Fiorella Retucci – författare
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PDF, Latin, 20221 077 kr
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Der Registerband erschließt den Inhalt der acht Bände der kritischen Edition von Bertholds Prokloskommentar (insgesamt über 2000 Druckseiten) in dreifacher Hinsicht. Er bietet erstens ein alphabetisches Sachregister mit 580 Einträgen, das auf einer vom Verfasser selbst hergestellten Tabula contentorum basiert. Es folgt zweitens ein Register aller durch die Herausgeber genau nachgewiesenen Quellen, der aus 9300 Einträgen besteht, welche der Verfasser 300 Werken von 80 verschiedenen Autoren entnahm. Das Register wird durch ein Namen- und ein Literaturverzeichnis abgeschlossen. Dieser Band eröffnet den Zugang zu den wichtigsten Themen der mittelalterlichen platonischen Überlieferung, so wie Berthold sie verstand; darüber hinaus gibt die erstaunliche Breite der von Berthold aus erster Hand zitierten Quellen eine einmalige Einsicht in die reale Bibliothek eines deutschen Gelehrten aus dem Spätmittelalter.
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PDF, Tyska, 20251 312 kr
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Ein Viertel der 211 Lehrsatze, aus denen die Elementatio theologica des Proklos besteht, ist ausdrucklich der Lehre der Gotter gewidmet. Proklos entwickelt sie von prop. 113 bis 165, d.h. wesentlich in dem Textteil, der im vorliegenden Band den Gegenstand der Auslegung Bertholds von Moosburg bildet. Von der philosophischen Beweisbarkeit der Trinitat ausgehend, untersucht Berthold die heidnische Tradition einer Urweisheit, die er bei Hermes Trismegistos und Proklos nachweist. Im Kommentar zur prop. 129 artikuliert er seine Lehre vom homo divinus , die moglicherweise eine stillschweigende Stellungnahme zu Eckhart und zu seiner Verurteilung bildet. Berthold bietet ferner zur Frage nach den neuplatonischen Gottern Antworten, die weit uber diejenigen des Thomas von Aquin ( Gotter als falsche Hypostasierung gottlicher Vollkommenheiten) hinausgehen. Die Gotter oder Henaden sind die metaphysischen Prinzipien, nach denen die Bestimmung des ersten Hervorgebrachten erfolgt. Sie entsprechen den per-se-Vollkommenheiten des Dionysius Areopagita, doch sind sie nach Berthold nicht mit dem Gott der Gute identisch, sondern als causae primordiales von ihm verschieden.
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PDF, Tyska, 2025990 kr
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Der 2. Traktat des IV. Buchs nimmt eine mittlere Stellung zwischen einem ersten, Gott als Prinzip der Schopfung gewidmeten Teil und dem dritten, die geistigen Substanzen behandelnden Abschnitt ein. Er besteht aus 24 Kapiteln, in denen Ulrich sein metaphysisches Denken artikuliert, handelt er doch hier Von der ersten formalen Hervorbringung des Vaters, des Schopfers der Allheit, d. h. vom Sein und dessen ersten Unterteilungen im Allgemeinen, das ist Substanz und Akzidens, und von den ihm ihrem Wesen nach Folgenden, d. h. Ursache und Verursachtes, Potenz und Akt, Einheit und Vielheit . Das Sein, von dem Ulrich spricht, ist das erste der geschaffenen Dinge - ganz im Sinne des am Anfang des Traktats ausdrucklich zitierten 'Liber de causis', d. h. im Sinne des ersten und eigentlichen Ausflieens des ersten Prinzips , das das erste und allgemeinste Fundament jeder weiteren formalen Bestimmung ist. Die ersten Schritte von Ulrichs Ontologie wurden bereits in der Edition Sabine Pieperhoffs (1987) dokumentiert. Der vorliegende Band enthalt die Lehre der zehn aristotelischen Kategorien, wobei jeder von diesen jeweils ein spezielles Kapitel gewidmet wird. Ulrich verfasste diesen Teil anhand der 'Metaphysik'- und 'Physik'-Kommentare seines Lehrers, Alberts des Gro en. Er stellt ein wichtiges Moment in der Geschichte des fruheren Albertismus dar.