Franz Josef Felten – författare
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PDF, Tyska, 2014319 kr
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Das moderne Landeswappen von Rheinland-Pfalz (wie auch das des Saarlandes) lasst nicht erkennen, dass wesentliche Teile dieses Landes bis ins 20. Jahrhundert preuisch bzw. bayerisch waren. Nur dem Kenner erschliet sich, dass der pfalzische Lowe (in beiden Fallen) die Verbindung herstellt. Bewusst knupfte man nach 1945 bei der Gestaltung der Wappen an die Territorien vor dem Untergang des Alten Reiches und nicht an die Verhaltnisse des 19. und 20. Jahrhunderts an: Folge der "e;Hasslieben am Rhein"e;, wie Michael Kiener seinen Beitrag uberschrieben hat?Die Autoren greifen weit in die Vergangenheit zuruck, um zu zeigen, wie im Mittelalter "e;Bayern an die Pfalz kam"e; ehe es im 19. Jahrhundert umgekehrt war, erinnern aber auch an die Wittelsbacher Kurfursten-Erzbischofe in Koln und Mainz und zeigen, "e;warum und wie die Preu en nach Mainz kamen"e;. Unterschiedliche Aspekte der jeweiligen Beziehungen werden betrachtet, so neben der historischen Entwicklung und den dynastischen Verflechtungen auch das architektonische Erbe Preu ens am Rhein allgemein sowie die preu ische Landesfestung Koblenz im Besonderen.
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PDF, Tyska, 2014319 kr
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Am Standort des heutigen Einkaufszentrums "e;Am Brand"e; in Mainz befand sich bereits im Mittelalter ein Kaufhaus. Das Projekt einer 3D-Visualisierung dieses Kaufhauses begann im Themenjahr "e;Mainz. Stadt der Wissenschaft 2011"e;. Die technische Umsetzung ubernahmen die Designer Manfred Liedtke und Manfred Groe, wahrend Stefan Grathoff mit der Edition der Mainzer Kaufhausordnung aus dem 15. Jahrhundert die historische Basis legte. In diesem Band beleuchten die drei Beteiligten das Mainzer Kaufhaus in technischer und historischer Perspektive. Ein konzises Bild der Stadt Mainz im 14. Jahrhundert zeichnet Wolfgang Dobras. Drei weitere Autoren untersuchen die Entwicklung historischer Kaufhauser in anderen Teilen Europas. Eine Vielzahl von Kaufhausern in Mitteleuropa analysiert der polnische Stadtebauforscher Boguslaw Krasnowolski. Harm von Seggern klart uber die Stellung auslandischer Kaufleute in Brugge auf, wo die erste Borse entstand. Vielgestaltige Kaufhaustypen im europaischen Mittelmeerraum fokussiert Uwe Israel, demzufolge eine "e;okonomische wie kulturelle Verbundenheit"e; von Kaufhausern in Nord und Sud zu beobachten ist.
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PDF, Tyska, 2015323 kr
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Der von Pierre Nora fur Frankreich entwickelte Begriff der "e;lieux de memoire"e; hat in den letzten Jahren europaweit viel Beachtung gefunden. "e;Erinnerungsorte"e; umfassen nicht nur Orte oder Bauwerke im engeren Sinne, sondern auch Ereignisse, Symbole, Personen und Begriffe, mit denen eine kollektive Erinnerung verknupft ist. Diese Erinnerung kann eine lange Dauer haben, ist in politische, soziale und kulturelle Gemeinschaften eingebettet und kann sich je nach Wahrnehmung, Akzeptanz, Ablehnung oder Neukonstruktion wandeln. Anknupfend an dieses Konzept werden Erinnerungsorte in Rheinland-Pfalz vorgestellt, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. So werden Funktion, Memoria und Mythos des Doms zu Speyer und der im Trierer Dom aufbewahrte "e;Heilige Rock"e; ebenso auf ihre Bedeutung als "e;Erinnerungsorte"e; abgeklopft wie die "e;Jugendburg"e; Waldeck im Hunsruck als Aufbruchssymbol der Jugend und das Denkmal fur Kaiser Wilhelm I. am Deutschen Eck in Koblenz. Der Beitrag "e;Anna Seghers und Carl Zuckmayer in der Erinnerung der Mainzer"e; widmet sich "e;immateriellen Erinnerungsorten"e;. Mit dem Betzenberg in Kaiserslautern wird belegt, dass auch ein Fu ballstadion zum Erinnerungsort werden kann.
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PDF, Tyska, 2016586 kr
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Rheinhessen wurde 1816 in Folge des Wiener Kongresses als Provinz des Groherzogtums Hessen-Darmstadt kunstlich geschaffen. Die Region blickte zu diesem Zeitpunkt bereits auf viele Jahrhunderte an Geschichte und Kultur unter verschiedenen Herrschaften zuruck. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich die meisten Landeskinder mit dem neuen Staatsgebiet schwer taten. Renommierte Autoren und Kenner der Region stellen in diesem Band unter anderem die Frage nach einer rheinhessischen Identitat, nach dem Raumbildungsprozess, dem Dialekt und den Mentalitatsmustern der Bevolkerung. Weitere Beitrage beleuchten die groherzoglich hessische Gemeindeordnung von 1821 und das Wirken der engagierten Provinzialbaumeister, welches das Bild der rheinhessischen Dorfer bis heute pragt, sowie die fortschrittliche Arbeiterschutz- und Wohnungsbaupolitik der beiden groten Stadte Mainz und Worms. Die Geschichte der Juden, die Auswanderung nach Nordamerika in Krisenzeiten und die Anfange der NSDAP in Rheinhessen finden ebenso Berucksichtigung. Und naturlich fehlt auch nicht der Blick auf den Weinbau, der in Rheinhessen bis heute als Wirtschaftsfaktor eine zentrale Rolle spielt.