Heidrun Kamper – författare
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In der Zusammenführung von Geschichtswissenschaft und Linguistischer Diskursanalyse dokumentiert dieser Band den produktiven Effekt einer transdisziplinären Zusammenarbeit zweier Geisteswissenschaften ebenso wie die interdisziplinäre Nähe von sprach-, diskurs- und konzeptbezogener Geschichtsschreibung und Sprachgeschichte. Die Beiträge beschreiben ihre Gegenstände jeweils im Kontext der Bedingungen der Umbruchphase von der Monarchie zur parlamentarischen Demokratie in der Zeit der frühen Weimarer Republik. Die Komplexität der Fragestellung wird einerseits in methodisch-theoretischer Hinsicht reflektiert (mit Blick auf das Verhältnis zwischen Sprach-, Diskurs- und Realgeschichte), andererseits thematisch. Das thematische Spektrum erstreckt sich von der Rekonstruktion parteigebundener (extrem linker bis extrem rechter) bzw. staatsrechtlich oder ökonomisch reflektierter Demokratiekonzepte über die Darstellung des Grundrechtediskurses (im Kontext der Weimarer Verfassung) bis hin zur Fokussierung spezifischer Diskursbeteiligten (Jugend und Frauen), von demokratierelevanten Diskursthemen (Zeit, Korruption, Volk, Volksgemeinschaft und Grenzziehung, Sprache) bis hin zur Analyse von Abdankungserklärungen im Kontext der Revolutionsmonate.
1 857 kr
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Was machen Philosophen und Soziologen, Historiker, Literaturwissenschaftler und Linguisten, wenn sie Diskurse untersuchen? Wie operationalisieren sie ihre Analysen? Wie bestimmen sie ihre Kategorien? Welche Erkenntnisinteressen haben sie? Und wie bewegen sie sich im interdisziplinären Raum, der zwangsläufig entsteht, wenn Diskurs die Perspektive wissenschaftlichen Interesses ist? Die Aufsätze des vorliegenden Bandes gehen diesen Fragen nach. Es handelt sich um überarbeitete Vorträge, die auf zwei Tagungen des Tagungsnetzwerks "Diskurs - interdisziplinär" gehalten wurden. Die Beiträge beschreiben und erklären die Struktur von Diskursen als Sinngebungsinstanzen auf der Basis eines gemeinsamen Grundverständnisses von „Diskurs“ in theoretisch-methodischer und in empirischer Hinsicht. Insofern diese Zugänge aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen diskutiert werden, fragen sie zugleich auch nach Schnittstellen und Grenzen von Transdisziplinarität und danach, wie das Phänomen als solches zustande kommt und was "interdisziplinär" bedeutet.
3 116 kr
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Dieses Diskurswörterbuch verzeichnet diejenigen Schlüsselwörter der frühen Nachkriegszeit, die im Zusammenhang mit dem Schulddiskurs besonders relevant waren. Es sind Wörter, die Opfer, Täter und Nichttäter benutzt haben, um über die Schuld (und Unschuld) der Deutschen zu reden, um zu argumentieren und um Schuld zu bekennen. Entsprechend der lexikalisch-semantischen Netzstruktur eines Diskurses integrieren die den Wortschatz zum Schulddiskurs erklärenden Artikel die onomasiologische Beschreibungsperspektive in das semasiologische Darstellungsprinzip. Das Wörterbuch zum Schulddiskurs ist als Belegwörterbuch angelegt. Daher wird der Gebrauch jedes Lemmas ausführlich dokumentiert. Eine Einleitung erläutert die lexikographischen Prinzipien des Wörterbuchs. Sie beschreibt, was ein Diskurswörterbuch ist und welchen Platz es in der Wörterbuchlandschaft hat. Darüber hinaus werden die Texte, aus denen es erarbeitet wurde, vorgestellt, und der Aufbau der Artikel wird erklärt. Es folgt ein ausführliches Quellenverzeichnis und die Angabe von Sekundärliteratur. Lemmalisten, die den Bestand des Wörterbuchs differenziert nach den Diskursbeteiligten aufführen, schließen die Einleitung ab.
2 198 kr
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Die Chiffre „1968“ ist Name für einen Erinnerungsort, der insbesondere durch seine Sprache das kollektive Gedächtnis prägt. Nach vierzig Jahren ist die Zeit für eine Zwischenbilanz gekommen. Diese Bilanz wird in dem vorliegenden Sammelband gezogen. Er enthält die überarbeiteten Vorträge einer Tagung, die im Mai 2008 stattfand. Die Beiträge stellen die vielfältigen Ausprägungen und Aspekte dieser Sprache dar und machen damit deutlich, dass „die 68er-Sprache“ einen unbestreitbaren Platz in der Kulturgeschichte, insbesondere in der kulturwissenschaftlichen Linguistik, hat. Ihre Erscheinungsformen werden mit diskursanalytischem, sprachpragmatischem, textsortengeschichtlichem oder semiotischem Instrumentarium dargestellt und beschrieben. Der mit 68 eintretende Wandel kommunikativer Praktiken erschließt außerdem die kommunikationsgeschichtliche Perspektive. Damit wird insofern ein kulturwissenschaftlicher Beitrag geleistet zur Sprachgeschichte ebenso wie zur Semiotik, zur Medien- ebenso wie zur Zeitgeschichte.
2 278 kr
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Diese Studie leistet einen Beitrag zur sprachlichen Umbruchgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das Erkenntnisziel der Untersuchung steht im Kontext des Zusammenhangs von Sprache und Gesellschaft und der diskursiven Repräsentation dieses Verhältnisses. Der Fokus ist auf den Beitrag des kritischen Diskurses der späten 1960er Jahre zur sprachlichen Demokratiegeschichte des 20. Jahrhunderts gerichtet, genauer: auf die Fundierung eines Demokratiekonzepts durch die Kritische Theorie, auf die Rezeption (Aneignung und Radikalisierung) dieses Konzepts durch die studentische Linke, sowie auf die diskursiv repräsentierte Kommentierung dieser Rezeption durch die intellektuelle Linke. Das Programm der Analyse ist aus der Perspektive der Diskurssemantik gestaltet. Mit einer diskurslinguistischen, pragmatischen (funktional-handlungsbezogenen), im Wesentlichen aber konzeptanalytischen Instrumentierung wird die diskursive Bearbeitung zentraler Kategorien der Kritischen Theorie Ende der 1960er Jahre rekonstruiert. Die Studie stellt insofern die diskursive Bedeutungskonstituierung eines, die Politik- und Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts nachhaltig beeinflussenden, Demokratiekonzepts dar.
2 716 kr
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Fritz Hermanns (1940‑2007) war ein ungewöhnlich anregender, zentrale Fragen der kulturwissenschaftlichen Linguistik nicht nur stellender, sondern sie auch beantwortender Sprachgelehrter. Für die Hauptaufgabe der Linguistik ‑ nämlich zum Verständnis von Sprache im Gebrauch zu verhelfen ‑ erschien ihm deren erneuerte Anbindung an ihre Ursprünge in Philologie und Hermeneutik unabdingbar. In der unkonventionellen Umsetzung dieser Erkenntnis hat er der germanistischen Linguistik wichtige interdisziplinäre Anschlüsse aufgezeigt sowie innovative theoretische und methodische Konzepte entwickelt: ‚Sprachgeschichte als Mentalitätsgeschichte‘, ‚Linguistische Hermeneutik‘, ‚affektive Lexik‘ sind solche Konzepte, die mit seinem Namen verbunden sind. Dasselbe gilt für zentrale Termini der Analyse politischer Sprache wie ‚brisante Wörter‘, ‚deontische Bedeutung‘, ‚Fahnenwort‘ sowie für erhellende Analysen zu zentralen „brisanten Wörtern“ wie Arbeit, Globalisierung oder Terrorismus. In diesem Band werden anlässlich des fünften Todestages von Fritz Hermanns seine wichtigsten theoretischen und empirischen Beiträge erstmals in gebündelter Form vorgelegt. Der Band bildet damit ein Grundlagenwerk für die moderne kulturwissenschaftliche Linguistik.
1 857 kr
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Was machen Philosophen und Soziologen, Historiker, Literaturwissenschaftler und Linguisten, wenn sie Diskurse untersuchen? Wie operationalisieren sie ihre Analysen? Wie bestimmen sie ihre Kategorien? Welche Erkenntnisinteressen haben sie? Und wie bewegen sie sich im interdisziplinären Raum, der zwangsläufig entsteht, wenn Diskurs die Perspektive wissenschaftlichen Interesses ist? Die Aufsätze des vorliegenden Bandes gehen diesen Fragen nach. Es handelt sich um überarbeitete Vorträge, die auf zwei Tagungen des Tagungsnetzwerks "Diskurs - interdisziplinär" gehalten wurden. Die Beiträge beschreiben und erklären die Struktur von Diskursen als Sinngebungsinstanzen auf der Basis eines gemeinsamen Grundverständnisses von „Diskurs“ in theoretisch-methodischer und in empirischer Hinsicht. Insofern diese Zugänge aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen diskutiert werden, fragen sie zugleich auch nach Schnittstellen und Grenzen von Transdisziplinarität und danach, wie das Phänomen als solches zustande kommt und was "interdisziplinär" bedeutet.
1 298 kr
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In der Zusammenführung von Geschichtswissenschaft und Linguistischer Diskursanalyse dokumentiert dieser Band den produktiven Effekt einer transdisziplinären Zusammenarbeit zweier Geisteswissenschaften ebenso wie die interdisziplinäre Nähe von sprach-, diskurs- und konzeptbezogener Geschichtsschreibung und Sprachgeschichte. Die Beiträge beschreiben ihre Gegenstände jeweils im Kontext der Bedingungen der Umbruchphase von der Monarchie zur parlamentarischen Demokratie in der Zeit der frühen Weimarer Republik. Die Komplexität der Fragestellung wird einerseits in methodisch-theoretischer Hinsicht reflektiert (mit Blick auf das Verhältnis zwischen Sprach-, Diskurs- und Realgeschichte), andererseits thematisch. Das thematische Spektrum erstreckt sich von der Rekonstruktion parteigebundener (extrem linker bis extrem rechter) bzw. staatsrechtlich oder ökonomisch reflektierter Demokratiekonzepte über die Darstellung des Grundrechtediskurses (im Kontext der Weimarer Verfassung) bis hin zur Fokussierung spezifischer Diskursbeteiligten (Jugend und Frauen), von demokratierelevanten Diskursthemen (Zeit, Korruption, Volk, Volksgemeinschaft und Grenzziehung, Sprache) bis hin zur Analyse von Abdankungserklärungen im Kontext der Revolutionsmonate.
1 748 kr
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Die Beiträge des Bandes, die aus den Vorträgen der 4. Jahrestagung „Diskurs – interdisziplinär“ 2014 hervorgehen, fokussieren in unterschiedlicher disziplinärer Perspektivierung die diskursanalytische Konstante der Historizität.
Das im Titel genannte historische Apriori indiziert gleichermaßen die Diskursivität sprachlichen Handelns als kontextuelles Bedingt-Sein von Aussagen wie auch die Geschichtlichkeit und damit Relativität sprachlicher Artefakte, für die hier Texte als eine weite Kategorie von Kommunikaten stehen.
Im ersten Bandabschnitt „Historische Semantik und Pragmatik“ werden sprachliche Phänomene und, auf einer Metaebene, linguistische Kategorien unter dem Vorzeichen diskursiver Varianz in den Blick genommen. Die Beiträge des zweiten Abschnitts „Literatur und Texte“ reflektieren die Historizität und soziale Wirksamkeit literarischer Formen. Im dritten Teil „Gesellschaft und Politik“ werden Wissens- und Normbildungsprozesse in den Diskursen verschiedener sozialer Felder fokussiert.
1 811 kr
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Die Beiträge des Bandes, die aus den Vorträgen der 4. Jahrestagung „Diskurs – interdisziplinär“ 2014 hervorgehen, fokussieren in unterschiedlicher disziplinärer Perspektivierung die diskursanalytische Konstante der Historizität.
Das im Titel genannte historische Apriori indiziert gleichermaßen die Diskursivität sprachlichen Handelns als kontextuelles Bedingt-Sein von Aussagen wie auch die Geschichtlichkeit und damit Relativität sprachlicher Artefakte, für die hier Texte als eine weite Kategorie von Kommunikaten stehen.
Im ersten Bandabschnitt „Historische Semantik und Pragmatik“ werden sprachliche Phänomene und, auf einer Metaebene, linguistische Kategorien unter dem Vorzeichen diskursiver Varianz in den Blick genommen. Die Beiträge des zweiten Abschnitts „Literatur und Texte“ reflektieren die Historizität und soziale Wirksamkeit literarischer Formen. Im dritten Teil „Gesellschaft und Politik“ werden Wissens- und Normbildungsprozesse in den Diskursen verschiedener sozialer Felder fokussiert.
1 913 kr
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Der Band enthält Beiträge, die auf der 4. Jahrestagung des Netzwerks ''Diskurs - interdisziplinär'' 2014 gehalten wurden. Der Fokus der Beiträge ist auf Diskurs als ein semiotisches Kohärenzphänomen gerichtet. Komplexe von Zeichensystemen, die aufeinander verweisen und miteinander Sinn konstituieren, werden in ihrer diskursiven Geprägtheit beschrieben. Im Sinn einer Diskurssemiotik werden diskursive Kodierungen und ihre mutuellen Beziehungen als Bedeutung schaffende Instanzen dargestellt. Diese werden beispielhaft in Bereichen wie der Ess-, Körper-, Bild- und Filmsemiotik, der Semiotik der Kleidung und des Internets, der Raum- und der Geosemiotik sowie der Musiksemiotik exemplifiziert. Der Betrachtung des multimodalen Zusammenhangs von Text, Bild und Ton kommt dabei ein hoher Stellenwert zu. Damit präsentiert der Band Beispiele interdisziplinärer Ansätze und gibt den aktuellen Forschungsstand diskurssemiotischer Diskussionen wieder.
1 982 kr
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Der Band enthält Beiträge, die auf der 4. Jahrestagung des Netzwerks ''Diskurs - interdisziplinär'' 2014 gehalten wurden. Der Fokus der Beiträge ist auf Diskurs als ein semiotisches Kohärenzphänomen gerichtet. Komplexe von Zeichensystemen, die aufeinander verweisen und miteinander Sinn konstituieren, werden in ihrer diskursiven Geprägtheit beschrieben. Im Sinn einer Diskurssemiotik werden diskursive Kodierungen und ihre mutuellen Beziehungen als Bedeutung schaffende Instanzen dargestellt. Diese werden beispielhaft in Bereichen wie der Ess-, Körper-, Bild- und Filmsemiotik, der Semiotik der Kleidung und des Internets, der Raum- und der Geosemiotik sowie der Musiksemiotik exemplifiziert. Der Betrachtung des multimodalen Zusammenhangs von Text, Bild und Ton kommt dabei ein hoher Stellenwert zu. Damit präsentiert der Band Beispiele interdisziplinärer Ansätze und gibt den aktuellen Forschungsstand diskurssemiotischer Diskussionen wieder.
1 298 kr
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Sprache ist politisch, und politisches Handeln vollzieht sich nie ohne Sprache. Sprachgebrauch bzw. sprachliches Handeln stehen dabei in einer unauflösbaren Wechselbeziehung mit der gesellschaftlich-politischen Wirklichkeit. Diese Wechselbeziehung aus verschiedenen Perspektiven zu analysieren, ist das Ziel der in diesem Band versammelten Beiträge, mit denen die Jahrestagung 2021 des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache dokumentiert wird. Dabei geht es nicht zuletzt um die gesellschaftliche Verantwortung, die die Sprachwissenschaft – wie alle Sozialwissenschaften – hat. Diese Verantwortung besteht darin zu zeigen, welche Rolle und Funktion Sprache im gesellschaftlich-politischen Kontext zukommt. Mit diesem Anspruch bekommen Themen aus dem Bereich Sprache, Politik und Gesellschaft sowohl gegenwarts- als auch vergangenheitsbezogen eine neue Relevanz. Der Zugang ist dabei dezidiert transdisziplinär, neben der Linguistik sind insbesondere auch die Politologie und die Geschichtswissenschaft beteiligt.
1 252 kr
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Sprache ist politisch, und politisches Handeln vollzieht sich nie ohne Sprache. Sprachgebrauch bzw. sprachliches Handeln stehen dabei in einer unauflösbaren Wechselbeziehung mit der gesellschaftlich-politischen Wirklichkeit. Diese Wechselbeziehung aus verschiedenen Perspektiven zu analysieren, ist das Ziel der in diesem Band versammelten Beiträge, mit denen die Jahrestagung 2021 des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache dokumentiert wird. Dabei geht es nicht zuletzt um die gesellschaftliche Verantwortung, die die Sprachwissenschaft – wie alle Sozialwissenschaften – hat. Diese Verantwortung besteht darin zu zeigen, welche Rolle und Funktion Sprache im gesellschaftlich-politischen Kontext zukommt. Mit diesem Anspruch bekommen Themen aus dem Bereich Sprache, Politik und Gesellschaft sowohl gegenwarts- als auch vergangenheitsbezogen eine neue Relevanz. Der Zugang ist dabei dezidiert transdisziplinär, neben der Linguistik sind insbesondere auch die Politologie und die Geschichtswissenschaft beteiligt.
3 343 kr
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Die auf 15 Bände veranschlagte Neubearbeitung des Deutschen Fremdwörterbuchs verzeichnet den Kernbereich der in der deutschen Standardsprache fest verankerten Fremdwörter und Fremdwortfamilien in ihrer historischen Entwicklung von ca. 1450 bis zur unmittelbaren Gegenwart. Das Wörterbuch ist ein Standardwerk zur deutschen Sprache der Gegenwart.
2 453 kr
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Die Untersuchung beantwortet die Frage, wie in der deutschen Nachkriegszeit der Jahre 1945 bis 1955 über die Schuld der Deutschen geredet wurde. Dieser Nachkriegsdiskurs wird unterschieden nach den drei Sprecherperspektiven Opfer, Täter und Nichttäter und als Umbruch der deutschen Sprachgeschichte nach 1945 bewertet. Methodisch ist die Arbeit als diskurs- und argumentationsanalytisch orientierte kulturwissenschaftliche Sprachgeschichte des 20. Jahrhunderts angelegt. Der Schulddiskurs ist insofern ein Phänomen des sprachlichen Umbruchs nach 1945, als zum ersten Mal im Neuhochdeutschen überhaupt ein Diskurs zu einer Schuld, wie die des Nationalsozialismus, nachweisbar ist, an dem sich eine, nach ethisch-moralischen bzw. rechtlichen Kategorien unterscheidbare Diskursgemeinschaft beteiligt. Deren jeweiliger Beitrag besteht in der Dokumentation der Gewalt (Opfer), in Strategien der Schuldabwehr und Rechtfertigung (Täter) und in der Konstruktion und Demontage von Identität (Nichttäter).
3 800 kr
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Die auf 15 Bände veranschlagte Neubearbeitung des Deutschen Fremdwörterbuchs verzeichnet den Kernbereich der in der deutschen Standardsprache fest verankerten Fremdwörter und Fremdwortfamilien in ihrer historischen Entwicklung von ca. 1450 bis zur unmittelbaren Gegenwart. Das Wörterbuch ist ein Standardwerk zur deutschen Sprache der Gegenwart.
1 482 kr
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Invective phenomena with the purpose or effect of marginalization and exclusion, of insult and debasement, of discrimination and verbal aggression have long been in the focus of discourse-analytical research. Among the various linguistic disciplines that deal with invective communication, discourse approaches have a particular analytical potential. They shift the focus to discursive conditions and the effects of power relations which make invective practices possible in the first place, and shed light on their contextual and epistemic embeddings.
The interdisciplinary volume is devoted to the forms, formats, and effects of invective communication in both contemporary and historical discourse constellation, from different cultural contexts and in diverse media constellations. The contributions from the fields of linguistics, literature, and sociology thus demonstrate the potentials of discourse-analytical approaches in the study of invectives and invectivity.
1 482 kr
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Invective phenomena with the purpose or effect of marginalization and exclusion, of insult and debasement, of discrimination and verbal aggression have long been in the focus of discourse-analytical research. Among the various linguistic disciplines that deal with invective communication, discourse approaches have a particular analytical potential. They shift the focus to discursive conditions and the effects of power relations which make invective practices possible in the first place, and shed light on their contextual and epistemic embeddings.
The interdisciplinary volume is devoted to the forms, formats, and effects of invective communication in both contemporary and historical discourse constellation, from different cultural contexts and in diverse media constellations. The contributions from the fields of linguistics, literature, and sociology thus demonstrate the potentials of discourse-analytical approaches in the study of invectives and invectivity.
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Sprachgebrauch Im Nationalsozialismus
198 kr
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