Arkadiusz Chrudzimski – författare
Gegenstandstheorie und Theorie der Intentionalität bei Alexius Meinong
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Alexius Meinong (1853–1920) nimmt in der Geschichte der Ontologie eine ausgezeichnete Stellung ein. Er war der erste Philosoph, der in systematischer Weise eine quasi-ontologische Disziplin entwickelte, die im Vergleich zu der Disziplin, die man traditionell Metaphysik oder Ontologie nennt, viel allgemeiner sein sollte. Die Metaphysik untersucht das Seiende als Seiendes, und die seienden Entitäten bilden – so die These Meinongs – nur ein kleines Fragment dessen, was man unter dem Namen "Gegenstandstheorie" untersuchen kann. Die Gegenstände als solche (die "reinen" Gegenstände) sind, wie Meinong sagt, "außerseiend", was bedeutet, dass sie bezüglich ihres Seins bzw. Nicht-Seins neutral sein sollen. In diesem Buch wird die so verstandene Gegenstandstheorie in ihrer historischen Entwicklung im Zusammenhang mit Meinongs Intentionalitätstheorie untersucht, denn der wahre Grund, warum Meinong einen Bereich der außerseienden Gegenstände überhaupt postulierte, ist nicht anders als die philosophischen Rätsel, auf die man in der Intentionalitätstheorie stößt.
The thought of Alexius Meinong (1853–1920) has a distinguished position within the conceptual space of ontology. He was the first philosopher who tried systematically to develop a quasi-ontological discipline which was intended to be much more general than the metaphysics in the traditional sense. Metaphysics investigates being qua being; and this constitutes only a small part of the domain of the theory of objects (Gegenstandstheorie) as Meinong conceived of it. For – so reads one of Meinong’s most frequently cited theses – the objects considered purely qua objects are neutral concerning their being or non-being. In this book Meinong’s theory of objects is presented in its historical development and investigated within the context of his theory of intentionality. This connection is justified because the real motivation behind Meinong’s introduction of entities "beyond being and non being" lies in the philosophical puzzles of the theory of intentionality.
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Dieses Buch beschäftigt sich mit verschiedenen Intentionalitätstheorien, die innerhalb der "phänomenologischen" Tradition entstanden sind. Diese Tradition beginnt mit dem Projekt der deskriptiven Psychologie Brentanos. Charakteristisch für sie ist die Betonung der Beschreibung dessen, was sich uns präsentiert, und was den Ausgangspunkt für jede theoretische Verarbeitung bilden soll. Die phänomenologische Bedeutungslehre fasst die sprachliche Intentionalität in der Regel als sekundär in Bezug auf die ursprüngliche mentale Intentionalität auf. Unsere Worte sind - behaupten die Phänomenologen - nur deswegen bedeutend, weil sie psychische Akte ausdrücken, die ihrerseits ihrem Wesen nach intentional sind. Das Buch beginnt mit der Lehre Franz Brentanos und die nächsten Kapiteln betreffen die wichtigsten seiner Schüler wie Anton Marty, Carl Stumpf, Kazimierz Twardowski, Alexius Meinong und Edmund Husserl.
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Roman Ingarden (1893-1970) belonged to those phenomenologists who never accepted Husserl''s transcendental idealism. He devoted a great part of his intellectual energy to the "preparatory" analytical studies in which he hoped to develop an ontological framework suitable for an ultimate refutation of Husserl''s idealistic doctrine. In these works we find a rich arsenal of ontological tools which is interesting even for those philosophers who are not interested in the subtleties of the Husserlian tradition or esoteric dialectics of the idealism / realism debate. Contributors: Arkadiusz Chrudzimski (Szczecin and Salzburg), Gregor Haefliger (Fribourg), Guido Küng (Fribourg), Jeff Mitscherling (Guelph), Andrzej Póltawski (Cracow), Peter Simons (Leeds), Edward Swiderski (Fribourg), Amie L. Thomasson (Miami), Daniel von Wachter (Munich).
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For a long time Franz Brentano has been widely perceived almost exclusively as the re-discoverer of intentionality and the founder of the continental phenomenology. It was only during the last 30 years that his immense importance for the development of analytic philosophy (and also the arbitrariness of the very division between analytic and continental philosophy) became clear. This volume is devoted to Brentano''s influence on the Polish Analytic Philosophy better known under the name of: "Lvov-Warsaw School". Contributors: Arianna Betti (Amsterdam), Arkadiusz Chrudzimski (Szczecin and Salzburg), Dale Jacquette (Pennsylvania), Dariusz Lukasiewicz (Bydgoszcz), Maria van der Schaar (Leiden), Peter Simons (Leeds), Barry Smith (Buffalo and Saarbrücken), Jan Wolenski (Cracow).
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Der vorliegende zweite Band der „Veröffentlichten Schriften“ enthält die zwei Schriften Brentanos „Über ein optisches Paradox“, sowie „Zur Lehre von den optischen Täuschungen“, „Zur Lehre von der Empfindung“, „Von der psychologischen Analyse der Tonqualitäten in ihre eigentlich ersten Elemente“, und die „Untersuchungen zur Sinnespsychologie“. Eine Einleitung von Wilhelm Baumgartner eröffnet den Zugang zu den vorliegenden Schriften.
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Die Neuausgabe von Franz Brentanos Schriften zur Ethik und Ästhetik basiert auf den von ihm zu Lebzeiten veröffentlichten Aufsätzen. Eine systematische Abhandlung zu diesen Gebieten im Sinne eigenständiger Monographien aus Brentanos Feder existiert leider nicht. Es gibt lediglich Vorlesungsskripte, aus denen ersichtlich wird, wie Brentano Ethik und Ästhetik konzipiert und in welchem Zusammenhang sie mit den anderen Teilen seines Werkes, allen voran der Psychologie, stehen. Die hier vorliegenden kurzen Abhandlungen und Vorträge behandeln spezielle Aspekte und Fragen aus dem Bereich der Ethik und der Ästhetik und sind auf die jeweilige Leser- bzw. Hörerschaft zugeschnitten. Sie können allein stehen, können aber auch als Exemplifikationen von Brentanos empirisch-analytischer Philosophie betrachtet werden.
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Franz Brentanos (1838-1917) Psychologie vom empirischen Standpunkte aus dem Jahre 1874 gehört zu den Klassikern der Philosophie und der Psychologie. Mit diesem Werk, das den Ausgangspunkt sowohl für die phänomenologische Tradition als auch für die heutige Philosophie des Geistes markiert, konnte sich Brentano im damaligen philosophischen Panorama durchsetzen - sein Name ist auch heute noch unauflöslich mit diesem Werk verknüpft. Die Entdeckung bzw. Wiederentdeckung der Grundstruktur psychischer Phänomene, d. h. deren Intentionalität, stellt wohl den wichtigsten Beitrag Brentanos zum Aufbau einer Analytik des Geistes dar
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The history of twentieth century philosophy is characterized by the gap between analytic and continental philosophy - even though both have their roots in a tradition referred to as "Austrian" or "Central-European" philosophy. The essays in this volume show in historical and systematic studies, how a reassessment of this "Central-European" tradition can build an interesting bridge between phenomenology and analytic philosophy and, thus, create a new foundation that allows for an original perspective on central problems of philosophy
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"Aristoteles und seine Weltanschauung" ist Franz Brentanos letztes Wort in seiner lebenslänglichen Auseinandersetzung mit seinem ersten und größten philosophischen Lehrer. Indem er sich auf die aristotelische Metaphysik und hier vor allem auf die Gotteslehre konzentriert, versucht er einerseits zu zeigen, dass die oft als dunkel und widersprüchlich hingestellten Lehren des Aristoteles sich konsistent rekonstruieren lassen, und dass Aristoteles andererseits als ein Vertreter des metaphysischen Optimismus, als ein "antiker Leibniz" also, betrachtet werden kann.
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"Aristoteles und seine Weltanschauung" ist Franz Brentanos letztes Wort in seiner lebenslänglichen Auseinandersetzung mit seinem ersten und größten philosophischen Lehrer. Indem er sich auf die aristotelische Metaphysik und hier vor allem auf die Gotteslehre konzentriert, versucht er einerseits zu zeigen, dass die oft als dunkel und widersprüchlich hingestellten Lehren des Aristoteles sich konsistent rekonstruieren lassen, und dass Aristoteles andererseits als ein Vertreter des metaphysischen Optimismus, als ein "antiker Leibniz" also, betrachtet werden kann.
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