Detlef Horster - Böcker
Visar alla böcker från författaren Detlef Horster. Handla med fri frakt och snabb leverans.
10 produkter
10 produkter
257 kr
Skickas inom 7-10 vardagar
82 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
147 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
185 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Ist das Habermas'sche Werk eine Ethik der Moderne? Mit seiner Darstellung der Habermas'schen Philosophie will Detlef Horster diese Frage beantworten. Die Analyse reicht von der ersten Auseinandersetzung mit Heidegger über "Moralbewusstsein und kommunikatives Handeln" bis zu der nationalen Einheit 1990. Dabei betont der Autor besonders die enge Verbindung von Theorie und gesellschaftlicher Praxis.
256 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
535 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Was ist Moral? Vielfach wird der Zweifel daran, dass wir heute überhaupt noch eine Moral haben, laut und vernehmlich geäußert. Angesichts der Ereignisse, die uns die Presse täglich vermittelt, könnte man diese Zweifel teilen. Nehmen wir als bekannte Symbolfiguren einmal Ackermann und Esser. Aufgrund deren als unmoralisch eingest- tem Verhalten ging ein Aufschrei der Empörung durch unsere - publik. Das zeigt uns, ebenso wie der Protest gegen Hartz IV oder gegen den Völkermord in Ruanda, dass die Moral bei uns all- dings noch in Ordnung ist. Die Menschen haben ein Sensorium für unmoralisches Verhalten. Bei uns darf nicht jeder machen, was er will. Wir leben demnach nicht in einer von Moralverlust bedrohten Gesellschaft. Wenn wir uns die Frage stellen, was Moral eigentlich ist, müssen wir von Werten ausgehen. Beides ist auseinander zu h- ten. Ein hoher Wert ist beispielsweise das menschliche Leben oder die Gesundheit bzw. die körperliche und geistige Unversehrtheit.
501 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
550 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Was heute zu beklagen ist, ist die Distanz, die zwischen der Philosophie und dem Leben besteht. Das Sokratische Gespräch in der heutigen Form hat zum Ziel, diese Distanz zu verringern. Das Ziel ist demnach ein pragmatisches: die enge Anbindung der Theorie an die Praxis und umgekehrt. Darauf werde ich im zweiten Kapitel bei der Behandlung des Erfahrungsprozesses im So kratischen Gespräch ausführlicher eingehen. Ziel bei der Durchführung von Sokratischen Gesprächen ist die Klärung von Begriffen, die jeder Mensch im Alltag gebraucht, ohne sich darüber Re chenschaft zu geben. Sokrates nannte diese unbedacht gebrauchten Begriffe "Windeier". Die im Sokratischen Gespräch neubestimmten Begriffe sind Maßstäbe für die Analyse realer Verhältnisse. Diese Maßstäbe können mehr Sicherheit bei alltäglichen Einschätzungen geben und ein besseres Zurecht finden im Alltag ermöglichen. Neben der sachlich-explikativen Klärung eines Begriffs hatte der sokrati sch-platonische Dialog ein weiteres Ziel, das ich im ersten Abschnitt des er sten Kapitels ausführlicher behandeln werde: Während die Sophisten - wie es Sokrates im Dialog "Gorgias" vorführte - ihre eigene Meinung durchzuset zen strebten, indem sie geschickt redeten und überredeten, kam es Sokrates auf die Bildung einer moralischen Haltung im theoretischen Dialog an. Die Menschen sollten fähig werden, mit anderen zu kommunizieren und ihre ei gene Meinung zu korrigieren. Kurz: Die Kommunikationskultur sollte ver bessert werden. Dialogprinzip war die Anerkennung der Gleichwertigkeit und das Ernstnehmen aller Gesprächspartner. In den Sokratischen Dialogen der Antike, an die Leonard Nelson 1922 anschließt, kamen demnach prakti sche und theoretische Intentionen zur Deckung.
535 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Einem antiken, einem mittelalterlichen und selbst einem neuzeitlichen Autor, der sich mit Fragen der Erziehung befasste, wäre es nicht in den Sinn ge kommen, über das Verhältnis von Pädagogik und Ethik nachzudenken und es als problematisch darzustellen. Autoren von PLATON bis HERB ART haben Er ziehung selbstverständlich mit Moral oder Sittlichkeit, der Idee des Guten, den Kardinaltugenden oder einem Ethos verbunden, ohne Reflexionsbedarf für eine pädagogische Ethik zu sehen, die mehr und anderes wäre als die Ab leitung ethischer Sätze für Zwecke und Aufgaben der Erziehung. Mindestens bis HERBART gilt der Satz, dass die Zwecke der Erziehung auch dann ethisch bestimmt sein müssten, wenn eine fertige oder konsensfähige Ethik gar nicht vorliegt. "Ethik" oder "praktische Philosophie" schien unabhängig von ihrer Beschaffenheit oder Qualität der Garant zu sein, über Probleme der Erziehung auf moralisch zulässige oder aussichtsreiche Weise nachdenken zu können. Das scheint sich grundlegend geändert zu haben, betrachtet man Buchti tel, Häufigkeit der Problembenennung oder mit Erziehung und Bildung in Zusammenhang gebrachte Lösungswahrscheinlichkeiten. Dabei spielen oft höchst einfache Annahmen eine Rolle, ohne eine bestimmte philosophische Ethik bemühen zu müssen. Man könnte von einem AssoziationsJeld sprechen, in dem Defizite reflektiert und mit Postulaten der Erziehung verknüpft werden. "Erziehung" ist auf diesem Feld zumeist identisch mit Moralerzeugung; die Idee ist, gesellschaftliche Übel oder individuelle Defizite in moralischen Hin sichten mit neuer und besserer Erziehung bearbeiten zu können.
73 kr