Elisabeth Edl – författare
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Häftad, Tyska, 2006
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Häftad, Tyska, 2014
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Häftad, Tyska, 2019
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Inbunden, Tyska, 2004
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Inbunden, Tyska
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Inbunden, Tyska, 2012
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Häftad, Tyska, 1991
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Häftad, Tyska, 1996
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Häftad, Tyska, 1997
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Inbunden, Tyska, 2017
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Inbunden, Tyska, 2020
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Inbunden, Tyska, 2021
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Inbunden, Tyska, 2025
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Die vornehme Pariser Gesellschaft hat sich oft gefragt: Woher kommt der ungeheure Reichtum der Familie de Lanty? Die abenteuerlichsten Geruchte umgeben vor allem jenen mysteriosen, geisterhaften Greis auf dem luxuriosen Ball, der durch seine extreme Magerkeit, seine altmodische, feminine Koketterie alle Blicke auf sich zieht. Sein Geheimnis jedoch ist verborgen in einer ganz anderen Geschichte: Viele Jahre zuvor reist der junge Bildhauer Sarrasine zur Ausbildung nach Rom. Beim abendlichen Theaterbesuch packt ihn unsterbliche Liebe zu Zambinella, der Primadonna, deren engelgleicher Sopran ihn verzaubert. Seine Leidenschaft bleibt nicht unbemerkt doch spielt Zambinella wirklich nur mit ihm, als sie ihn zuruckweist und ihn warnt, sich ihr nicht zu nahern? Sarrasine , 1830 erschienen, gehort zu den faszinierendsten Texten in Balzacs Menschlicher Komodie: Eine Geschichte versteckt in einer anderen; Gestalten, die nicht sind, was sie scheinen; ein schillerndes Vexierspiel von Schonheit und Tauschung, Liebe und Sexualitat, Wirklichkeit und Kunst. Die Erzahlung wurde erst spat entdeckt, provozierte dann aber die gewagtesten Interpretationen, beginnend mit Georges Bataille und Roland Barthes' beruhmter Studie S/Z . Elisabeth Edl wie bereits in ihren Ausgaben von Stendhal, Flaubert, Maupassant, George Sand verfolgt einen anderen Weg: Mit Ubersetzung, Nachwort, Zeittafel und Anmerkungen geht sie wieder zuruck zu Balzac und seinem Text, der aufregender ist als alle nachtraglichen Spekulationen.