Gisela Drossbach – författare
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This collection of essays examines how the paratextual apparatus of medieval manuscripts both inscribes and expresses power relations between the producers and consumers of knowledge in this important period of intellectual history. It seeks to define which paratextual features – annotations, commentaries, corrections, glosses, images, prologues, rubrics, and titles – are common to manuscripts from different branches of medieval knowledge and how they function in any particular discipline. It reveals how these visual expressions of power that organize and compile thought on the written page are consciously applied, negotiated or resisted by authors, scribes, artists, patrons and readers. This collection, which brings together scholars from the history of the book, law, science, medicine, literature, art, philosophy and music, interrogates the role played by paratexts in establishing authority, constructing bodies of knowledge, promoting education, shaping reader response, and preserving or subverting tradition in medieval manuscript culture.
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This collection of essays examines how the paratextual apparatus of medieval manuscripts both inscribes and expresses power relations between the producers and consumers of knowledge in this important period of intellectual history. It seeks to define which paratextual features – annotations, commentaries, corrections, glosses, images, prologues, rubrics, and titles – are common to manuscripts from different branches of medieval knowledge and how they function in any particular discipline. It reveals how these visual expressions of power that organize and compile thought on the written page are consciously applied, negotiated or resisted by authors, scribes, artists, patrons and readers. This collection, which brings together scholars from the history of the book, law, science, medicine, literature, art, philosophy and music, interrogates the role played by paratexts in establishing authority, constructing bodies of knowledge, promoting education, shaping reader response, and preserving or subverting tradition in medieval manuscript culture.
Inscribing Knowledge in the Medieval Book
The Power of Paratexts
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Zentrum und Netzwerk
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Reformen vor der Reformation
Sankt Ulrich und Afra und der monastisch-urbane Umkreis im 15. Jahrhundert
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Der vorliegende Band widmet sich den monastischen Reformen des 15. Jahrhunderts und ihren Folgen mit dem Fokus auf das Augsburger Benediktinerkloster Sankt Ulrich und Afra. Dabei werden verschiedene Fragestellungen in den Blick genommen. So geht es um die Folgen der Melker Reform im Bereich des lateinischen und deutschsprachigen Schrifttums in verschiedenen Gattungen und Disziplinen, darunter Theologie und Rechtswissenschaft; auch soll aus kunstgeschichtlicher und musikwissenschaftlicher Sicht nicht zuletzt die kirchliche Liturgie untersucht werden. Als Untersuchungsobjekte bieten sich das Augsburger Ulrichskloster und im Vergleich dazu Tegernsee in geradezu idealer Weise an, weil sie gleichermaßen zur Melker Observanz des Benediktinerordens gehören und zugleich paradigmatisch Stadt und Land repräsentieren. Ein solcher Vergleich ist bislang noch nicht unternommen worden. Überdies kann mit dem Konzept des Bandes an aktuelle Forschungsparadigmen wie etwa ''Vorreformation'' angeknüpft werden. Für Augsburg speziell wird, abgesehen von wichtigen Arbeiten zum literarischen Leben insgesamt, grundsätzlich und systematisch nach dem literarischen Ertrag von Melker Reform (für Sankt Ulrich und Afra) sowie Raudnitzer Reform (für Sankt Georg und Heilig Kreuz) gefragt, was in dieser Konsequenz bislang unterblieben ist.
1 858 kr
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Der vorliegende Band widmet sich den monastischen Reformen des 15. Jahrhunderts und ihren Folgen mit dem Fokus auf das Augsburger Benediktinerkloster Sankt Ulrich und Afra. Dabei werden verschiedene Fragestellungen in den Blick genommen. So geht es um die Folgen der Melker Reform im Bereich des lateinischen und deutschsprachigen Schrifttums in verschiedenen Gattungen und Disziplinen, darunter Theologie und Rechtswissenschaft; auch soll aus kunstgeschichtlicher und musikwissenschaftlicher Sicht nicht zuletzt die kirchliche Liturgie untersucht werden. Als Untersuchungsobjekte bieten sich das Augsburger Ulrichskloster und im Vergleich dazu Tegernsee in geradezu idealer Weise an, weil sie gleichermaßen zur Melker Observanz des Benediktinerordens gehören und zugleich paradigmatisch Stadt und Land repräsentieren. Ein solcher Vergleich ist bislang noch nicht unternommen worden. Überdies kann mit dem Konzept des Bandes an aktuelle Forschungsparadigmen wie etwa ''Vorreformation'' angeknüpft werden. Für Augsburg speziell wird, abgesehen von wichtigen Arbeiten zum literarischen Leben insgesamt, grundsätzlich und systematisch nach dem literarischen Ertrag von Melker Reform (für Sankt Ulrich und Afra) sowie Raudnitzer Reform (für Sankt Georg und Heilig Kreuz) gefragt, was in dieser Konsequenz bislang unterblieben ist.
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Im Verlauf des 11. Jahrhunderts fordert das Papsttum zunehmend eine universale Zuständigkeit für jeden Christen. Wenn auch dieses Programm nicht vollständig realisiert wurde, so ist es doch das erfolgreichste Beispiel herrschaftlicher Raumerfassung im mittelalterlichen Europa.
Bis an die Peripherie des Okzidents und auch darüber hinaus bildeten sich geordnete Strukturen der Kommunikation und der Kontaktaufnahme. Die Ausbreitung neuer Rechtsnormen, die Durchsetzung der päpstlichen Delegationsgerichtsbarkeit, die Reformanstöße durch Synoden und Päpste, das Wirken von Legaten und anderen päpstlichen Beauftragten und die politischen Aktivitäten der Päpste waren Instrumente der raumerfassenden Wirkung. Die zentralisierenden Instanzen traten indes in Konkurrenz zur Ausbildung von Netzwerken, so dass Hierarchie durch sich selbst organisierende Beziehungsmuster teils gefestigt, teils ergänzt, teils aber auch geschwächt wurde. Störungen der Kommunikation, die durch nationale Antagonismen und durch politische Rivalitäten hervorgerufen wurden, bedrohten die Einheit. Die Probleme verschärften sich, als am Ende des Mittelalters durch die erfolgreiche Etablierung einer Gegenkirche in Böhmen die Einheit grundsätzlich in Frage gestellt wurde.
Der Sammelband behandelt diese Thematik in mehreren Beiträgen, wobei vor allem die Organisation der päpstlichen Gewalt, die rechtlichen Verfahren und die Kommunikationswege religiöser Vorstellungen untersucht werden. Basierend auf einem kommunikationshistorischen Ansatz untersuchen die Beiträge Wege und Barrieren des Informationsaustausches in einer Kirche, die sich als universale Instanz sah und diesen Anspruch mühevoll durchzusetzen versuchte.
Hospitäler in Mittelalter Und Früher Neuzeit. Frankreich, Deutschland Und Italien. Eine Vergleichende Geschichte
Hôpitaux Au Moyen Âge Et Aux Temps Modernes. France, Allemagne Et Italie. Une Histoire Comparée
724 kr
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1 241 kr
Tillfälligt slut