Joachim Scharloth – författare
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Abandoning the usual Cold War–oriented narrative of postwar European protest and opposition movements, this volume offers an innovative, interdisciplinary, and comprehensive perspective on two decades of protest and social upheaval in postwar Europe. It examines the mutual influences and interactions among dissenters in Western Europe, the Warsaw Pact countries, and the nonaligned European countries, and shows how ideological and political developments in the East and West were interconnected through official state or party channels as well as a variety of private and clandestine contacts. Focusing on issues arising from the cross-cultural transfer of ideas, the adjustments to institutional and political frameworks, and the role of the media in staging protest, the volume examines the romanticized attitude of Western activists to violent liberation movements in the Third World and the idolization of imprisoned RAF members as martyrs among left-wing circles across Western Europe.
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Protest is a ubiquitous and richly varied social phenomenon, one that finds expression not only in modern social movements and political organizations but also in grassroots initiatives, individual action, and creative works. It constitutes a distinct cultural domain, one whose symbolic content is regularly deployed by media and advertisers, among other actors. Yet within social movement scholarship, such cultural considerations have been comparatively neglected. Protest Cultures: A Companion dramatically expands the analytical perspective on protest beyond its political and sociological aspects. It combines cutting-edge synthetic essays with concise, accessible case studies on a remarkable array of protest cultures, outlining key literature and future lines of inquiry.
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1968
Eine sprachwissenschaftliche Zwischenbilanz
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Die Chiffre „1968“ ist Name für einen Erinnerungsort, der insbesondere durch seine Sprache das kollektive Gedächtnis prägt. Nach vierzig Jahren ist die Zeit für eine Zwischenbilanz gekommen. Diese Bilanz wird in dem vorliegenden Sammelband gezogen. Er enthält die überarbeiteten Vorträge einer Tagung, die im Mai 2008 stattfand. Die Beiträge stellen die vielfältigen Ausprägungen und Aspekte dieser Sprache dar und machen damit deutlich, dass „die 68er-Sprache“ einen unbestreitbaren Platz in der Kulturgeschichte, insbesondere in der kulturwissenschaftlichen Linguistik, hat. Ihre Erscheinungsformen werden mit diskursanalytischem, sprachpragmatischem, textsortengeschichtlichem oder semiotischem Instrumentarium dargestellt und beschrieben. Der mit 68 eintretende Wandel kommunikativer Praktiken erschließt außerdem die kommunikationsgeschichtliche Perspektive. Damit wird insofern ein kulturwissenschaftlicher Beitrag geleistet zur Sprachgeschichte ebenso wie zur Semiotik, zur Medien- ebenso wie zur Zeitgeschichte.
Linguistische Kulturanalyse
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Die linguistische Kulturanalyse ist eine relativ junge Ausprägung sprachwissenschaftlicher Forschung, die sich derzeit zunehmend etabliert. Sie geht von der Annahme aus, dass sich Sprachliches und Kulturelles gegenseitig hervorbringen, und untersucht dieses Verhältnis theoretisch und empirisch. Der Band Linguistische Kulturanalyse versammelt 17 Beiträge, die sich einerseits mit grundlegenden kulturanalytischen Konzepten und Annahmen auseinandersetzen und andererseits das Potenzial der linguistischen Kulturanalyse an lexikalischen, morphosyntaktischen, praktikenbezogenen, textuellen und diskursiven Beispielen des Sprachgebrauchs veranschaulichen. Damit stellt der Band den State of the Art der linguistischen Kulturanalyse dar und entwirft zugleich deren Zukunftsperspektiven.
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Die linguistische Kulturanalyse ist eine relativ junge Ausprägung sprachwissenschaftlicher Forschung, die sich derzeit zunehmend etabliert. Sie geht von der Annahme aus, dass sich Sprachliches und Kulturelles gegenseitig hervorbringen, und untersucht dieses Verhältnis theoretisch und empirisch. Der Band Linguistische Kulturanalyse versammelt 17 Beiträge, die sich einerseits mit grundlegenden kulturanalytischen Konzepten und Annahmen auseinandersetzen und andererseits das Potenzial der linguistischen Kulturanalyse an lexikalischen, morphosyntaktischen, praktikenbezogenen, textuellen und diskursiven Beispielen des Sprachgebrauchs veranschaulichen. Damit stellt der Band den State of the Art der linguistischen Kulturanalyse dar und entwirft zugleich deren Zukunftsperspektiven.
3 928 kr
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Die Debatte um die Norm des Hochdeutschen im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts wurde nicht nur mit linguistischen Argumenten geführt, sondern auch mit kulturkritischen und moralischen. Gegen die Dominanz der Sächsischen Sprachkundler formierte sich mit Friedrich Karl Fulda, Johann Gottlieb Hartmann und Johannes Nast in Schwaben eine Opposition, die durch eine alternative Sprachnorm eine sittliche Erneuerung Deutschlands erreichen wollte. Die Studie fragt, wie es zu so unterschiedlichen Ausprägungen im Sprachdenken einer Zeit kommen kann. Durch die Verschränkung verschiedener sozial-konstruktivistischer Theorien (Wissenssoziologie, Kulturelles Gedächtnis und linguistische Diskursanalyse) wird ein Modell der Genese von Sprachbewußtsein entwickelt, das es erlaubt, Denkweisen über Sprache aus mentalitären Dispositionen zu erklären. Die tiefensemantische Analyse von sprachreflexiven, aber auch feuilletonistischen, literarischen und kulturhistorischen Texten und Druckgraphiken des 18. Jahrhunderts zeigt, wie allgemeine Denk- und Bewertungsschemata die Debatte über die Frage »Was ist Hochdeutsch?« präformierten und organisierten. Das Denken über Sprache entfaltete sich demnach in den argumentativen und semantischen Rahmen des kulturkritischen Diskurses. Die Sprachnormendebatte wird so als Streit über die sittliche Verfassung und die nationale Identität Deutschlands lesbar gemacht.
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Thema des Bandes ist sprachliche Gewalt in ihren verschiedenen Ausprägungen – von der Unhöflichkeit, über subtile Formen der sprachlichen Entwertung und Herabsetzung bis hin zu Diskriminierung und Hate Speech. Die Beiträge untersuchen die sprachlichen, argumentativen und diskursiven Formen der invektiven Kommunikation und nehmen auch deren gesellschaftliche Effekte in den Blick: die Abwertung von Autoritäten, die Pluralisierung von Wahrheit, die Radikalisierung von Diskursen. Dabei werden die beschriebenen Phänomene nicht als sprachkritisch zu behandelnder Sonderfall, sondern als allgegenwärtige Modi der Kommunikation betrachtet. Die Beiträge ergeben so ein facettenreiches Bild davon, welche Funktionen herabwürdigendes Sprechen in unserer gegenwärtigen Gesellschaft hat.
Sprachnormen und Mentalitäten
Sprachbewusstseinsgeschichte in Deutschland im Zeitraum von 1766 bis 1785
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Variatio Delectat
Empirische Evidenzen Und Theoretische Passungen Sprachlicher Variation. Herausgegeben Von Peter Gilles, Joachim Scharloth Und Evelyn Ziegler Fuer Klaus J. Mattheier Zum 65. Geburtstag
714 kr
Tillfälligt slut