Franz Josef Felten – författare
Visar alla böcker från författaren . Handla med fri frakt och snabb leverans.
6 produkter
6 produkter
E-bok
PDF, Tyska, 2013802 kr
Läs direkt efter köp
Landschaft ist, sie wird geformt, wahrgenommen und dargestellt – vier Aspekte, die die Mehrdeutigkeit des Landschaftsbegriffs, seine natürlichen und kulturellen Seiten offenlegen. Nur selten wird deutlich benannt, welcher Aspekt bei der Verwendung von "Landschaft" im Mittelpunkt steht, wie Landschaft im jeweiligen Kontext definiert und konstruiert wird. Ausgehend von dieser Wahrnehmung unternimmt das vorliegende E-Book den Versuch, die "historische Landschaft" als einen zentralen Begriff der Vergleichenden Landesgeschichte zu konkretisieren und damit raumbezogene Forschung in der Spannung interdisziplinärer Betrachtungsweisen auf den Begriff zu bringen. Es vereint die Beiträge zweier landesgeschichtlicher Tagungen, in denen zunächst der Begriff "Landschaft" aus vielfältigen Fachperspektiven kritisch betrachtet und sein Potenzial für die Forschung bestimmt, in einem zweiten Schritt dann die Tragfähigkeit am ausgewählten Beispiel der "Klosterlandschaften" im Detail überprüft wird.
E-bok
PDF, Tyska, 2013293 kr
Läs direkt efter köp
In der historischen Entwicklung der Region an Rhein und Mosel spielten die Städte als Zentren der Macht und der militärischen Präsenz, des Handels und der Kultur seit der Antike stets eine wichtige Rolle. Am Beispiel von ausgewählten Städten des heutigen Bundeslandes Rheinland-Pfalz werden einzelne dieser Aspekte in verschiedenen Epochen schlaglichtartig beleuchtet.In diesem Raum kam der Stadt Trier in der Antike eine herausragende Bedeutung zu. Worms und Speyer werden als führende Städte im hohen und späten Mittelalter vergleichend behandelt. Eine Festungsstadt im Grenzgebiet wie Landau hatte – meist in kriegerischer Auseinandersetzung – oft Berührung mit dem französischen Nachbarn. An der Geschichte von Koblenz wird der Wandel von der Residenz- zur Verwaltungsstadt im Umbruch vom 18. zum 19. Jahrhundert deutlich, während für die Wiederaufbauplanung nach dem Zweiten Weltkrieg in der französischen Zone Mainz als interessantes Beispiel dient. Den Beziehungen zwischen den Städten und ihrem Umland in der frühen Neuzeit widmet sich ein weiterer Beitrag.
E-bok
PDF, Tyska, 2014319 kr
Läs direkt efter köp
Das moderne Landeswappen von Rheinland-Pfalz (wie auch das des Saarlandes) lässt nicht erkennen, dass wesentliche Teile dieses Landes bis ins 20. Jahrhundert preußisch bzw. bayerisch waren. Nur dem Kenner erschließt sich, dass der pfälzische Löwe (in beiden Fällen) die Verbindung herstellt. Bewusst knüpfte man nach 1945 bei der Gestaltung der Wappen an die Territorien vor dem Untergang des Alten Reiches und nicht an die Verhältnisse des 19. und 20. Jahrhunderts an: Folge der "Hasslieben am Rhein", wie Michael Kißener seinen Beitrag überschrieben hat?Die Autoren greifen weit in die Vergangenheit zurück, um zu zeigen, wie im Mittelalter "Bayern an die Pfalz kam" – ehe es im 19. Jahrhundert umgekehrt war, erinnern aber auch an die Wittelsbacher Kurfürsten-Erzbischöfe in Köln und Mainz und zeigen, "warum und wie die Preußen nach Mainz kamen". Unterschiedliche Aspekte der jeweiligen Beziehungen werden betrachtet, so neben der historischen Entwicklung und den dynastischen Verflechtungen auch das architektonische Erbe Preußens am Rhein allgemein sowie die preußische Landesfestung Koblenz im Besonderen.
E-bok
PDF, Tyska, 2014306 kr
Läs direkt efter köp
Am Standort des heutigen Einkaufszentrums "Am Brand" in Mainz befand sich bereits im Mittelalter ein Kaufhaus. Das Projekt einer 3D-Visualisierung dieses Kaufhauses begann im Themenjahr "Mainz. Stadt der Wissenschaft 2011". Die technische Umsetzung übernahmen die Designer Manfred Liedtke und Manfred Große, während Stefan Grathoff mit der Edition der Mainzer Kaufhausordnung aus dem 15. Jahrhundert die historische Basis legte.In diesem Band beleuchten die drei Beteiligten das Mainzer Kaufhaus in technischer und historischer Perspektive. Ein konzises Bild der Stadt Mainz im 14. Jahrhundert zeichnet Wolfgang Dobras. Drei weitere Autoren untersuchen die Entwicklung historischer Kaufhäuser in anderen Teilen Europas. Eine Vielzahl von Kaufhäusern in Mitteleuropa analysiert der polnische Städtebauforscher Bogusław Krasnowolski. Harm von Seggern klärt über die Stellung ausländischer Kaufleute in Brügge auf, wo die erste Börse entstand. Vielgestaltige Kaufhaustypen im europäischen Mittelmeerraum fokussiert Uwe Israel, demzufolge eine "ökonomische wie kulturelle Verbundenheit" von Kaufhäusern in Nord und Süd zu beobachten ist.
E-bok
PDF, Tyska, 2015306 kr
Läs direkt efter köp
Der von Pierre Nora für Frankreich entwickelte Begriff der "lieux de mémoire" hat in den letzten Jahren europaweit viel Beachtung gefunden. "Erinnerungsorte" umfassen nicht nur Orte oder Bauwerke im engeren Sinne, sondern auch Ereignisse, Symbole, Personen und Begriffe, mit denen eine kollektive Erinnerung verknüpft ist. Diese Erinnerung kann eine lange Dauer haben, ist in politische, soziale und kulturelle Gemeinschaften eingebettet und kann sich je nach Wahrnehmung, Akzeptanz, Ablehnung oder Neukonstruktion wandeln.Anknüpfend an dieses Konzept werden Erinnerungsorte in Rheinland-Pfalz vorgestellt, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. So werden Funktion, Memoria und Mythos des Doms zu Speyer und der im Trierer Dom aufbewahrte "Heilige Rock" ebenso auf ihre Bedeutung als "Erinnerungsorte" abgeklopft wie die "Jugendburg" Waldeck im Hunsrück als Aufbruchssymbol der Jugend und das Denkmal für Kaiser Wilhelm I. am Deutschen Eck in Koblenz. Der Beitrag "Anna Seghers und Carl Zuckmayer in der Erinnerung der Mainzer" widmet sich "immateriellen Erinnerungsorten". Mit dem Betzenberg in Kaiserslautern wird belegt, dass auch ein Fußballstadion zum Erinnerungsort werden kann.
E-bok
PDF, Tyska, 2016573 kr
Läs direkt efter köp
Rheinhessen wurde 1816 in Folge des Wiener Kongresses als Provinz des Großherzogtums Hessen-Darmstadt künstlich geschaffen. Die Region blickte zu diesem Zeitpunkt bereits auf viele Jahrhunderte an Geschichte und Kultur unter verschiedenen Herrschaften zurück. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich die meisten Landeskinder mit dem neuen Staatsgebiet schwer taten. Renommierte Autoren und Kenner der Region stellen in diesem Band unter anderem die Frage nach einer rheinhessischen Identität, nach dem Raumbildungsprozess, dem Dialekt und den Mentalitätsmustern der Bevölkerung. Weitere Beiträge beleuchten die großherzoglich hessische Gemeindeordnung von 1821 und das Wirken der engagierten Provinzialbaumeister, welches das Bild der rheinhessischen Dörfer bis heute prägt, sowie die fortschrittliche Arbeiterschutz- und Wohnungsbaupolitik der beiden größten Städte Mainz und Worms. Die Geschichte der Juden, die Auswanderung nach Nordamerika in Krisenzeiten und die Anfänge der NSDAP in Rheinhessen finden ebenso Berücksichtigung. Und natürlich fehlt auch nicht der Blick auf den Weinbau, der in Rheinhessen bis heute als Wirtschaftsfaktor eine zentrale Rolle spielt.