J. Grewen – författare
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Texturen in Forschung und Praxis / Textures in Research and Practice
Proceedings of the International Symposium Clausthal-Zellerfeld, October 2–5, 1968
Häftad, Engelska, 2014
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Die Bedeutung der Texturen hat in den letzten Jahren er- heblich zugenommen. Die mit der Verformung verbundenen Anderungen der Kristallorientierungen lassen sich heute auch bei Vielkristallen weitgehend deuten, bieten aber ge- genuber der Verformung der Einkristalle eine Reihe zusatz- licher Probleme. Noch mehr gilt dies fur die Vorgange der Erholung und Rekristallisation als Grundlage der Rekristal- lisationstexturen. Heterogene Bestandteile beeinflussen die Anisotropie der Eigenschaften, da sie Texturbildung hervor- rufen oder vermindern konnen, doch sind gerade hier noch viele Fragen offen. Auch in der Praxis der Metallverarbeitung und der Ferti- gung von Bauteilen zeigt sich mehr und mehr, dass eine wirk- lich werkstoffgerechte Herstellung von Halbzeug sowie die Weiterverarbeitung, insbesondere durch Umformung, ohne Kenntnis der Texturen und ihrer Wirkungen nicht mehr aus- kommen kann. Die bewusste Erzeugung bestimmter Texturen ge- winnt bei althergebrachten Materialien (Stahlbleche) und neuen Metallen (Titan, Zirkon) zunehmend an Interesse.Es schien daher wunschenswert, das Thema Texturen in einem besonderen Symposium zu behandeln, das vom Institut fur Metallkunde und Metallphysik der Technischen Universitat Clausthal vom 2.-5. Oktober 1968 in Clausthal-Zellerfeld veranstaltet wurde. Die Vortrage umfassen ein weites Gebiet der Wissenschaft und Technik, in dem Texturen eine Rolle spielen. Lediglich die magnetischen Eigenschaften wurden nicht berucksichtigt, um das Programm nicht zu umfangreich werden zu lassen.
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Obwohl der Mensch seit Jahrtausenden metallische Werkstoffe verwendet, ist die Erkenntnis, daß alle Metalle aus Kristallen aufgebaut sind, erst sehr jungen Datums. Aber auch nachdem die Metallkristalle als solche bekannt waren, nahm selbst die Wissenschaft lange Zeit wenig oder gar keine Notiz von ihnen. Zwar verfügte man in der Mineralogie schon seit langem über Untersuchungsverfahren für ~stalle, die aber auf die meistens sehr viel größeren, durchsichtigen und mit gut ausgebildeten, äußeren Kristallflächen versehenen Kristalle der Mineralien abgestellt waren. Die kleinen, keine äußerenKristallflächen aufweisenden "Körner" der Metalle schienen auch den Mineralogen nicht der Untersuchung wert zu sein. Die Nichtbeachtung der Metallkristalle wurde noch dadurch begünstigt, daß eine besonders auffällige und praktisch wichtige Eigenschaft der Metalle, ihre pla stische Verformbarkeit, eher auf eine Verwandtschaft mit den amorphen, bild samen Materialien wie Ton, hinzuweisen schien. Es zeigte sich, daß man in der Tat für die Erforschung der Gesetzmäßigkeiten der Verformung die kristalline Natur der Metalle weitgehend vernachlässigen konnte, "da die Größe der Metall 1 körner gegen jene der betrachteten Deformationen wesentlich zurücktritt". So ist es für viele wissenschaftliche, z. B. die meisten der in der Verformungskunde behandelten Fragen und erst recht für die Praxis der Verarbeitung und Ver wendung von Eisen und Nichteisenmetallen auch heute noch durchaus üblich und möglich, den metallischen Werkstoff so zu betrachten, als ob er homogen und isotrop sei.