Christian Volkmar Witt – författare
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Häftad, Tyska, 2025
310 kr
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Ausgehend von aktuellen Orientierungsbedürfnissen und Anfragen an die Kirchengeschichte als Teildisziplin der Theologie, fragt Christian Volkmar Witt nach dem Orientierungswert des wissenschaftlichen Gesprächs mit der Vergangenheit. Er führt mittelalterliche Zeittheorien, institutionentheoretische Ansätze sowie geschichtstheoretische und geschichtsphilosophische Fragestellungen zu einem Vorschlag zusammen, wie sich Eigenart, Anliegen und Potenzial der theologisch verantworteten Kirchengeschichte interdisziplinär anschlussfähig beschreiben ließen. Herausforderungen durch Teleologie, "große Erzählungen" und Affirmation werden dabei aufgegriffen und für die Diskussion über Gestalt und Zukunft der Kirchengeschichte vorschlagsweise fruchtbar gemacht.
E-bok
PDF, Tyska, 2021843 kr
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Mit der Reformation kam es im lateineuropäischen Christentum zu einem religiösen Pluralisierungsimpuls ungekannten Ausmaßes. Diese Pluralisierung vollzog sich auf Seiten der Akteure nicht unreflektiert, sondern fand auf der Ebene von Selbst- und Fremdwahrnehmung gedankliche Verarbeitung und theologische Vertiefung – und zwar auch durch die dabei Ausgegrenzten bzw. Marginalisierten.Der vorliegende Band will Marginalisierungsprozesse, die im 16. und 17. Jahrhundert von politischen oder theologischen Akteuren ausgelöst wurden, in interdisziplinärem Zugriff exemplarisch erfassen und dabei die Bandbreite der dahinter liegenden Wahrnehmungsmuster ausleuchten. Motive, Rahmenbedingungen und Ausgangspunkte von Marginalisierungsprozessen werden dazu genauso in den Blick genommen wie Instrumente, Medien und Strategien, mittels derer Marginalität erzeugt und wahrnehmbar gemacht wurde.Mit Beiträgen von Irene Dingel, Corinna Ehlers, Henning P. Jürgens, Armin Kohnle, Robert Kolb, Jan-Martin Lies, Stefan Michel, Markus Müller, Steffie Schmidt, Christopher Voigt-Goy, Christian Wiesner und Volkmar Witt.[Pushed to the Margins – Opting for the Margins. Marginalization Strategies in the Early Modern Period]With the Reformation, Latin European Christianity experienced a religious pluralisation impulse of unknown extent. This event did not take place unreflected on the side of the protagonists, but found intellectual processing and theological deepening on the level of self-perception and the perception of others, also by those who were excluded or marginalized.The present volume aims to capture processes of marginalization triggered by political or theological actors in the 16th and 17th centuries in an interdisciplinary approach and tries to illuminate the range of underlying patterns of perception. Motives, framework conditions and starting points of marginalization processes will be examined as well as instruments, media and strategies by means of which marginality was created and made perceptible.
Inbunden, Tyska, 2025
653 kr
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Del 264 - Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz
Lutherische "Orthodoxie" als historisches Problem
Leitidee, Konstruktion und Gegenbegriff von Gottfried Arnold bis Ernst Troeltsch
Inbunden, Tyska, 2021
887 kr
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The Lutheran "orthodoxy" asserts its firm place in the post-Reformation church and theological history. In contrast to Pietism and the Enlightenment, there was a historically comprehensible quantity called "Orthodoxy", which - so the assumption continues - embodied all that, against which Pietists and Enlightenmentists then stepped in their place in the best Reformation tradition and with increasing success. This antagonism and the underlying developmental teleologism are demonstrably due to the positional ties and theological-political concerns of historiographical drafts that are still effective today, such as those according to G. Arnold, for example, LT Spittler, GJ Planck, K. Hase, F. Chr. Baur, A. Tholuck and finally by E. Troeltsch. In view of this, the career of the relevant category is traced as a central idea, construction and counter-concept and analyzed by merging institutional-theoretical, theological-historical and conceptual-historical approaches in order to question its historical resilience and scientific linguistic suitability.
E-bok
PDF, Tyska, 2022898 kr
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Den inhaltlich-thematischen Ausgangspunkt des Bandes bildet das sich verändernde Verhältnis von frühneuzeitlicher Astronomie und Physik zur christlichen Religion im Allgemeinen und zu ihren konfessionsspezifischen Ausprägungen im Besonderen. Vor diesem Hintergrund nehmen die versammelten Beiträge exemplarisch die entsprechenden, mit dem Wandel des Weltbildes verbundenen Prozesse anhand des zur Transkonfessionalität tendierenden Paradigmenwechsels in den frühneuzeitlichen Wissenschaftskulturen in den Blick. Dabei bieten die Welt, deren Bilder einen Wandel durchliefen, die Naturwissenschaften, die den Wandel vorantrieben, und die Theologien, die sich von einstigen Gewissheiten über Gott und Welt verabschiedeten, sich neu konstituierten und das Leben sowie die Naturforschung in der Frühen Neuzeit entscheidend mitbestimmten, eine dankbare Fläche für eine interkonfessionell vergleichende Untersuchung konfessioneller Spezifika.
Häftad, Tyska, 2026
422 kr
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Del 163 - Beiträge zur historischen Theologie
Protestanten
Das Werden eines Integrationsbegriffs in der Frühen Neuzeit
Inbunden, Tyska, 2011
1 801 kr
Tillfälligt slut
Während der Begriff "Protestanten" heute mehrere christliche Kirchen, Gruppierungen und Bewegungen bezeichnet, ist seine Geschichte im Heiligen Römischen Reich des 16. und 17. Jahrhunderts gekennzeichnet durch Streit unter den Kirchentümern, die er heute geradezu selbstverständlich unter sich sammelt. Er wurde sowohl für Lutheraner als auch für Reformierte zum Kampfbegriff: Beide Parteien beanspruchten ihn exklusiv für sich und flankierten so ihre theologischen, kirchenpolitischen und reichsrechtlichen Ansprüche auf terminologischer Ebene - nicht zuletzt, um dem anderskonfessionellen Gegenüber jedwede Existenzberechtigung abzusprechen. Christian Witt zeigt, wie sich der Terminus "Protestanten" im 17. Jahrhundert zum Integrationsbegriff entwickelte, der bewusst mehrere reformatorische Konfessionskirchentümer unter sich sammelte und so den entscheidenden Schritt hin zu seiner heutigen Nutzung tat.
Del 95 - Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation
Martin Luthers Reformation der Ehe
Sein theologisches Eheverständnis vor dessen augustinisch-mittelalterlichem Hintergrund
Inbunden, Tyska, 2017
1 900 kr
Tillfälligt slut
Martin Luthers reformatorische Aufbrüche haben letztlich die schöpferische Neubestimmung des Verhältnisses von Gott und Mensch zum Kern, und diese Neubestimmung arbeitet der Reformator stets in und an bestimmten vorgegebenen Sachfragen und -zusammenhängen aus. So exerziert Luther sie auch im Rahmen seiner intensiven Beschäftigung mit dem Thema "Ehe" ganz eigenständig von Grund auf durch. Dabei gelangt er zu einem theologischen Eheverständnis, das nicht weniger darstellt als einen Bruch mit den ehetheologischen Vorgaben und Prägegestalten der Papstkirche. Wo genau die Bruchstellen zu suchen sind, welche theologischen Gedankengänge ihnen zugrunde liegen und wie sich diese dann in Luthers Rede von der Ehe niederschlagen, untersucht Christian Volkmar Witt nun ausführlich und grundlegend. Er zeichnet die Entwicklung von Luthers theologischem Eheverständnis im Werk des Reformators einerseits, im Gegenüber zu wirkmächtigen ehetheologischen Schaltstellen von Augustin über das mittelalterliche Kirchenrecht bis ins Spätmittelalter andererseits nach.
Inbunden, Tyska, 2019
1 309 kr
Tillfälligt slut
Der Band geht exemplarisch und interdisziplinär den medial und diskursiv artikulierten Zusammenhängen zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie individuell-subjektivem Bekennen in ihren frühneuzeitlichen Ausprägungen nach. Er beleuchtet grundsätzlich das Zusammenspiel von Bekenntnisakt und Wahrnehmungsformation und untersucht es auf seine Realisations- und Artikulationsformen in der Frühen Neuzeit hin. Angelegt ist er als Studienbuch, das an ausgewählten Quellenbeispielen interdisziplinär entwickelte heuristische Instrumentarien zur Anwendung bringt und so erprobt. Zu diesem Zweck werden inter- und innerkonfessionelle Diskurse zwischen Persönlichkeiten und Institutionen in den Blick genommen, wie sie in theologischen Traktaten, der Geschichtsschreibung, Flugblättern, Vertragstexten oder in der Darstellung von Festinszenierungen ihren Ausdruck finden. Die durch den Band geleistete Diskussion und Zusammenführung von Fallbeispielen der frühneuzeitlichen europäischen Geschichte zielt dabei auch auf die Anwendung des wahrnehmungshistorischen Ansatzes im Kontext akademischer Lehre ab.