Ulrich von Straburg – författare
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PDF, Tyska, 2011839 kr
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Dieser Teilband thematisiert zunächst den Zustand der Menschheit vor dem Sündenfall. Ulrich entwickelt darin in Nachfolge von Albert dem Großen eine philosophische Lehre des vollkommenen Menschen. Es folgt sodann eine ausführliche Tugendlehre, die sich streng an der Systematik der "Nikomachischen Ethik" des Aristoteles orientiert und die der Verfasser in ständiger und punktueller Auseinandersetzung mit der klassischen griechischen Moralphilosophie untersucht. Dabei verfährt Ulrich ausdrücklich per principia philosophica und hebt die Rolle der natürlichen Vernunft hervor. In diesem rationalen und systematischen moralphilosophischen Rahmen beschäftigt er sich außerdem mit aktuellen kirchenrechtlichen Problemen, wie z. B. dem des Wuchers.
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PDF, Latin, 20201 247 kr
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Jahrzehntelang arbeitete der Theologe Ignaz Backes – ein Schüler von Martin Grabmann und Bernhard Geyer – an der Edition des fünften Buchs von "De summo bono" des Ulrich von Straßburg. Der Grund seines Interesses lag darin, dass Ulrich in diesem Teil im Gespräch mit der Lehre Alberts des Grossen und Thomas'' von Aquin kritisch eine Christologie und eine Soteriologie entwickelt und sie durch originale Benutzung der griechischen Patristik – insbesondere des Johannes von Damaskus – bereichert. An dem edierten Text zeigt sich die philologische Kompetenz von Backes, der sich als Herausgeber auch an der Kölner Ausgabe der Opera omnia des Albertus Magnus beteiligte. Seine solide Edition zeichnet sich besonders wegen der sorgfältigen Quellenkommentierung aus. Es erschien daher angebracht, sein Werk nachzudrucken und in das Corpus philosophorum Teutonicorum Medii Aevi zu integrieren. Hiermit ist die Edition von Ulrichs "De summo bono" fast abgeschlossen: Der Abschlußband (I, 6, 4) befindet sich in Vorbereitung.
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PDF, Latin, 20251 014 kr
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Der 2. Traktat des IV. Buchs nimmt eine mittlere Stellung zwischen einem ersten, Gott als Prinzip der Schopfung gewidmeten Teil und dem dritten, den geistigen Substanzen behandelnden Abschnitt ein. Er besteht aus 24 Kapiteln, in denen Ulrich sein metaphysisches Denken artikuliert, handelt er doch hier Von der ersten formalen Hervorbringung des Vaters, des Schopfers der Allheit, d.h. vom Sein und dessen ersten Unterteilungen im Allgemeinen, das ist Substanz und Akzidens, und von den ihm ihrem Wesen nach Folgenden, d.h. Ursache und Verursachtes, Potenz und Akt, Einheit und Vielheit . Das Sein, von dem Ulrich spricht, ist das erste der geschaffenen Dinge - ganz im Sinne des am Anfang des Traktats ausdrucklich zitierten Liber de causis, d.h. im Sinne des ersten und eigentlichen Ausflieens des ersten Prinzips , das das erste und allgemeinste Fundament jeder weiteren formalen Bestimmung ist. Die ersten Schritte von Ulrichs Ontologie wurden bereits in der Edition Sabine Pieperhoffs (1987) dokumentiert. Der Schluteil uber die Lehre der zehn aristotelischen Kategorien wurde von Burkhard Mojsisch und Fiorella Retucci ediert (2008). Dieser Band enthalt eine ausfuhrliche Lehre von der Substanz, von den aristotelischen Ursachen und von der Ordnung der Welt. Ulrich behandelt hier auch die neuplatonische Lehre von der wesentlichen Kausalitat der Intelligenzen. Er verfa te diesen Teil primar anhand der Metaphysik- und Physik-Kommentare und der logischen Schriften seines Lehrers, Alberts des Gro en; er stellt damit ein erstes wichtiges Moment in der Geschichte des fruheren Albertismus dar.Der 2. Traktat des IV. Buchs nimmt eine mittlere Stellung zwischen einem ersten, Gott als Prinzip der Schopfung gewidmeten Teil und dem dritten, den geistigen Substanzen behandelnden Abschnitt ein. Er besteht aus 24 Kapiteln, in denen Ulrich sein metaphysisches Denken artikuliert, handelt er doch hier Von der ersten formalen Hervorbringung des Vaters, des Schopfers der Allheit, d.h. vom Sein und dessen ersten Unterteilungen im Allgemeinen, das ist Substanz und Akzidens, und von den ihm ihrem Wesen nach Folgenden, d.h. Ursache und Verursachtes, Potenz und Akt, Einheit und Vielheit . Das Sein, von dem Ulrich spricht, ist das erste der geschaffenen Dinge - ganz im Sinne des am Anfang des Traktats ausdrucklich zitierten Liber de causis, d.h. im Sinne des ersten und eigentlichen Ausflie ens des ersten Prinzips , das das erste und allgemeinste Fundament jeder weiteren formalen Bestimmung ist. Die ersten Schritte von Ulrichs Ontologie wurden bereits in der Edition Sabine Pieperhoffs (1987) dokumentiert. Der Schlu teil uber die Lehre der zehn aristotelischen Kategorien wurde von Burkhard Mojsisch und Fiorella Retucci ediert (2008). Dieser Band enthalt eine ausfuhrliche Lehre von der Substanz, von den aristotelischen Ursachen und von der Ordnung der Welt. Ulrich behandelt hier auch die neuplatonische Lehre von der wesentlichen Kausalitat der Intelligenzen. Er verfa te diesen Teil primar anhand der Metaphysik- und Physik-Kommentare und der logischen Schriften seines Lehrers, Alberts des Gro en; er stellt damit ein erstes wichtiges Moment in der Geschichte des fruheren Albertismus dar.
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PDF, Tyska, 20231 247 kr
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Mit diesem letzten Teilband ist die im Jahr 1987 begonnene Edition von Ulrichs etwa 2.500 Druckseiten umfassendem Meisterwerk »De summo bono« abgeschlossen. Ulrich reflektiert hier über die Tugend der Gerechtigkeit, indem er zunächst in Anlehnung an Seneca und Cicero eine philosophische Lehre von den Wohltaten als gemeinschaftsstiftender Kraft der menschlichen Gesellschaft entwickelt und danach die gerechte Rache und die Freigebigkeit untersucht. Es folgt ein Teil über die Tugenden, die den Richter auszeichnen, mit Abschweifungen über das Prozessrecht, über die kirchliche und die zivile Rechtszuständigkeit und über die verschiedenen kirchlichen Würden. Abschließend behandelt Ulrich die Tugenden der Heiligkeit und der Billigkeit (epikie). Das Werk wird durch ein sich auf alle 14 Editionsbände beziehendes Gesamtsachregister vervollständigt.
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PDF, Tyska, 2025954 kr
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Begrundet von Kurt Flasch und Loris Sturlese. Herausgegeben von Loris Sturlese unter Mitwirkung von Ruedi Imbach und Burkhard Mojsisch (). In der Zeit von 1250 bis 1350 gab es in Deutschland eine hochentwickelte, reich differenzierte Philosophie, die sich, von Albertus Magnus ausgehend, in standiger Auseinandersetzung mit den von Paris kommenden Impulsen entwickelte und sowohl in geistes- wie naturwissenschaftlicher Hinsicht eine Sonderstellung behauptete. Die sogenannte Deutsche Mystik findet hier ihren Ursprung. Au er Meister Eckhart zahlen zu den bedeutendsten Autoren dieses Zeitraums Dietrich von Freiberg, Ulrich von Strassburg, Heinrich von Lubeck und Berthold von Moosburg. Von ihren Werken ist allerdings nur ein verschwindend kleiner Teil ediert. Gerade die Interpretation Meister Eckharts beweist jedoch, welche Fehlschlusse moglich sind, weil der unmittelbare Kontext nicht hinreichend erschlossen ist. In der Vergangenheit wurden diese Autoren, deren geschichtlicher Rang und deren Einflu auf die Entwicklung der deutschen Sprache und Literatur unbestritten sind, vielfach zu isoliert betrachtet. Im Corpus Philosophorum Teutonicorum Medii Aevi (CPTMA) werden kritische Ausgaben der fast ausnahmslos ungedruckt gebliebenen Texte ediert. Erst eine vergleichende Betrachtung macht den Zusammenhang und den Reichtum bedeutsamer Varianten im Spannungsfeld von Aristotelismus, Neuplatonismus, arabischer Tradition und Albertinismus sichtbar. Die Ausgaben des Corpus Philosophorum Teutonicorum Medii Aevi sind der Schlussel zu einem angemessenen Verstandnis der Deutschen Mystik . Sie dokumentieren den Anfang der Philosophie in Deutschland. Die Edition ist auf ca. 37 Bande angelegt und umfa t in sieben Abteilungen Texte von 1. Ulrich von Strassburg, 2. Dietrich von Freiberg, 3. Johannes Picardi von Lichtenberg, 4. Heinrich von Lubeck, 5. Nikolaus von Strassburg, 6. Berthold von Moosburg und 7. Miscellanea. Erganzend zu den Editionen erscheinen Beihefte, die literarhistorische, biographische und philosophische Untersuchungen zu den edierten Texten enthalten.
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PDF, Tyska, 20251 014 kr
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Mit diesem zwolften der kritischen Edition von De summo bono gewidmeten Band nahert sich das Publikationsvorhaben von Ulrichs Meisterwerk seinem Abschluss. Der Band enthalt die ersten 15 Kapitel des vierten Traktats: De iustitia.
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PDF, Tyska, 2025990 kr
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Der 2. Traktat des IV. Buchs nimmt eine mittlere Stellung zwischen einem ersten, Gott als Prinzip der Schopfung gewidmeten Teil und dem dritten, die geistigen Substanzen behandelnden Abschnitt ein. Er besteht aus 24 Kapiteln, in denen Ulrich sein metaphysisches Denken artikuliert, handelt er doch hier Von der ersten formalen Hervorbringung des Vaters, des Schopfers der Allheit, d. h. vom Sein und dessen ersten Unterteilungen im Allgemeinen, das ist Substanz und Akzidens, und von den ihm ihrem Wesen nach Folgenden, d. h. Ursache und Verursachtes, Potenz und Akt, Einheit und Vielheit . Das Sein, von dem Ulrich spricht, ist das erste der geschaffenen Dinge - ganz im Sinne des am Anfang des Traktats ausdrucklich zitierten 'Liber de causis', d. h. im Sinne des ersten und eigentlichen Ausflieens des ersten Prinzips , das das erste und allgemeinste Fundament jeder weiteren formalen Bestimmung ist. Die ersten Schritte von Ulrichs Ontologie wurden bereits in der Edition Sabine Pieperhoffs (1987) dokumentiert. Der vorliegende Band enthalt die Lehre der zehn aristotelischen Kategorien, wobei jeder von diesen jeweils ein spezielles Kapitel gewidmet wird. Ulrich verfasste diesen Teil anhand der 'Metaphysik'- und 'Physik'-Kommentare seines Lehrers, Alberts des Gro en. Er stellt ein wichtiges Moment in der Geschichte des fruheren Albertismus dar.
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PDF, Tyska, 20251 986 kr
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In diesem Teil entwickelt Ulrich von Strassburg seine Engel- und Damonenlehre. In den ersten Kapiteln untersucht er die Engel als Himmelsbeweger und die Art und Weise, in der sich ihr Einflu auf die irdische Welt auswirkt und setzt sich mit der philosophischen Intelligenzenlehre des Albertus Magnus und der arabischen Tradition auseinander. Sodann lost Ulrich erkenntnistheoretische Fragen und entwirft ein Kommunikationsmodell fur alle Geister, wobei hiermit nicht nur die guten, sondern auch die gefallenen Engel (Damonen) gemeint sind. Es werden ferner untersucht der Engel Versuchung und Fall, die Fahigkeit der Damonen, die Zukunft vorauszusehen, und die Art und Weise, in der Engel und Damonen erscheinen. Drei Kapitel uber die Engelhierarchie und ein letztes uber spezielle Fragen, darunter die Bewegung und Lokalisierung der Engel, schlieen den Traktat ab.
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PDF, Tyska, 20251 169 kr
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Im dritten Buch entwickelt Ulrich in bestandiger Auseinandersetzung mit Albert dem Groen und der Theologie des fruhen 13. Jahrhunderts seine Lehre von den gottlichen Personen der Trinitat.