Bettina Stangneth – författare
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22 produkter
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Häftad, Engelska, 2015
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Engelska, 2014129 kr
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A New York Times Notable Book of 2014Smuggled out of Europe after the collapse of Germany, Eichmann managed to live a peaceful and active exile in Argentina for years before his capture by the Mossad. Though once widely known by nicknames such as 'Manager of the Holocaust', he was able to portray himself, from the defendant's box in Jerusalem in 1960, as an overworked bureaucrat following orders – no more, he said, than 'just a small cog in Adolf Hitler's extermination machine'.How was this carefully crafted obfuscation possible? How did a principal architect of the Final Solution manage to disappear? How had he occupied himself in hiding?Drawing upon an astounding trove of newly discovered documentation, Stangneth gives us a chilling portrait not of a reclusive, taciturn war criminal on the run, but of a highly skilled social manipulator with an inexhaustible ability to reinvent himself, an unrepentant murderer eager for acolytes to discuss past glories and vigorously planning future goals.
Häftad, Engelska, 2016
160 kr
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A New York Times Notable Book of 2014Smuggled out of Europe after the collapse of Germany, Eichmann managed to live a peaceful and active exile in Argentina for years before his capture by the Mossad. Though once widely known by nicknames such as 'Manager of the Holocaust', he was able to portray himself, from the defendant's box in Jerusalem in 1960, as an overworked bureaucrat following orders – no more, he said, than 'just a small cog in Adolf Hitler's extermination machine'.How was this carefully crafted obfuscation possible? How did a principal architect of the Final Solution manage to disappear? How had he occupied himself in hiding?Drawing upon an astounding trove of newly discovered documentation, Stangneth gives us a chilling portrait not of a reclusive, taciturn war criminal on the run, but of a highly skilled social manipulator with an inexhaustible ability to reinvent himself, an unrepentant murderer eager for acolytes to discuss past glories and vigorously planning future goals.
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Tyska, 2011216 kr
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Eichmann vor Jerusalem räumt mit einer Fülle von Nachkriegslegenden und -lügen auf und enthüllt, wie der Menschheitsverbrecher Adolf Eichmann nach dem Krieg ein unbehelligtes Leben führen konnte - obwohl sowohl sein Aufenthaltsort als auch sein Deckname seit 1952 bekannt waren. Mit Eichmann vor Jerusalem dekonstruiert Bettina Stangneth die Lügengerüste der Nachkriegszeit und entlarvt deren unheilige Protagonisten - und wirft ein neues Licht auf die Probleme bei der Demokratisierung Deutschlands nach dem größten Zivilisationsbruch aller Zeiten.
Inbunden, Tyska, 2020
235 kr
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Inbunden, Tyska, 2023
175 kr
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Inbunden, Tyska, 2025
279 kr
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Inbunden, Tyska, 2016
257 kr
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Inbunden, Tyska, 2017
235 kr
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Häftad, Tyska, 2014
301 kr
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Tyska, 2018255 kr
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Ob Lehrer oder Demagogen, Revolutionäre oder Terroristen, Kulturkämpfer oder ganz normale Selfie-Versender – sie alle eint die Hoffnung auf die Kraft der Bilder. Niemand muss nachdenken, wenn er es nicht will. Nur weil jeder Vernunft hat, steht es uns doch frei, ihr nicht zu folgen. Wer wirken will, setzt darum lieber auf die Sinne. Wer etwas ändern will, muss Zeichen setzen.Das Vertrauen in die Bildgewalt ist das Vertrauen auf die Unschuld des Sehens. Ein Bild soll leisten, was Gedanken nicht schaffen: die unmittelbare Erkenntnis. Bilderwelten können zusammenfügen, was kein Denken stiften kann: die Identität einer Gemeinschaft, das Wir. Denn hatte jemals eine Idee dieselbe Wirkung auf die Menschen wie Ideale? Konnte Vernunft je etwas ausrichten gegen Tradition und Kultur?Die Philosophin Bettina Stangneth, die hiermit den letzten Band ihrer Trilogie über das dialogische Denken vorlegt, fordert erneut dazu auf, liebgewordene Vorstellungen zu überprüfen. «Hässliches Sehen» ist ein Essay zur Frage, was eigentlich Sehen heißt.
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Tyska, 2020170 kr
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Warum lassen wir es nicht einfach?Sex ist großartig. Jedenfalls theoretisch. Wenn aber von der Praxis die Rede ist, dann bleibt es meist dunkel. Misstände und Unglück, Missbrauch und Unzufriedenheit — aller Aufklärung zum Trotz scheint Sex im 21. Jahrhundert nur noch eines zu sein: ein Problem. Passt die menschliche Triebnatur einfach nicht mehr in unsere schöne neue Welt?Wäre da nicht eine Schwierigkeit. Sex ist nicht der Inbegriff unserer tierischen Natur. Jeder Versuch, das Tier in uns wahlweise zu zähmen oder in einer sexuellen Revolution wieder von Dompteuren zu befreien, führt unvermeidlich an der Sache vorbei.Bettina Stangneth stellt die ganz einfache Frage, was Sex überhaupt ist. Wenn doch bisher noch jede Verbotskultur gescheitert ist, braucht es offensichtlich eine klarere Vorstellung von dem, was wir voneinander wollen. Vor allem aber braucht es den Mut positiv über Sex zu sprechen. Es braucht ein Hohelied der leidenschaftlichen Liebe."Dieses Buch ist keine Streitschrift. Es ist einfach das Buch eines Menschen für Menschen in der festen Überzeugung, dass es uns gibt."
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Tyska, 2023147 kr
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Eigentlich war niemand besser vorbereitet. Keiner weiß mehr über Angriffskriege. Keiner hat je lauter seine Geschichte befragt. Aber als Vladimir Putin die Ukraine überfiel, boten die Musterschüler der Vergangenheitsbewältigung ein diffuses Bild. Um die ganz großen Worte nie verlegen, aber unberechenbar in ihrem Tun, verunsichern die Deutschen seither ihre Verbündeten und irritieren noch ihre Feinde. Und die Deutschen selbst? Sie zerfallen: Die einen wissen jeden Tag aufs Neue genau, was zu tun ist. Die anderen belustigen sich in Dauerpolemik oder haben noch gar nicht aus der Schockstarre herausgefunden. Ganz zu schweigen von den Propheten, die mit unheimlicher Begeisterung schon wieder Geopolitik diskutieren, als wär''s ein Schachspiel.Kriegszeiten sind Wahrheitszeiten, sagt die Philosophin Bettina Stangneth. Die Deutschen sind schlicht nicht das, was sie in den Augen anderer gern wären. Bei aller Neigung zur Selbstbespiegelung gelingt es ihnen nicht einmal, aufrichtig in den Spiegel zu sehen. Aber wenn eine große Wirtschaftsmacht sich anschickt, auch noch eine der größten Armeen der Welt aufzustellen, dann muss die Welt sich zu Recht fragen, warum die Deutschen so große Probleme damit haben, sich als verlässliche Partner zu erweisen.
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Tyska, 2025235 kr
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«Stangneth ist eine glänzende Schreiberin ... und eine elegante Denkerin.» DLFWenn die PISA-Studie wieder einmal mit dem Ergebnis Schlagzeilen macht, dass Kinder immer weniger lesen können, ist das Geschrei groß. Man könnte beinahe vergessen, was die Gemüter heutzutage doch offenbar viel mehr erschreckt: Leser, die nicht das Richtige lesen oder doch an Bücher geraten, die sie falsch verstehen könnten.In einer Zeit, in der Autoren unberechenbare Leser fast so sehr fürchten wie Redaktionen und Verlage jedes verfängliche Wort und sogar über Beipackzettel für Klassiker nachdenken, die man nicht einfach umschreiben kann, muss die ketzerische Frage gestellt werden: Wie konnte man je darauf kommen, dass ausgerechnet Lesenkönnen zum Ideal des mündigen Bürgers gehört, wenn Bücher so gefährlich sind, dass sie sogar zum Risiko für die Demokratie werden können? Warum genau hat unsere Kultur so großen Wert darauf legt, dass Kinder überhaupt lesen lernen?Genau das fragt die Philosophin Bettina Stangneth und gibt eine überraschende Antwort: Wir sind nicht ehrlich zueinander, wenn wir vom Lesen sprechen. Statt vor falschen Büchern zu warnen, sollten wir davon erzählen, was Lesen wirklich ist und wie man jedes Buch mit Gewinn lesen kann. Nämlich nicht eingeschüchtert. Sondern vor allem habgierig – wie die Philosophen.
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Tyska, 2016170 kr
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Böses Denken - Eine provocative Untersuchung über die Ethik des Denkens von der renommierten Philosophin Bettina StangnethDie Gedanken sind frei, und jeder, der selber zu denken lernt, wird so frei werden wie sie. Das glauben wir jedenfalls. Weil wir fest davon überzeugt sind, dass es einen Zusammenhang zwischen Denken und Moral gibt, fordern Philosophen seit dem 18. Jahrhundert dazu auf, alles zu bedenken, eigene Überzeugungen zu entwickeln und konsequent danach zu handeln. Wer denkt, so hoffen wir, der mordet nicht. Wer aufrichtig seinen Überzeugungen folgt, macht die Welt besser.Aber dann kam das 20. Jahrhundert und mit ihm der organisierte Massenmord, die Tat der denkenden Mörder. Und es kamen die Selbstmordattentäter, die alles andere als gedankenlos sind und dennoch töten. In Böses Denken stellt Bettina Stangneth, die mit ihrem Buch Eichmann vor Jerusalem international die Debatte über das Böse neu entfacht hat, eine unbequeme Frage: Haben wir wirklich das Recht zu jedem Gedanken, oder braucht auch das Denken eine Ethik?Dieser elegant geschriebene Essay erklärt und erweitert klassische Konzepte des Bösen, denn wer das Böse bekämpfen will, muss es zunächst einmal erkennen. Es kommt schon lange nicht mehr nur als dummer Barbar, sadistischer Schläger oder gedankenloser Bürokrat daher, sondern mit verführerisch schlüssigen Argumenten. So sehr wir es uns auch gewünscht haben: Für uns Menschen ist nichts jenseits von Gut und Böse. Noch nicht einmal das Denken.
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Tyska, 2017170 kr
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Die Rückseite der Lüge.Alle Menschen lügen, behaupten die Menschen. Aber auch diejenigen, die das Lob der Lüge singen, wollen nicht bei einer erwischt und noch weniger wollen sie belogen werden. Sogar wenn man im Lügen das Leben selbst oder doch eine notwendige Kulturtechnik sehen will – wir gewöhnen uns einfach nicht an sie. Wenn Menschen sich nicht an etwas gewöhnen können, das sie doch selber gelegentlich tun, dann nennt man das ein moralisches Problem. Wer über Moral spricht, meint damit gern die anderen. Darum ist es auch kein Zufall, dass uns der Lügner von Anbeginn fasziniert. Die Hochstapler, Schwindler und Populisten, sie scheinen uns wie Zauberer zu manipulieren und planmäßig in die Irre zu führen. Die Lüge ist nur eines ihrer Werkzeuge. Als wäre sie nur dann eine Waffe, wenn sie in die falschen Hände gerät. Aber ist das wirklich alles? Und dürfen wir die philosophische Frage nach der Lüge tatsächlich auf Moral und Politik beschränken? Die Philosophin Bettina Stangneth, die ihre Leser schon mit dem Buch Böses Denken auf überraschende Wege zu großen philosophischen Fragen eingeladen hat, stellt in ihrem neuen Essay weitere, ganz einfache Fragen: Was lässt sich aus einer Lüge über unser Denken lernen? Steckt Wissen in der Unwahrheit? Und wie kommt man an dieses Wissen heran?
Häftad, Tyska
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244 kr
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Häftad, Tyska, 2017
282 kr
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PDF, Tyska, 2017204 kr
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Die Religionsschrift löste nicht nur einen langwierigen Streit mit der Zensur aus, sondern gab – wie Kant ebenso schnell wie überrascht feststellen musste – seinen Zeitgenossen »viel Anlaß zu reden«. Zu keiner Publikation Kants erschienen in so kurzer Zeit so viele Beiträge und Rezensionen wie zu seinen religionsphilosophischen Thesen.Schon allein die Tatsache, dass es sich um die erste große Publikation Kants nach den drei Kritiken handelt, weist darauf hin, dass Kant mehr beabsichtigt hat als eine Gelegenheitsschrift. Er selbst kündigte seine »Philosophische Religionslehre« als Übergang von der Kritik zur Doktrin an und verstand sie genau damit auch ausdrücklich als Antwort auf die Frage: »Was darf ich hoffen?«?Die entscheidende philosophische Frage mehr als 200 Jahre nach dem Erscheinen der Religionsschrift dürfte sein: Traf Kant mit der Theorie des Radikalen Bösen, der Kirchenkritik, dem eigenen religiösen Gesellschaftsentwurf und nicht zuletzt der »Philosophischen Religionslehre« selbst nur den Nerv der Zeit? Oder trifft er mit der so wenig schmeichelhaften Diagnose menschlicher Fehlleistungen den Menschen überhaupt und jederzeit an einer derart empfindlichen Stelle seines Selbstverständnisses, dass die Religionsschrift den Widerspruch geradezu provoziert?Die hier vorgelegte Ausgabe der Religionsschrift ist eine vollständige Neuedition auf der Grundlage der B-Auflage von 1794. Die Ausgabe verzeichnet die Paginierungen der B-Auflage und der Akademie-Ausgabe ebenso wie die wichtigsten Varianten der A-Auflage und Handschriften, Konjekturen und Textrevisionen sowie wesentliche Lesarten früherer Editionen.Das Schwergewicht der Ausgabe liegt neben der Bereitstellung eines verläßlichen Textes auf dem Nachweis zeitgeschichtlicher Bezüge. Neben einer Einleitung, Informationen zur Textgeschichte, zum Zensurstreit und der zeitgenössischen Rezeption sowie Anmerkungen zum Textverständnis und der Quellenlage enthält sie neue Sach- und Namensregister sowie ein umfangreiches Register der von Kant direkt und indirekt zitierten Bibelstellen.In der zweiten Auflage sind gegenüber der ersten zahlreiche Druckfehler korrigiert.
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PDF, Tyska, 2019227 kr
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Er war der erste, dem Immanuel Kant von seinem Plan erzählte, die Grenzen der Sinnlichkeit und der Vernunft zu beschreiben. Marcus Herz, der Vertraute und Freund, gehört zur Entstehungsgeschichte der Vernunftkritik wie kein Zweiter. Er sorgte nicht nur maßgeblich für die Verbreitung der kritischen Philosophie in Berlin, sondern erkannte auch die Konsequenzen der Erkenntnistheorie für alle Wissenschaften und insbesondere für seine eigene Zunft: die Medizin. Herz, der das fortschrittlichste Krankenhaus seiner Zeit leitete, forderte eine »vollständigere Vernunftgemäßheit des Heilsgeschäfts«, mit anderen Worten, eine erweiterte Perspektive auf den menschlichen Körper. Mit seinem »Versuch über den Schwindel« sucht Marcus Herz nicht weniger als die Grundlage für eine wissenschaftliche Beschreibung des wechselseitigen Verhältnisses von Geist und Körper. Der Ansatz ist ebenso originell wie modern: Wer mehr über die Grenzen der Sinnlichkeit und der Vernunft wissen will, kann auch dorthin schauen, wo uns das Denken schwindeln macht. Nicht allein die Dialektik der Vernunft, auch die Krankheit ist ein Prüfstein jeder Erkenntnistheorie. Nur wer ein psychologisch-neurophysiologisches Phänomen wie den Schwindel beschreiben kann, hat auch klare Begriffe des menschlichen Geistes. Kant nannte seinen Freund genau darum respektvoll einen »Experimentalphilosophen«. Diese Edition ist die erste historisch-kritische Ausgabe der Schrift. Sie folgt der grundlegend überarbeiteten zweiten Auflage von 1791 und bietet neben einer kommentierenden Einleitung und Erläuterungen auch Material zur Geschichte des Textes, der parallel zu Kants »Kritik der Urteilskraft« entstand. Erstmals erfolgt der Abdruck zusammen mit der Ergänzung von 1797.
Häftad, Svenska, 2019
242 kr
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Behöver vi en etik för tänkandet? Kan tankar över huvud taget vara onda – leder inte tänkandet alltid till något gott? Och är det inte frånvaro av tänkande som orsakar ondska? Vi har ju sedan upplysningen lärt oss att tanken är fri och att de som tänker fritt kommer att bli fria. Så vill vi åtminstone att det ska vara. I "Tänka ont", aktualiserar filosofen Bettina Stangneth dessa frågor och visar att tänkandet inte är någon harmlös fritidssysselsättning. För i samma stund som människor försöker orientera sig med hjälp av tänkandet och försöker handla efter de föreställningar de har gjort sig, så får det efterverkningar i världen.Detta blev tydligt på 1900-talet då något inträffade som man inte kan bortförklara genom att hänvisa till tanklöshet eller avsaknad av bildning – Förintelsen och andra organiserade massmord. Och det förhåller sig på ett liknande sätt, menar Stangneth, med terrorgrupper, människor som torterar, företag som lurar sina kunder och så kallade troll som trakasserar och sprider hatbudskap på nätet: det är inte ett bristfälligt förnuft eller en otillräcklig inlevelseförmåga som får dessa människor att handla som de gör. De känner sina offers svaga punkter och vet hur man kan tillfoga dessa offer största möjliga skada.Stangneth framhåller att också trygga människor kan begå fruktansvärda brott och att det därför inte tjänar någonting till att söka efter yttre orsaker till onda handlingar, till exempel en olycklig barndom. Moralens grundvalar står nämligen inte att finna någon annanstans än här och nu, de finns i vårt sätt att tänka.Men frågan om vad som är gott och vad som är ont har blivit en icke-fråga i en tid av psykologisk relativisering, närsynt vetenskaplighet och självcentrerade monologer. Till och med när ondskan är uppenbar för oss lyssnar vi gärna på dem som menar att moral bara är en illusion. Men vi måste fortsätta ställa frågan om gott och ont. Och vi måste fortsätta tala om ondska. För genom att tala om ondska varnar vi inte bara för de ofta underskattade gärningsmännen, utan också för den förföriska men livsfarliga kraften i förenklade teorier och lösningar.För att reda ut våra föreställningar om ondska vänder sig Stangneth till Immanuel Kant och Hannah Arendt och begreppen radikal ondska (Kant) och ondskans banalitet (Arendt). Det är i dialog med dessa båda filosofer och dessa båda begrepp som Stangneth utvecklar en idé om ett etiskt förnuft.Bettina Stangneth är en tysk filosof och historiker och doktorerade på en avhandling om Immanuel Kant och det radikalt onda vid universitet i Hamburg 1997. Hennes bok om Adolf Eichmann, "Eichmann vor Jerusalem" (2011), fick stor internationell uppmärksamhet.