Thomas Binder – författare
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Design Research Through Practice: From the Lab, Field, and Showroom focuses on one type of contemporary design research known as constructive design research. It looks at three approaches to constructive design research: Lab, Field, and Showroom. The book shows how theory, research practice, and the social environment create commonalities between these approaches. It illustrates how one can successfully integrate design and research based on work carried out in industrial design and interaction design.
The book begins with an overview of the rise of constructive design research, as well as constructive research programs and methodologies. It then describes the logic of studying design in the laboratory, design ethnography and field work, and the origins of the Showroom and its foundation on art and design rather than on science or the social sciences. It also discusses the theoretical background of constructive design research, along with modeling and prototyping of design items. Finally, it considers recent work in Lab that focuses on action and the body instead of thinking and knowing.
Many kinds of designers and people interested in design will find this book extremely helpful.
Gathers design research experts from traditional lab science, social science, art, industrial design, UX and HCI to lend tested practices and how they can be used in a variety of design projects Provides a multidisciplinary story of the whole design process, with proven and teachable techniques that can solve both academic and practical problems Presents key examples illustrating how research is applied and vignettes summarizing the key how-to details of specific projects505 kr
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Oskar Kraus (1872–1942) war unter den Vertretern der orthodoxen Brentano-Schule der vielleicht originellste Kopf. Er hat sich nicht nur als Mitherausgeber von Franz Brentanos nachgelassenen Schriften verdient gemacht, sondern er hat auch Brentanos werttheoretischen Ansatz für die Gebiete der Ethik, der Rechtsphilosophie und der Ökonomie fruchtbar gemacht. In seinem 1937 erschienenen Hauptwerk „Die Werttheorien. Geschichte und Kritik“ rekonstruiert Oskar Kraus detailliert Brentanos werttheoretischen Ansatz und entwirft davon ausgehend eine kritische Geschichte der Werttheorie von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Im Zentrum steht dabei die Auseinandersetzung mit den relativistischen Theorien seiner Zeitgenossen, denn Kraus sah in Brentanos Ansatz der Wertbegründung ein Mittel gegen diesen ethischen Relativismus.
Oskar Kraus gehörte zur zweiten Generation der Brentano-Schule. In Prag hatte er neben Rechtswissenschaften auch Philosophie bei Anton Marty studiert. Dieser gehörte neben anderen bedeutenden Philosophen wie Edmund Husserl, Thomas G. Masaryk oder Christian von Ehrenfels zur ersten Generation der Brentano-Schule und gilt als der treueste Schüler Franz Brentanos.
Dieses wichtigste Werk von Oskar Kraus ist einerseits für die Brentano-Forschung von Bedeutung. Es richtet sich aber auch an Masterstudierende und Wissenschaftler, die sich für die Grundlagen der Ethik oder generell für die Geschichte der Moralphilosophie und insbesondere die des 19. und 20. Jahrhunderts interessieren. Eingeleitet wird das Buch von Thomas Binder und Hynek Janoušek, die zahlreiche Beiträge zur aktuellen Brentano-Forschung verfasst haben.
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Der vorliegende zweite Band der „Veröffentlichten Schriften“ enthält die zwei Schriften Brentanos „Über ein optisches Paradox“, sowie „Zur Lehre von den optischen Täuschungen“, „Zur Lehre von der Empfindung“, „Von der psychologischen Analyse der Tonqualitäten in ihre eigentlich ersten Elemente“, und die „Untersuchungen zur Sinnespsychologie“. Eine Einleitung von Wilhelm Baumgartner eröffnet den Zugang zu den vorliegenden Schriften.
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Die Neuausgabe von Franz Brentanos Schriften zur Ethik und Ästhetik basiert auf den von ihm zu Lebzeiten veröffentlichten Aufsätzen. Eine systematische Abhandlung zu diesen Gebieten im Sinne eigenständiger Monographien aus Brentanos Feder existiert leider nicht. Es gibt lediglich Vorlesungsskripte, aus denen ersichtlich wird, wie Brentano Ethik und Ästhetik konzipiert und in welchem Zusammenhang sie mit den anderen Teilen seines Werkes, allen voran der Psychologie, stehen. Die hier vorliegenden kurzen Abhandlungen und Vorträge behandeln spezielle Aspekte und Fragen aus dem Bereich der Ethik und der Ästhetik und sind auf die jeweilige Leser- bzw. Hörerschaft zugeschnitten. Sie können allein stehen, können aber auch als Exemplifikationen von Brentanos empirisch-analytischer Philosophie betrachtet werden.
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Franz Brentanos (1838-1917) Psychologie vom empirischen Standpunkte aus dem Jahre 1874 gehört zu den Klassikern der Philosophie und der Psychologie. Mit diesem Werk, das den Ausgangspunkt sowohl für die phänomenologische Tradition als auch für die heutige Philosophie des Geistes markiert, konnte sich Brentano im damaligen philosophischen Panorama durchsetzen - sein Name ist auch heute noch unauflöslich mit diesem Werk verknüpft. Die Entdeckung bzw. Wiederentdeckung der Grundstruktur psychischer Phänomene, d. h. deren Intentionalität, stellt wohl den wichtigsten Beitrag Brentanos zum Aufbau einer Analytik des Geistes dar
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"Aristoteles und seine Weltanschauung" ist Franz Brentanos letztes Wort in seiner lebenslänglichen Auseinandersetzung mit seinem ersten und größten philosophischen Lehrer. Indem er sich auf die aristotelische Metaphysik und hier vor allem auf die Gotteslehre konzentriert, versucht er einerseits zu zeigen, dass die oft als dunkel und widersprüchlich hingestellten Lehren des Aristoteles sich konsistent rekonstruieren lassen, und dass Aristoteles andererseits als ein Vertreter des metaphysischen Optimismus, als ein "antiker Leibniz" also, betrachtet werden kann.
1 857 kr
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"Aristoteles und seine Weltanschauung" ist Franz Brentanos letztes Wort in seiner lebenslänglichen Auseinandersetzung mit seinem ersten und größten philosophischen Lehrer. Indem er sich auf die aristotelische Metaphysik und hier vor allem auf die Gotteslehre konzentriert, versucht er einerseits zu zeigen, dass die oft als dunkel und widersprüchlich hingestellten Lehren des Aristoteles sich konsistent rekonstruieren lassen, und dass Aristoteles andererseits als ein Vertreter des metaphysischen Optimismus, als ein "antiker Leibniz" also, betrachtet werden kann.
Franz Brentano und sein philosophischer Nachlass
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Das vorliegende Werk ist ein weiteres Zeugnis von Brentanos lebenslanger Auseinandersetzung mit Aristoteles, seinem philosophischen Lehrer par excellence. Auch die literarische Fehde mit dem bedeutenden Berliner Philosophiehistoriker Eduard Zeller (1814–1908) währte Jahrzehnte, ja über den Tod Zellers hinaus. In dieser Kontroverse ging es zunächst um Brentanos These vom Kreatianismus des Aristoteles, in der er Zellers Ansicht, der menschliche nous sei Teil des absoluten Denkens der aristotelischen Gottheit und somit ewig, zurückweist und darzulegen versucht, das der nous poietikos von dieser unmittelbar erschaffen wird und somit nicht präexistieren kann. In dieser Auseinandersetzung kommen aber auch ganz unterschiedliche Ansichten über das Wesen der Philosophie und ihrer Geschichte zum Ausdruck. In den Augen Brentanos war Zellers Vorgehensweise ein verkehrter Historismus, während für ihn selbst die Geschichte der Philosophie nur dann eine Berechtigung hat, wenn sie in den Dienst der sachlichen Forschung tritt.
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Das vorliegende Werk ist ein weiteres Zeugnis von Brentanos lebenslanger Auseinandersetzung mit Aristoteles, seinem philosophischen Lehrer par excellence. Auch die literarische Fehde mit dem bedeutenden Berliner Philosophiehistoriker Eduard Zeller (1814–1908) währte Jahrzehnte, ja über den Tod Zellers hinaus. In dieser Kontroverse ging es zunächst um Brentanos These vom Kreatianismus des Aristoteles, in der er Zellers Ansicht, der menschliche nous sei Teil des absoluten Denkens der aristotelischen Gottheit und somit ewig, zurückweist und darzulegen versucht, das der nous poietikos von dieser unmittelbar erschaffen wird und somit nicht präexistieren kann. In dieser Auseinandersetzung kommen aber auch ganz unterschiedliche Ansichten über das Wesen der Philosophie und ihrer Geschichte zum Ausdruck. In den Augen Brentanos war Zellers Vorgehensweise ein verkehrter Historismus, während für ihn selbst die Geschichte der Philosophie nur dann eine Berechtigung hat, wenn sie in den Dienst der sachlichen Forschung tritt.
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Brentanos Habilitationsschrift über die Psychologie des Aristoteles von 1867 ist in zweierlei Hinsicht von grundlegender Bedeutung: Zum einen hat sie einen beachtlichen Einfluss auf die Aristoteles-Forschung ausgeübt, insbesondere durch ihre Stellungnahme gegen den historisch-systematischen Ansatz der Geschichtsschreibung Hegelscher Prägung, exemplarisch vertreten durch Eduard Zeller. Brentano zielt in diesem Werk darauf ab, die thomistische Interpretation des Aristoteles auf eine neue Basis zu stellen, um zu zeigen, dass der aktive Intellekt, der zusammen mit dem aufnehmenden Verstand die intellektive Seele des Menschen ausmacht, von Gott bei der Zeugung des Menschen geschaffen wird. Die Unsterblichkeit der intellektiven Seele sichert das persönliche Weiterleben des Menschen nach dem Tod. Diese Interpretation der Psychologie des Aristoteles, die eine heftige Debatte ausgelöst hat, ist allerdings fast einstimmig von der späteren Forschung abgelehnt worden. In jüngerer Zeit ist jedoch Brentanos Deutung der Aristotelischen Psychologie wieder in den Fokus der Debatte über das Leib-Seele-Problem bei Aristoteles gerückt. Für die Brentano-Forschung ist dieses Werk hinsichtlich der Frage grundlegend, welche Aspekte der aristotelischen Psychologie Brentano weiterentwickelt und überarbeitet hat, die dann zu wesentlichen Bestandteilen seiner empirischen und deskriptiven Psychologie geworden sind, wie etwa die Intentionalität der psychischen Phänomene, die Natur des Bewusstseins und Struktur und Aufbau des menschlichen Geistes.
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Brentanos Habilitationsschrift über die Psychologie des Aristoteles von 1867 ist in zweierlei Hinsicht von grundlegender Bedeutung: Zum einen hat sie einen beachtlichen Einfluss auf die Aristoteles-Forschung ausgeübt, insbesondere durch ihre Stellungnahme gegen den historisch-systematischen Ansatz der Geschichtsschreibung Hegelscher Prägung, exemplarisch vertreten durch Eduard Zeller. Brentano zielt in diesem Werk darauf ab, die thomistische Interpretation des Aristoteles auf eine neue Basis zu stellen, um zu zeigen, dass der aktive Intellekt, der zusammen mit dem aufnehmenden Verstand die intellektive Seele des Menschen ausmacht, von Gott bei der Zeugung des Menschen geschaffen wird. Die Unsterblichkeit der intellektiven Seele sichert das persönliche Weiterleben des Menschen nach dem Tod. Diese Interpretation der Psychologie des Aristoteles, die eine heftige Debatte ausgelöst hat, ist allerdings fast einstimmig von der späteren Forschung abgelehnt worden. In jüngerer Zeit ist jedoch Brentanos Deutung der Aristotelischen Psychologie wieder in den Fokus der Debatte über das Leib-Seele-Problem bei Aristoteles gerückt. Für die Brentano-Forschung ist dieses Werk hinsichtlich der Frage grundlegend, welche Aspekte der aristotelischen Psychologie Brentano weiterentwickelt und überarbeitet hat, die dann zu wesentlichen Bestandteilen seiner empirischen und deskriptiven Psychologie geworden sind, wie etwa die Intentionalität der psychischen Phänomene, die Natur des Bewusstseins und Struktur und Aufbau des menschlichen Geistes.