Holger Michael Zellentin - Böcker
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3 produkter
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Del 119 - Texts and Studies in Ancient Judaism
Heresy and Identity in Late Antiquity
Inbunden, Engelska, 2008
1 792 kr
Tillfälligt slut
Die Autoren der Beiträge dieses Bandes untersuchen, wie Diskurse von Häresie und Häretikern es Gruppen in der Spätantike erlauben, ihre eigenen sozio-politischen Grenzen zu definieren und damit sichere Gruppenzugehörigkeiten zu schaffen. Eine weitere Definition von "Häresie" und "Häretikern" als echte oder konstruierte "interne Gegnerschaft" und "interne Gegner" führt zu einem neuen Verständnis von alten Quellen und zu neuen Möglichkeiten des Vergleichs. Die Autoren betrachten das soziale Milieu der Häresiologie und prüfen, wie solche Diskurse dazu dienten, wechselseitige Beziehungen zu regulieren.
Del 139 - Texts and Studies in Ancient Judaism
Rabbinic Parodies of Jewish and Christian Literature
The Image of God, Assimilation to God, and Tripartite Man in Ancient Judaism, Ancient Philosophy and Early Christianity
Inbunden, Engelska, 2011
2 252 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Gibt es Parodien in Talmud und Midrasch? Holger M. Zellentin untersucht, wie die Rabbis der Spätantike bestehende Texte imitieren, um komische Unterschiede zwischen Original und Parodie zu betonen. Das Ergebnis zeigt, wie selbstsicher die rabbinische Gesellschaft und ihre Literatur an den grossen Debatten des byzantinischen und des sassanidischen Reiches teilnehmen. Die rabbinischen Parodien kommentieren Themen wie Pädagogik, Alkoholabstinenz, Traumdeutung, Erbrecht, rituelle Reinheit und christlichen Triumphalismus und Askese. Die Rabbis, in intimer Konversation mit der Hebräischen Bibel, erweisen sich als kritische Neuerfinder der jüdischen Tradition und als spielerische Kommentatoren von Evangelienpassagen, die für ihre christlichen Gesprächspartner von zentraler Bedeutung waren.
505 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Der Qur'ān betont rituelle Reinheit und die Rolle Jesu als Geber von Gottes positivem Gesetz, und bewahrt damit Aspekte einer früheren Jesus-Bewegung, die von den meisten christlichen Gruppen abgelehnt wurden. Sehr viele der vom Qur'ān erlassenen Gesetze sind eng verwandt mit den Gesetzen und Erzählungen der Didaskalia Apostolorum, einer spätantiken Kirchenordnung, die allerdings die im Qur'ān festgehaltenen Reinheitsgebote explizit verwirft. Die konzeptuelle Nähe der zwei Texte manifestiert sich durch gemeinsame rechtsgeschichtlichen Erzählungen über die Israeliten und über Jesus; weiterhin hat das juristische und theologische Vokabular des arabischen Qur'āns gleichermaßen viel mit der syrischen (christlich aramäischen) Version der Didaskalia gemein. Allerdings "basiert" der Qur'ān keinesfalls direkt auf der Didaskalia. Vielmehr teilen die Gruppen, an die die beiden Texte adressiert sind, rituelle Praktiken und einen oralen Diskurs, in dessen Kontext hier beide Texte gelesen werden. Holger M. Zellentin beschreibt die den beiden Texten gemeine Rechtskultur; sie bietet neue Einsichten in das spätantike Juden- und Christentum, die Kontinuität der judenchristlichen Gesetze und Erzählungen über das vierte Jahrhundert hinaus, und die Gemeinschaft, an die der Qur'ān zuerst adressiert war.