Björn Pecina – Författare
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Del 24 - Religion in Philosophy and Theology
Fichtes Gott
Vom Sinn der Freiheit zur Liebe des Seins
Häftad, Tyska, 2007
1 745 kr
Tillfälligt slut
Die von Fichtes Philosophie ausgehende Faszination liegt nicht zuletzt darin, daß er eine am Absolutheitsgedanken orientierte Religionstheorie entworfen hat, die zugleich strenger Transzendentalismus ist. So empfiehlt er sich als reizvoller Gesprächspartner nicht nur der Religionsphilosophie im engeren Sinne, sondern auch der Theologie. Björn Pecina rekonstruiert Fichtes Religionsphilosophie vor dem Hintergrund des idealistisch-romantischen Gesprächs im 18./19. Jahrhundert in ihrer Entwicklung vom praktischen Selbstbewußtsein zur späten Liebes- und Affektenlehre. Dabei zeigt er, daß die frühe Konzeption des Ich und der Freiheit in der reifen Religionsphilosophie der "Anweisung zum seligen Leben" eingelöst und nach ihren Urprinzipien abgeleitet werden kann. Fichtes Lehre vom Sein und von den Affekten erweist sich so als Grund von Transzendentalismus überhaupt. Der Autor entwickelt Fichtes Philosophie im Spannungsfeld zwischen den sinntheoretischen Deutungsfiguren religiösen Selbstbewußtseins und einer Ontologie, die ihr Zentrum im Absoluten als Sein und Liebe hat. Deshalb plädiert er dezidiert für eine philosophische Theologie, die sich zwar immer aus den Deutungsvollzügen des religiösen Subjektes speist, diese Deutungen aber zugleich einbegriffen weiß in das absolute Sein. Unter dieser Interpretationsperspektive wird Fichtes Originalität innerhalb des deutschen Idealismus und seine Anschlußfähigkeit an das Denken des aufgeklärten Protestantismus sichtbar.
1 927 kr
Tillfälligt slut
Es gehört zu den faszinierenden Merkmalen des Aufklärungsjahrhunderts, daß sich hier Rationalisierungs- und Selbstreflexionsprozesse über konfessionelle Grenzen hinwegzusetzen vermochten. Dies führte nicht selten zu einer Öffnung des Religionsbegriffs, der sich als ungemein integrationsfähig erwies. Björn Pecina entfaltet in der vorliegenden Untersuchung ein solches Religionsverständnis, indem er sich dem Werk besonders zweier herausragender Gelehrter zuwendet: Moses Mendelssohn und Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem. Jerusalem ist repräsentativ für das Aufklärungsjahrhundert. Er eignet sich gut, die Epoche nach ihrem religionstheoretischen Profil darzustellen, zugleich aber auch Kontinuitäten sichtbar werden zu lassen. Mendelssohn, auf den die Studie ihr Hauptaugenmerk richtet, gelingt es, aparte Religion und aufgeklärte Religionsphilosophie in eine Balance zu bringen.