Christoph Cornelien – författare
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Die zuletzt stark gestiegene Zahl von Historikerkommissionen auf nationaler, regionaler und lokaler wie auch auf bilateraler Ebene (Deutschland-Polen, Deutschland-Frankreich, Deutschland-Tschechien, Deutschland-Italien u.a.) zur Aufarbeitung der verbrecherischen Aspekte des „Dritten Reiches" und des Zweiten Weltkriegs können insgesamt als Teil einer neuen Geschichtspolitik sowie einer Erinnerungslandschaft begriffen werden, die die politische Kultur in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern mit geprägt haben. Die Berichte der Kommissionen und ihrer Forschungsergebnisse werden regelmäßig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht; zuweilen bildeten sie sogar – so im Fall der Veröffentlichung über „Das Amt" – den Anlass für langwierige öffentliche Kontroversen.
Angesichts dieser Konstellationen waren eine systematische Bestandsaufnahme der jüngsten Entwicklungen sowie eine kritische Debatte der Tätigkeit der neu eingerichteten Historikerkommissionen überfällig. Die Einzelbeiträge des Tagungsbandes folgen einer gleichförmigen Struktur: Erstens geben sie Auskunft über den Modus der Beauftragung, die Form der Mitgliedschaft und generelle Arbeitsweisen. Zweitens geht es darum, die weiteren historischen Entstehungsbedingungen sowie die Arbeitsaufträge ausgewählter Kommissionen zu beleuchten. Drittens werden die hierbei aufgetretenen Probleme und auch die Grenzen ihrer Tätigkeit kritisch reflektiert.
Darüber hinaus unterstreicht der Tagungsband die Notwendigkeit, Historikerkommissionen breite Handlungsspielräume zu gewähren, denn nur sie vermögen zur Überwindung nationaler und ideologischer Grenzen historischer Erkenntnisbildung einen substanziellen Beitrag zu leisten.
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Die zuletzt stark gestiegene Zahl von Historikerkommissionen auf nationaler, regionaler und lokaler wie auch auf bilateraler Ebene (Deutschland-Polen, Deutschland-Frankreich, Deutschland-Tschechien, Deutschland-Italien u.a.) zur Aufarbeitung der verbrecherischen Aspekte des „Dritten Reiches" und des Zweiten Weltkriegs können insgesamt als Teil einer neuen Geschichtspolitik sowie einer Erinnerungslandschaft begriffen werden, die die politische Kultur in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern mit geprägt haben. Die Berichte der Kommissionen und ihrer Forschungsergebnisse werden regelmäßig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht; zuweilen bildeten sie sogar – so im Fall der Veröffentlichung über „Das Amt" – den Anlass für langwierige öffentliche Kontroversen.
Angesichts dieser Konstellationen waren eine systematische Bestandsaufnahme der jüngsten Entwicklungen sowie eine kritische Debatte der Tätigkeit der neu eingerichteten Historikerkommissionen überfällig. Die Einzelbeiträge des Tagungsbandes folgen einer gleichförmigen Struktur: Erstens geben sie Auskunft über den Modus der Beauftragung, die Form der Mitgliedschaft und generelle Arbeitsweisen. Zweitens geht es darum, die weiteren historischen Entstehungsbedingungen sowie die Arbeitsaufträge ausgewählter Kommissionen zu beleuchten. Drittens werden die hierbei aufgetretenen Probleme und auch die Grenzen ihrer Tätigkeit kritisch reflektiert.
Darüber hinaus unterstreicht der Tagungsband die Notwendigkeit, Historikerkommissionen breite Handlungsspielräume zu gewähren, denn nur sie vermögen zur Überwindung nationaler und ideologischer Grenzen historischer Erkenntnisbildung einen substanziellen Beitrag zu leisten.
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Looking back over the centuries, migration has always formed an important part of human existence. Spatial mobility emerges as a key driver of urban evolution, characterized by situation-specific combinations of opportunities, restrictions, and fears. This collection of essays investigates interactions between European cities and migration between the early modern period and the present. Building on conceptual approaches from history, sociology, and cultural studies, twelve contributions focus on policies, representations, and the impact on local communities more generally.
Combining case-studies and theoretical reflections, the volume’s contributions engage with a variety of topics and disciplinary perspectives yet also with several common themes. One revolves around problems of definition, both in terms of demarcating cities from their surroundings and of distinguishing migration in a narrower sense from other forms of short- and long-distance mobility. Further shared concerns include the integration of multiple analytical scales, contextual factors, and diachronic variables (such as urbanization, industrialization, and the digital revolution).
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Looking back over the centuries, migration has always formed an important part of human existence. Spatial mobility emerges as a key driver of urban evolution, characterized by situation-specific combinations of opportunities, restrictions, and fears. This collection of essays investigates interactions between European cities and migration between the early modern period and the present. Building on conceptual approaches from history, sociology, and cultural studies, twelve contributions focus on policies, representations, and the impact on local communities more generally.
Combining case-studies and theoretical reflections, the volume’s contributions engage with a variety of topics and disciplinary perspectives yet also with several common themes. One revolves around problems of definition, both in terms of demarcating cities from their surroundings and of distinguishing migration in a narrower sense from other forms of short- and long-distance mobility. Further shared concerns include the integration of multiple analytical scales, contextual factors, and diachronic variables (such as urbanization, industrialization, and the digital revolution).
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