Jan-Hendryk de Boer - Böcker
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Interest in compromise has recently grown both in public and scholarly debates. However, there is a lack of interdisciplinary dialogue on the topic. This volume fills this gap by bringing together contributions from various relevant disciplines. They show that compromise has been a central technique to regulate social and political conflicts in different contexts. In a compromise the conflicting parties create an agreement by making mutual concessions, but do not give up their original claims. Therein lies the capacity of compromise to prevent or end escalated conflicts even in situations in which disagreements cannot be transformed into a consensus. In addition to theoretical investigations of the concept, the volume includes case studies on Europe in the Middle Ages, in the 19th and 20th centuries, and on pre-modern and contemporary Japan. The overarching question is about the preconditions of compromises. The authors examine the role of compromise in diplomacy, politics, trade, economics, and everyday life. Together they generate a comprehensive picture of the capacities and limitations of compromise in the past and today.
Del 14248 - Reclam Universal-Bibliothek
Ratschlag, ob man den Juden alle ihre Bücher nehmen, abtun und verbrennen soll
Häftad, Tyska, 2022
109 kr
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Del 94 - Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation
Unerwartete Absichten - Genealogie des Reuchlinkonflikts
Inbunden, Tyska, 2016
3 685 kr
Tillfälligt slut
Jan-Hendryk de Boer unternimmt in dieser Arbeit eine genealogische Rekonstruktion des Konflikts um Johannes Reuchlin und die jüdischen Bücher mit dem Ziel zu verstehen, wie strukturelle Gegebenheiten, personales Handeln und interpersonale Kommunikation Möglichkeiten und Grenzen für Akteure schaffen, mit ihrem Denken, Schreiben und Handeln die Wirklichkeit zu verändern. Der spätmittelalterliche Judenhass, die Ausbreitung des Humanismus, der Buchdruck sowie die Erosion institutioneller Mechanismen wie Lehrverurteilungen und Zensur werden als Ermöglichungsbedingungen verstanden, die dazu führten, dass die Auseinandersetzung um die Frage, wie mit dem jüdischen Schrifttum umzugehen sei, allmählich eskalierte. Die beteiligten Humanisten, Theologen und Publizisten versuchten, die Gelegenheit für eine Neuordnung der gelehrten Welt zu nutzen. Sich neue Handlungsspielräume zu schaffen, bedeutete dabei immer auch, danach zu streben, den momentanen Überschuss an Kontingenz erneut in Ordnung zu überführen, aus der die jeweiligen Gegner ausgeschlossen werden sollten. Begleitet wird die historische Rekonstruktion von der Frage, wie eine ideengeschichtliche Arbeit gestaltet werden kann. Neben sprachlichen Handlungen treten insbesondere Institutionen und Intentionen als Faktoren in den Blick, die im Zentrum einer ideengeschichtlichen Methodologie stehen können.
Del 101 - Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation
Die Gelehrtenwelt ordnen
Zur Genese des hegemonialen Humanismus um 1500
Inbunden, Tyska, 2017
2 588 kr
Tillfälligt slut
Jan-Hendryk de Boer untersucht in dieser Studie den Umbruch in der Gelehrtenwelt des römisch-deutschen Reichs am Ende des 15. und zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Er zeigt, wie sich in diesem Zeitraum der hegemoniale Humanismus als eine neue diskursive Formation ausbildete. Diese organisierte die humanistische Bewegung wie auch deren Verhältnis zur Scholastik und schließlich den Ort des Humanismus in der Gelehrtenwelt insgesamt um. Nachdem humanistische Ideen zunächst relativ problemlos Aufnahme gefunden hatten, beanspruchten die Vertreter des hegemonialen Humanismus als Dichter, Grammatiker und Philologen für sich allein, über nützliche Fertigkeiten und relevantes Wissen zu verfügen. In einem Kulturtransfer der entsprechenden italienischen Entwicklungen wurde so ein scholastisch-humanistischer Antagonismus erzeugt, der bis in die heutige Forschung nachwirkt.