Horst Carl – författare
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Inbunden, Tyska, 2004
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PDF, Tyska, 20151 840 kr
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Niederlagen - sei es in einzelnen Schlachten, sei es in einem Krieg - stellen einen Zugang zu historischen Epochen und Entwicklungen dar, dessen Erkenntnispotential in der bisherigen historischen Forschung nicht genutzt worden ist. Nicht der viel diskutierte und viel untersuchte Sieg, sondern die häufig wesentlich einschneidendere Niederlage eröffnet den Blick auf die Deutungszusammenhänge und das Funktionieren von Gesellschaften. Erst die mit einer schweren Niederlage fast zwangsläufig einhergehende Verlusterfahrung - Verlust an Land, Ehre, Macht oder Ressourcen - schärft das Verständnis für innergesellschaftliche Wirkungsmechanismen und Mißstände, die ein erfolgreicher Kampf vielfach verdecken oder verdrängen hilft. Pressestimmen: "Insgesamt zeigt der Sammelband, […] wie vielfältig Kriegsniederlagen historisch konzeptionalisiert werden konnten. […] Diese Vielfalt aufgezeigt zu haben, ist ein nicht geringer Verdienst der Beschäftigung mit ''Kriegsniederlagen''." Hans-Jürgen Bömelburg in: Nordost-Archiv, XVII (2008) "[Es ist] zu begrüßen, dass mit dem vorliegenden Band nun ein epochenübergreifender Überblick über Erfahrungen und Deutungen des Phänomens ''Niederlage'' vorliegt.[…] Neben dem Verdienst, das Thema ''Kriegsniederlagen'' auf einer breiten Basis an Fallstudien aufzuarbeiten, kommt dem Band schließlich auch die wichtige Leistung zu, die Tragfähigkeit kulturgeschichtlicher Zugänge zur Militärgeschichte überzeugend empirisch unter Beweis zu stellen, so dass er in Zukunft sicher weitere Studien anregen wird." Marian Füssel in: Zeitschrift für Historische Forschung, Band 36 (2009), Heft 1
Del 38 - Ancien Régime, Aufklärung Und Revolution
Medienereignisse Im 18. Und 19. Jahrhundert
Beitrage Einer Interdisziplinaren Tagung Aus Anlass Des 65. Geburtstages Von Rolf Reichardt
Inbunden, Tyska, 2009
792 kr
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PDF, Tyska, 2014863 kr
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"Medienereignisse" sind Knotenpunkte gesellschaftlicher Kommunikation, sie initiieren und akzentuieren öffentliche Debatten, sie überschreiten häufig regionale oder nationale Räume. Die Beiträge widmen sich medialen Inszenierungsstrategien zentraler Diskurse und Ereignisse des 18. und 19. Jahrhunderts, von den Debatten der Aufklärer um die spanische Conquista bis zu den ersten Bayreuther Festspielen als europäischem Medienereignis. Die Autoren nehmen dabei auch ungewöhnliche Medien wie niederländische »Verwandlungsgraphiken« als Vorformen des Comic-Strips in den Blick oder widmen sich den Anfängen der Wachskabinette als Massenmedium. Gefragt wird schließlich auch, welches die Gründe dafür waren, dass Medieninszenierungen scheiterten und erhoffte Medienereignisse ausblieben. Beiträge von: Hans-Jürgen Lüsebrink, Christine Vogel, Wolfgang Cilleßen, Gudrun Gersmann, Matthias Middell, Hans-Ulrich Thamer, Remigius Brückmann, Annette Keilhauer, Herbert Schneider
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PDF, Tyska, 2018953 kr
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Welche Rolle spielen Akteure in Prozessen der Versicherheitlichung, und welche Konsequenzen resultieren daraus? Der vorliegende Band untersucht ''Sicherheitsakteure'' in klassischen Bereichen der Sicherheitsforschung wie dem Militär und dem Rechtswesen, folgt jedoch ebenso einem erweiterten Sicherheitsverständnis. Dementsprechend werden das Wirken und Handeln von Akteuren in Bereichen der Ökonomie, der Diplomatie, den Medien und der Wissenschaft in Hinblick auf die Konstruktion von Sicherheit untersucht. Dabei werden insbesondere Prozesse der Versicherheitlichung in den Blick genommen, in denen ein Thema dramatisiert und zu einem ''Sicherheitsproblem'' wird. Konzeptionelle wie auch exemplarische Beiträge untersuchen die Gruppen der Gewaltakteure, Juristen, Verhandler und Experten. Dabei vereint der Band geschichtswissenschaftliche Beiträge, die vom Mittelalter bis in die Zeitgeschichte reichen, mit sozial- und politikwissenschaftlichen Perspektiven.Mit Beiträgen vonHorst Carl, Carola Westermeier, Stefan Tebruck, Hans-Jürgen Bömelburg, Kai Nowak, Verena Epp, Christian Kleinschmidt, Heidi Hein-Kircher, Florian Danecke, Konstantin Rometsch, Reut Yael Paz, Marius Sebastian Reusch, Werner Distler, Iwan Iwanov, Justyna A. Turkowska, Kai Nowak, Marc Chaouali, Enea Dragomir, Hannah Broecker.
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PDF, Tyska, 20191 714 kr
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Der von sozialen, politischen und religiösen Umbrüchen geprägte Zeitraum des 16. und 17. Jahrhunderts stellt eine Schlüsselperiode für eine historische Sicherheitsforschung dar. Er ist geprägt von Diskursen der Bedrohung und Versuchen, Antworten auf die akuten Herausforderungen öffentlicher Ordnung und Sicherheit zu finden. Zweifellos akzentuierten die Konflikte um Religion und Konfession die Unsicherheiten in besonderer Weise, wofür der vergleichende Blick auf Frankreich und das Heilige Römische Reich deutscher Nation zahlreiche Belege erbringt. Auf diese Konfliktlagen beschränkt sich das Thema Sicherheit für die Zeitgenossen jedoch nicht. Die Spannbreite der im vorliegenden Sammelband behandelten "Sicherheitsprobleme" dokumentiert vielmehr, wie sehr sich in diesen beiden Jahrhunderten Bezüge, in denen Sicherheit thematisiert wurde, ausdifferenziert haben. In einem Zeitraum manifester Friedlosigkeit wuchs der Kategorie "Sicherheit" eine immer größere Bedeutung zu, die sie schließlich zu einem Leitbegriff der politischen Kultur in der Frühen Neuzeit machte.