich. Nur im äußersten Notfall wandte er sich an meinen Freund.Holmes bedeutete dem Kutscher durch zweimaliges Klopfen an das Wagendach, anzuhalten. Die Räder knirschten im Sand des Straßenrandes. Der kleine Inspektor lief auf uns zu, als wir ausstiegen."Gut, dass Sie so rasch gekommen sind!", rief er aus. Holmes und ich blickten uns an. Was waren das für neue Töne?Mein Freund richtete die Augen auf den Beamten. "Lieber Lestrade, wenn Sie mich rufen, dann kann es sich nur um etwas völlig Außergewöhnliches handeln.""So ist es, Mr. Holmes. Nicht, dass Scotland Yard mit allem fertig werden könnte, was in der Ganovenwelt passiert. Nein, nein!" Er verhielt in seiner raschen Rede. "Aber …"Holmes schaute leicht amüsiert. "Aber was?"Lestrade wischte mit der freien Hand durch die Luft. "Sehen Sie sich das einfach an!"Er führte uns in die Finsternis des Regent''s Parks. Nachdem wir einige Büsche umrundet hatten, erkannten wir den Widerschein mehrerer Polizeilaternen. In deren Lichtkreis sah man eine verkrümmt liegende Gestalt.Als wir näher gekommen waren, rief Holmes aus: "Eine Frau!"Lestrade bestätigte das. "Sie ist erwürgt worden. Scheinbar nicht beraubt und auch nicht … na, Sie wissen schon."Mein Freund blieb stehen. "Was bringt Sie dann so aus der Fassung, lieber Lestrade? Scotland Yard halte ich schon für fähig, einen Mord zu klären."Der kleine Inspektor nickte eifrig. "Schon, schon, nur … es ist etwas ganz Komisches."Es begann zu nieseln und die im Nachtwind flackernden Laternen warfen bizarre Schatten auf das markante Gesicht von Sherlock Holmes."Die Tote ist barfuß!", platzte der Inspektor heraus."Was?", rief ich verblüfft aus. "Aber – man wird ihre …"Lestrade schüttelte den Kopf. "Das ist es ja! Alles ist vorhanden. Die Kleidung komplett. Die Handtasche und der Stockschirm sind ebenfalls da. Aber die Schuhe und die Strümpfe sind weg. Nicht auffindbar. Vier Polizisten haben die Umgebung weiträumig abgesucht.""Das ist allerdings seltsam", vernahmen wir Holmes'' Stimme. "Sie ist erwürgt worden, sagen Sie?""So ist es!"Sherlock Holmes stand eine Zeit lang nachdenklich da. Der Regen nahm zu. "Nun", kam es endlich über seine Lippen, "dann lassen Sie uns sehen."Wir traten in den Kreis der Lampen. Sofort machte sich Holmes daran, den Bereich neben der Leiche zu untersuchen. Zuletzt stöhnte er auf. "Eine Hammelherde hätte nicht mehr Spuren zerstören können. Sie lernen es nie, Lestrade."Der Inspektor verzog beleidigt das Gesicht. "Es musste ja schnell nachgesehen werden, ob noch ein Fünkchen Leben in ihr war."Holmes sah hoch und gab mir einen Wink. Dabei zog er eine der Laternen näher heran. Er deutete auf die Fußsohlen der Toten. "Wie interpretieren Sie das, Doktor?"Ich bückte mich und nahm die Sohlen genau in Augenschein. Sie zeigten sich schmutzig und dunkel gefärbt."Fühlen Sie mal", forderte Holmes mich auf. Ich tat es."Sie sind äußerst hart", staunte ich.
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Sie ging in die Kapelle und stieg in das Bild.Bild vorhanden – Doria fort – völlig irrational!Bin um 11 Uhr 30 bei ihnen. SpencerIch schaute von dem Brief auf, den Holmes mir über den Frühstückstisch geschoben hatte."Er kam mit der Frühpost, Watson."Ich schüttelte den Kopf. "Was soll man damit anfangen?"Sherlock Holmes begann, gemächlich seine Morgenpfeife zu stopfen. "Warten wir ab, was Mr. Spencer uns außer diesen Bruchstücken in dem Schreiben noch zu sagen hat. Spekulieren würde immer in die falsche Richtung führen."Ich lud mir noch eine Portion Spiegeleier auf den Teller. Mrs. Hudson hatte uns wieder ein hervorragendes Frühstück gezaubert.Ferner Donner zeugte von einem aufziehenden Unwetter an diesem Oktobermorgen des Jahres 1894.Meine Kriegsverletzung hatte den Wetterumschwung bereits lange angekündigt. Jetzt war es soweit.Der Himmel bezog sich und bald klatschten – unterbrochen von Donner und Blitz – die ersten fetten Regentropfen gegen die Scheiben unseres gemütlichen Heims in der Baker Street 221b.Ich muss gestehen, ich fühlte mich richtig geborgen.Die alte Wanduhr wies uns die Zeit. Es waren noch gut zwei Stunden, bis dieser mysteriöse Mr. Spencer eintreffen würde.Da vernahmen wir die Türglocke und bald erschien Mrs. Hudson mit einem Telegramm.Holmes nahm die Pfeife aus dem Mund und brummte: "Von Mycroft … Himmel, muss denn das Empire immer brennen?"Er riss den Umschlag auf und las.Endlich meinte er: "Hören Sie sich das an, guter Doktor. Lady Curson verschwunden. Katastrophe. Papiere verschollen. Brauche Dich! – Mycroft." Er lachte leise auf. "Als Nachsatz steht hier: Sofort!"Ich nahm einen Schluck Kaffee – wir beide liebten das territoriale Getränk mehr als das der Insel – und bemerkte dann: "Wenn Bruder Mycroft Sie ruft, ist es immer ernst."
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Es war zu grotesk!Wie versteinert standen Sherlock Holmes und ich da. Auch Lestrade schien – trotz seiner langen Dienstjahre bei Scotland Yard – wie unfähig, etwas zu tun.Der fahle Mond brach sich einen Weg durch die Wolkendecke und gab dem Szenario noch einen grausigeren, unheimlicheren Ausdruck, als die Polizeilaternen es vermochten."Herr des Himmels!", hauchte ich. "Wer tut so was?" Meine Stimme schien nicht mir zu gehören.Ich vernahm nur Holmes schnaufenden Atem. Den Kopf in den Nacken gelegt, starrte er auf das über drei Meter hohe, rohe Kreuz, an dem nackt der Leichnam von Sir Archibald Orston hing.Ohne Augen, grausig verstümmelt, angenagelt … Kleine Blutbahnen suchten sich den Weg über den rauen Senkrechtbalken und sammelten sich zu einer dunkelroten Pfütze am Fuße des Marterinstrumentes. Das Licht der Blendlaternen warf bizarre Reflexe in das Nass.(Noch heute, viele Jahre danach, wenn ich in meinen Aufzeichnungen lese, wird mir übel.)Holmes räusperte sich."Wie lange hängt er schon da?"Lestrade hob ein wenig die Arme. "Lady Elenor Orston fand ihn vor etwa drei Stunden.""Dann sind Sie jetzt erst hier?", fragte Holmes merkwürdig berührt."Na ja", beeilte sich der Inspektor zu sagen. "Erst wurde die Bezirkspolizei benachrichtigt. Bis die Meldung zu mir kam … dann musste ich nach Chelsea raus …""Schon gut", winkte mein Freund ab. "Bringen Sie mir eine Leiter.""Eine Leiter?""Nun machen Sie schon, Lestrade. Ich muss mir den Toten näher ansehen.""Wir könnten ihn runter holen.""Eine Leiter!", wurde Sherlock Holmes unwirsch.Es dauerte noch etwas, bis zwei Constable eine lange Holzleiter anschleppten.Sherlock Holmes stieg nach oben und inspizierte wohl eine viertel Stunde lang den Leichnam. Als er herabkam, sagte er: "Diese wüsten Bissspuren, wie von einem Krokodil, die sind sehr merkwürdig."Lestrade nickte eifrig. "Ich sah schon, dass der linke Arm fast abgetrennt ist, und ein Bein sieht schlimm aus."Holmes sah sich um.In diesem Moment vernahmen wir ein Rauschen. Es kam von oben. Unsere Köpfe zuckten zum Himmel, aber wir konnten nichts erkennen. Ich hatte den Eindruck, als sei ein riesenhafter Vogel über das Anwesen geglitten.Sogleich kam mir die mysteriöse Zeitungsmeldung von vor zwei Tagen in den Sinn.Ein Landarbeiter behauptete steif und fest, ein gewaltiger Flugdrache sei in der Dämmerung über ihn hinweggeflogen. Von dem Luftzug der Flügel sei er aus dem Gleichgewicht geworfen worden.Eiskalt lief es mir den Rücken hinunter. Die Verletzungen passten zu der Geschichte.Die Stimme meines Freundes riss mich aus den Gedanken."Wieso hat niemand etwas bemerkt? Von den Nachbarn? Die Straße dort … Es muss noch fast hell gewesen sein, als es passierte. Das gewaltige Kreuz – das Annageln … es kann nicht so einfach vonstattengegangen sein."Der Inspektor zuckte die Achseln. "Das Hausmädchen hatte frei. Lady Elenor hielt sich bei Bekannten in London auf.""Wo ist das Hausmädchen?"Lestrade deutete zum Haus. "Drinnen. Bei der Lady. Beide sind völlig fertig."Holmes sog die Nachtluft ein. Es wurde kühl."Stammt das Hausmädchen von hier?"Lestrade schüttelte den Kopf. "Aus Jamaika. Sie ist mit den Orstons herübergekommen. Vor zwei Jahren. Der Sir war Attaché in Jamaika."Jamaika", dehnte Holmes. "So, so."Er hob den Kopf und schaute noch einmal zu dem Kreuz. Bedrohlich – ja fürchterlich wirkte es gegen den Nachthimmel."Ich will die Damen sprechen."
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Tyska, 2019105 kr
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Ob See-, historische oder geheimnisvolle Abenteuer – all das finden Sie in dieser umfangreichen Box.
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10 Kriminal-Geschichten mit Finesse und Hochspannung
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Sherlock Holmes und Dr. Watson gehören zu den genialsten Privatdetektiven der Kriminalgeschichte. Diese Box enthält die ersten 10 Kriminalfälle der beiden weltberühmten Ermittler zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
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Im schönen Sauerland, irgendwo bei Arnsberg, liegt die Seniorenresidenz "Abendgold". Dort lebt man als große Familie zusammen. Und wenn es einmal Streit gibt, weiß Residenzleiterin Cornelia Habermann den Frieden zu wahren. Sie fürchtet sich vor nichts und niemandem, schon gar nicht vor ihrem Chef Jürgen Baumann. Der reagiert nämlich cholerisch, sobald er sich die Anliegen seiner Objektleiterin anhören muss. Doch Cornelia weiß sich durchzusetzen – sehr zum Missfallen von Harald Fürst von und zu Feldenbruch, dem Hauptaktionär der Residenz.Plötzlich aber entwickeln sich die Ereignisse in eine Richtung, die weder Cornelia noch der Adlige haben voraussehen können. Eine verstorbene Residenzbewohnerin hat in ihrem Testament verfügt, Cornelia solle sich um ihren kleinen Enkel Joschi kümmern. Und mit dem aufgeweckten Jungen und seiner Freundin Sandra weht schlagartig ein neuer Wind durchs "Abendgold". Als Cornelia sich dann auch noch in den Moor-Ranger Phil Berner verliebt, gerät ihr geordnetes Leben vollends aus den Fugen …Ein Roman um Liebe und Leid, Bangen und Hoffen – garniert mit einem Schuss Humor und angesiedelt in der faszinierenden Welt des Hochadels. Mit Herz und Verstand gelingt es Autorin Amanda McGrey, den Leser auf eine turbulente Gefühlsreise mitzunehmen, deren Ausgang ungewiss scheint.
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Sherlock Holmes und Dr. Watson gehören zu den genialsten Privatdetektiven der Kriminalgeschichte. Diese Box enthält die Kriminalfälle 11 bis 20 der beiden weltberühmten Ermittler zu Beginn des 20. Jahrhunderts.